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Anis Hamadeh - Kolumne
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Free Gaza - Free Palestina

 

Israelische Soldaten töten Kind im mittleren Gazastreifen

 

GAZA, 18. Juli 2005 (WAFA) – Israelische Soldaten schossen am Montag im mittleren Gazastreifen auf ein Kind und töteten es dabei, wie medizinische Quellen berichteten.

 

Die Quellen führten aus, dass der 13jährige Ragheb al-Masry durch eine Kugel in die Brust getötet wurde - abgefeuert von israelischen, am Abu-Holi-Checkpoint nördlich von Khanyounis stationierten Soldaten. Dieser Checkpoint wurde vier Tage hintereinander gesperrt. Häufig eröffnen Soldaten das Feuer auf die an diesem Checkpoint aufgehaltenen Bürger und verletzen etliche von ihnen.

 

Zwischenzeitlich ist die Anzahl der Verhaftungen in Ramallah auf zehn angestiegen, nachdem israelische Truppen ihre Angriffe und Durchsuchungen gegen die Stadt und ihre Umgebung verstärkt haben.

 

In Qalqilya verhafteten israelische Truppen sieben Einwohner, nachdem sie einige Hauptwohnviertel gestürmt hatten, wie Augenzeugen berichteten.

 

Unterdessen entwurzelten israelische, von Truppen unterstützte Bulldozer beträchtliche Gebiete ertragreicher Baumplantagen im Dorf Shufa bei Tulkarem, um die israelische Siedlung „Afni Hefets“ zu erweitern. - WAFA - Palestine News Agency
Übers. v. Gabriele Al Dahouk -
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In Israel leiden arabische Städte unter Wassermangel

 

WAFA Palestine News Agency - NAZARETH, 14.7.05  – Mehrere arabische Städte in Israel leiden unter Wasserver­knappung, da eine israelische Gesellschaft das Wasser abgesperrt hat.

 

Einwohner der Stadt West-Baqa (22.000 Einwohner) berichteten, dass die Mekorot Water Company Ltd. das Wasser ohne Vorankündigung abgestellt habe. „Während eine Hitzewelle über dem Gebiet liegt, dreht Mekorot das Wasser ab und überlässt Kinder und Kranke ihren Leiden."

 

Weitere Bürger des Dorfes Kofor Kanna (17.000 Einwohner) bezeichneten die Lage in ihrem Ort als dermaßen schrecklich, da Mekorot das Wasser seit langem abgestellt habe.

 

Sie kaufen, um das Problem in den Griff zu bekommen, Wasser von fahrbaren Tanks. Die Mekorot Company behauptete, dass sie das Wasser deshalb abgedreht habe, weil Zahlungen ausstünden. Bürger nannten eine solche Entscheidung „Kollektivstrafe“, da die meisten der Leute ihre Gebühren bezahlt hätten.
-
15.07.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Palästinenser aus ihren Farmen ausgesperrt

Von Lawrence Smallman für Al-Jazeerah

12. Juli 2005

 

Israelische Besatzungskräfte hinderten Palästinenser daran, Tore der Grenzabsperrung zu passieren, um auf ihren Bauernhöfen zu arbeiten, berichtete ein Aktivist für Menschenrechte.

 

Khalid Yassin aus dem Ramallah-Menschenrechtszentrum äußerte am Dienstag gegenüber Al-Jazeerah, dass seit Schließung des Tores 46 am 04. Juli die Bauern aus dem Westbankdorf Mas’ha von ihren Anwesen quasi verbannt worden sind.

 

„Der Zugang war immer schwierig – israelische Soldaten erlaubten den Zutritt nur einige Male pro Tag. Aber nun haben die Besatzungskräfte das Tor für immer verschlossen, obwohl das Vieh auf die Weiden müsste, und man sich um die Ernten kümmern sollte. Eine Olivenernte im November und Dezember wird unmöglich sein“, meinte Yassin.

 

Keinerlei Zugang

 

Yassin fügte hinzu, dass weitere Tore, wie etwa das Tor 45, mehr als 1 1/2 Jahre lang geschlossen waren, und dass die Bauern keinen realisierbaren Zugriff auf ihr eigenes Land gehabt hätten oder irgendjemanden hätten informieren können, der auf der anderen Seite der Mauer Zugang gehabt hätte.

 

„Soldaten sagten den Leuten aus Mas’ha, sie sollten Tor 48 benutzen – das bedeutet 11 km Fußmarsch! Ist es zumutbar, von Bauern zu erwarten, dass sie täglich 44 km laufen, nur um auf ihr e eigenen Anwesen jenseits der Mauer zu gelangen? Wie dem auch sei, sie werden nicht die richtigen Passierscheine haben, um durch Tor 48 zu gehen – und werden fast keine Chance haben, sich einen zu beschaffen“, schloss Yassin.

 

Antwort dauert

 

Aljazeera.net kontaktierte Israels Bezirksorganisationsamt in Qalqilya, die Zivilverwaltung und einen Sprecher der israelischen Besatzungskräfte, um eine Erklärung für die Schließung von Tor 46 zu erhalten.

 

Niemand konnte unmittelbar darauf antworten.

 

Die Trennmauer wurde im September 2003 durch das palästinensische Dorf Mas’ha gebaut.

 

Die Wohn- und Gewerbegebiete landeten auf einer Seite, 92 % (oder 5700 Dunams, wobei 1 Dunam = 1000 m² sind) Ackerland auf der anderen.- 13.07.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk


Soll der amerikanische Steuerzahler die Rechnung für Israels Rückzug aus Gaza bezahlen? -  TV-Umfrage

 

Die Umfrage vom 11. Juli 2005 ist noch nicht abgeschlossen aber sie zeigt dennoch, dass die amerikanischen Steuerzahler den Konflikt bereits mit anderen Augen sehen.

 

LOU DOBBS TONIGHT QUICKVOTE:

"Sollen amerikanische Steuerzahler die Rechnung für Israels Rückzug aus Gaza begleichen?"

 

Ja:          4 %

Nein:     96 %

 

Diese Schnellabstimmung (QUICK VOTE) ist nicht wissenschaftlich untermauert und spiegelt lediglich die Meinung derjenigen Internetnutzer, die sich zur Teilnahme entschlossen haben, wieder. Die Ergebnisse können weder die Meinung der Internetnutzer allgemein reflektieren noch diejenige des ganzen Volkes. Der Auftraggeber der Schnellumfrage übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt, die Funktionalität bzw. für die zum Ausdruck gebrachten Meinungen.

 

Ronald Douglas Kennedy schickte das vorläufige Ergebnis der Umfrage an Al-Jazeerah.

 
12. Juli 2005 (aus Al-Jazeerah)

12.07.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Unkommentiert, da er für sich spricht.
Ein Gästebucheintrag der außerirdischen Art.  8.7.05.

"Zu dem Inhalt dieser Seite kann ich in keiner Weise meine Zustimmung geben, denn es handelt sich um eine verleumderische Kapagne gegen Israel, den Augapfel Gottes. Der Zaun ist nur das Ergebnis, das die Palästinenser ihrem eigenen Terror gegen Israel zuzuschreiben haben. Beide Parteien sind vor Gott, dem Gott Abrahams, Isaacs und Jakobs zur Umkehr zu ihm durch Yeshua unseren Messias gerufen, denn nur durch den Sohn Gottes ist Versöhnung möglich. Er wird sein Volk mit einer Feuermauer umgeben, solange der arabisch islamische Terror gegen Israel und Yahwe tobt. Der Islam muss sich ohne jeden Zweifel vor dem wahren Gott Israels demütigen.
Pax Christi dient, wie schon so oft, mal wieder erneut mit seinen antisemitischen Kampagnen der falschen Seite. Dies wird Gericht über die katholische Kirche bringen. Es ist eine Schande, dass sie die Feinde Gottes den Freunden Yeshuas vorzieht. An den Früchten sollt ihr sie erkennen! Ihre Früchte sind böse und tödlich!
NEIN ZUM ANTISEMITISMUS durch Pax Christi und seine Hintermänner und Frauen!

Shalom Esther
Mit freundlichen Gruessen
ShalomEsther(at)aol.com
Uta Schmidt"

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Wegen Evakuierung: Israelische Armee beschlagnahmt Land in Westbank

 

Das israelische Militär meldete am Montag, 52 Morgen (1 Morgen = 4047 m² = 1 acre) Acker­land in der nördlichen Westbank beschlagnahmen zu wollen, um Behausungen für Soldaten, welche diesen Sommer hier vier Siedlungen auflösen sollen, zu errichten.

 

Laut dem Sprecher der israelischen militärischen Zivilverwaltung, Adam Avidan, ist ein Teil des Landes Privatbesitz palästinensischer Farmer. Avidan meinte, er könne nicht genau sagen, wie viel Land in privater Hand sei.

 

Das Büro des Armeesprechers teilte mit, dass die Landnahmen, die er als „leihweise“ beschrieb, befristet seien – nämlich zum Zwecke des Rückzugs – und dass das Militär das Land nicht länger als notwendig behalten werde.

 

Avidan schätzt, dass die Armee das Land vier bis sechs Wochen benötigen werde. Es seien Zelte, ein Parkplatz und medizinische Einrichtungen sowie Lagermöglichkeiten geplant, hieß es.

 

Die von den Befehlen betroffenen palästinensischen Bauern schworen sich, sie  würden nicht tatenlos zusehen und nichts tun. Sie zögen vor Gericht, falls nötig, um gegen die Übernahme ihres Landes zu kämpfen.

 

Der 35jährige Muatassem Ghazal erzählte, dass er in seinem Weizenfeld gearbeitet habe, das entlang der Straße liegt, welche die großen Westbankstädte Nablus und Jenin verbindet, als Soldaten in einem Jeep anhielten und ihm einen Zettel aushändigten – ohne militärischem Briefkopf oder Stempel – auf dem handgeschrieben die Absicht der Armee stand, das Land zu vereinnahmen.

 

Das Gesamtvolumen der in der Notiz aufgelisteten Parzellen beläuft sich auf mehr als 625 Morgen. Es steht dort, dass es sich hierbei um fünf von insgesamt 16 Beschlagnahmungen handle.

 

Ghazal sagte, dass die Soldaten ihm gegenüber verbal geäußert hätten, dass die Beschlagnahme zwei Monate lang dauern würde, die Notiz dagegen spezifiziere keinen Zeitrahmen.

 

Das Militär habe nicht versucht, die Ländereien effektiv zu vereinnahmen, aber es sei eine kilometer­lange Straße von seinem Dorf Sebastia zu den Äckern blockiert worden, berichtete Ghazal. In der letzten Zeit seien häufig Soldaten erschienen und um seine Äcker herum gelaufen, aber sie hätten nicht mit ihm gesprochen.

 

Avidan behauptet, dass palästinensischen Besitzern Geld für die Landnutzung geboten worden sei aber sie hätten abgelehnt.

 

Ghazal bestand jedoch darauf, dass er kein Geld annehmen würde, da er beabsichtige, gegen den Befehl zu kämpfen, weil er befürchte, dass die israelische Armee sein Land auf Dauer enteignen könnte.

 

„Und wenn mich sogar ein Gericht dazu zwänge, Geld anzunehmen, werde ich es unter keinen Umständen tun“, sagte er. „ Ich lebe von diesem Land, wir sind eine siebenköpfige Familie, und ich will mein Land nicht aufgeben – nicht für einen Monat – und nicht einmal für einen Tag!“

 

Aljazeera.com - Middle East Review - 05.7.05

05.07.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

IOF plus Siedler = Neun Verletzte, darunter vier Kinder

 

KHANYOUNIS, 29. Juni 2005 (WAFA) – Laut medizinischen Quellen verletzten israelische Soldaten und Siedler am Mittwoch neun Bürger, darunter vier Kinder im Gazastreifen und in der Westbank.

 

Wie medizinische Quellen aus Khanyounis im südlichen Gaza berichteten, eröffneten israelische Soldaten das Feuer auf das westliche Flüchtlingslager der Stadt und verletzten dabei den 13jährigen Mohammed Khreis mit einem Schrapnell am Kopf sowie den 5jährigen Dia’ Abu Hatab durch eine Kugel am Bein.

 

Zwischenzeitlich weiteten israelische Siedler ihre Aggression gegen die Bürger von al-Mawassi aus und verletzten fünf von ihnen. Sie verbreiteten Furcht und Panik, so dass sich die Einwohner als Folge der Bedrohung durch die Siedler in ihre Häuser einsperrten.

 

Im Flüchtlingslager Aida – es liegt in der Westbank nördlich von Bethlehem – verletzten israelische Besatzungskräfte (IOF) zwei Kinder, nachdem sie schweres Geschützfeuer auf die Häuser des Lagers eröffnet hatten, wie Augenzeugen berichteten.

 

Währenddessen verhaftete die IOF Mohammed Zubedi am Enab-Checkpoint, östlich von Tulkarem, und verbrachte ihn an einen unbekannten Ort.
WAFA Palestine News Agency

30.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

PGFTU: Fünf Arbeiter während der letzten drei Monate von IOF getötet

 

GAZA, 29. Juni 2005 (WAFA) – Der Palästinensische Generalverband der Gewerkschaften (PGFTU = Palestine General Federation of Trade Unions) berichtete am Mittwoch, dass israelische Besatzungskräfte (IOF) innerhalb der vergangenen drei Monate fünf Arbeiter getötet, drei verwundet und 2.444 weitere inhaftiert hätten.

 

In seinem Quartalsbericht bekräftigte der PGFTU, dass die IOF im zweiten Vierteljahr dieses Jahres unmenschliche Übergriffe gegen palästinensische Arbeiter ausgeübt habe.

 

Der Bericht wies aus, dass Israel weiterhin Verhaftungsaktionen gegen Arbeiter durchführt und die Schrauben seiner Belagerung anzieht, indem es Tausenden von Arbeitern vorenthält, ihrer Beschäftigung in Israel nachzugehen.

 

Der PGFTU hob den Ernst der Situation hervor, der sich durch die israelische Praxis ergäbe, und betrachtet letztere unter internationalem Recht als grobe Verstöße und kollektive Bestrafung. 
WAFA Palestine News Agency
30.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Israelische Siedler besetzen palästinensisches Haus in Al-Mawassi im südlichen Gazastreifen. Sie stürmten das Haus, das Mansour al-Byouk gehörte, unter dem Schutz israelischer Besatzungskräfte. Palästinensische Buben (unten im Bild) schauen ihnen zu.
(IPC, 29.06.2005, Al-Jazeerah)

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RAFAH, 27. Juni 2005 (WAFA) Palästinensische Offizielle weihten am Montag einen neuen Park in der Stadt Rafah ein – mit komplett ausgerüstetem Spielplatz, Bäumen und frischen Grasflächen.

In einer Presseerklärung verlautbarte die US Agency for International Development (USAID = US Kommission für internationale Entwicklung), dass sie 37.000 $ zum Aufbau des Parks beigetragen habe.

 

„Die Stadtverwaltung von Rafah stiftete das Grundstück und beauftragte einen Ingenieur mit der Gestaltung des Parks. Sie übernahm die Baumbepflanzung und versorgte den Park mit Wasser und Elektrizität.“

 

Die Stadtverwaltung wird für die laufenden Kosten des Parks verantwortlich sein und hat einen Wärter angestellt, der den Park instand hält. Es werden keine Eintrittsgebühren für den Park erhoben.

Der Park ersetzt ein hässliches, mit Abfall bedecktes Grundstück, das als Gesundheitsrisiko für Hunderte von Schulkindern betrachtet wurde, die täglich darüber liefen.

 

Der neue Park wird etwa 24.000 Einwohnern der Wohnviertel Al-Shabora und Al-Siamat zu Verfügung stehen – genau nördlich des Al-Shabora-Lagers.

 

Laut offiziellen Verlautbarungen soll der Park dazu genutzt werden, kulturelle und Freizeitver­anstaltungen für Kinder und Familien der Gemeinde Rafah abzuhalten.


WAFA Palestine News Agency - 27.06.2005
28.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk
 

Eine Milliarde Dollar für Israel als nachträgliche Rückzugshilfe

 

29.06.2005, Middle East Review (Aljazeera.com)

 

Die Vereinigten Staaten haben vor, Israel eine zusätzliche Milliarde Dollar als nachträgliche Rück­zugshilfe zu gewähren. Wie Jerusalem Post unter Bezugnahme auf US-Beamte berich­tete, sollen davon der Negev im Süden und Galiläa im Norden entwickelt werden.

 

Das Weiße Haus warte noch darauf, dass Israel einen detaillierten Plan vorlege, bevor es die „beträch­tlichen“ Finanzmittel  bewillige, teilten US-Regierungsstellen mit.

 

„Es ist bisher noch nicht klar, über welchen Zeitraum und wie die Mittel zwischen dem Negev und Galiläa aufgeteilt werden“, äußerte sich ein Regierungsbeamter über das Hilfspaket, das Teil des US-Budgets des kommenden Jahres sein wird.

 

Die Erschließung der beiden Regionen wurde im April dieses Jahres beim Treffen von Premierminister Ariel Sharon mit G.W. Bush in Crawford, Texas, besprochen.

 

„Der Premierminister ist der Ansicht, dass die Entwicklung des Negev und der Galilaä-Region uner­lässlich ist, damit eine pulsierende wirtschaftliche Zukunft für Israel gesichert wird. Ich unterstütze dieses Ziel, und wir werden zusammenarbeiten, um diese Pläne zu verwirklichen“, sagte Bush.

 

Der Amtssitz des israelischen Vizepremierministers Shimon Peres hat Amerika dringend darum gebe­ten, bei der Infrastruktur in den Regionen, die erhebliche arabische Minoritäten aufwiesen, behilflich zu sein.

 

Israel möchte auch, dass die Vereinigten Staaten bei der Verlegung von Militärbasen, der Durchführung von Schulungen und der Bereitstellung von Hightech-Einheiten im Negev sowie bei der Verbesserung der Bildungsarbeit, der Infrastruktur und der Arbeitsmöglichkeiten im dortigen Beduinengebiet helfen.

 

„Die israelische Regierung steht nicht nur für den Rückzug aus Gaza, sondern auch für ihr Engagement im Negev und in Galiläa“, sagte Peres.

 

Der Rückzugsplan sieht vor, dass Israel Mitte August sowohl alle 21 Siedlungen im Gazastreifen als auch vier weitere Enklaven in der nördlichen Westbank evakuiert.

 

„Es ist eine besondere Lage; Israel nimmt enorme Lasten auf sich“, meinte Malcolm Hoenlein, der leitende Vizepräsident der Conference of Presidents of Major American Jewish Organizations (Konferenz der Präsidenten der größten amerikanischen jüdischen Organisationen) in Bezug auf die Ausweitung der amerikanischen Hilfe an Israel.

„Es ist eine Unterstützung, denn es ist eine kritische Aufgabe: <Wohin mit den evakuierten Menschen?> (nach dem Rückzug), und die Vereinigten Staaten sind verpflichtet, Israel zu helfen.“ 

 

 

Die gesamte US-Hilfe für Israel belief sich im Jahre 2004 auf 2,853 Milliarden Dollar, der größte Teil davon floss in die israelische Armee. Die Kapitalbeihilfen wurden von einer 3-Milliarden-Dollar-Bürg­schaft flankiert.

 

29.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

 

Palästinensisches Fernsehprogramm ab 1. August weltweit

 

WAFA Palestine News Agency - GAZA, 25. Juni 2005
Palästina wird ab 1. August weltweit zu sehen sein, nachdem zwei Abkommen zwischen der ARABSAT-Satellitengesellschaft und dem Informationsministerium unter­zeichnet worden sind.

 

Vizepremier- und Informationsminister Nabil Shath unterschrieb am Samstag in Gaza zwei Verträge mit dem Direktionsbevollmächtigten der Gesellschaft, Khaled Bel Khyour.

 

Eines der Abkommen erlaubt dem palästinensischen Fernsehen, auf internationale Satelliten zuzugreifen, die mit Hilfe von ARABSAT eine weltweite Abdeckung erreichen.

 

Der andere Vertrag erlaubt dem palästinensischen Fernsehen, einen großen Bereich des ARABSAT-Frequenzbandes, das die Westbank mit dem Gazastreifen über Satellit verbindet, zu nutzen.

 

Währenddessen unterzeichnete heute das Informationsministerium eine Abmachung mit der Palästinensischen Telekommunikationsgesellschaft über die Nutzung von Glasfaserverbindungen für die Datenübertragung.
 

26.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Blinder Gefangener verwandelt israelisches Gefängnis in Schule
 

WAFA Palestine News Agency

 

NEGEV, 21. Juni 2005 (WAFA) – Der 33jährige Gefangene Ezz el-Din Amarna, Bürger aus Ya’bad bei der Westbankstadt Jenin, beginnt seinen frühen Morgen im israelischen Gefängnis „Majedo“ mit einigen körperlichen Übungen, kurz bevor er seiner Aufgabe nachkommt, seine Mitgefangenen in Geschichte und Arabisch zu unterrichten.

 

Amarna ist seit Geburt blind, verheiratet und hat fünf Kinder, jedoch hat ihn seine Blindheit nicht davon abgehalten, der israelischen Besatzung auf’s Heftigste Widerstand zu leisten. Seit 2001 ist er in­haftiert und hat seitdem seine Kenntnisse so aufpoliert, dass er zum Sprecher für die anderen Gefangenen wurde.

 

Die Gefängnisdirektion von Majedo fürchtet eine solche „Sehkraft“, die mit Bildung, einer schönen Stimme und einer Ausstrahlung gepaart ist.

 

Amarna schildert seine Lebensgeschichte - angefangen mit einer erbärmlichen Kindheit bis zur gegenwärtigen Haft hinter israelischen Gittern. Er erzählt, dass er vor drei Jahren verhaftet worden sei, seine Entschlossenheit das Gefängnis jedoch in eine neue Kampfstätte und eine hochwertige Schule verwandeln könne. Die Gefängnisaufsicht erkannte eine derartig schöpferische Bedrohung und verhängte mehrere Male Einzelhaft für Amarna.

 

Letztendlich wurde er zwischen den drei israelischen Gefängnissen „Askalan“, „Hadareem“ und „al-Jalama“ hin- und hergeschoben – ein Versuch, ihn zum Schweigen zu bringen sowie ihn daran zu hindern, seine Aktivitäten voranzutreiben. Zurzeit sitzt er im „Majedo“.

 

Innerhalb des Gefängnisses ist Amarna als zentraler Lehrer angesehen, der mit seiner wunderschönen Stimme gewöhnlich nationale Lieder singt, welche die Moral der anderen Gefangenen heben. Amarna verfasst auch revolutionäre Gedichte.

 

Seine Hochschulbildung erwarb Amarna an der al-Najah-Universität in Nablus mit der Hilfe seiner Frau, die ihm die Unterrichtsstoffe vorlas, so dass er sie auswendig lernen konnte. - 

22.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Israeli ruft zur Vertreibung aus palästinensischen Dörfern innerhalb 48er-Grenzen auf

 

Mustafa Sabre, Qalqiliya, 16.06.2005, für Palestine News Network
Israelische Medien berichteten, dass der Vorsitzende der fundamentalistischen, israelischen Transfer­partei – der Nationalen Union – Avighador Vildman, seine Politik gegen die Araber in den 1948er-Territorien fortsetze. Er rufe dazu auf, sie von ihren Ländereien und aus ihren Häusern zu vertreiben. Mitglieder der Partei erklärten, dass sie Schilder auf den Hauptverkehrsstraßen aufstellen und Werbe­plakate verteilen würden, die dazu aufrufen, palästinensische Städte und Dörfer wie etwa Um El Fahem, Kufur Qassem und andere, die innerhalb der 1948er-Grenzen liegen, vor dem Rückzug aus dem Gazastreifen räumen zu lassen.

 

Der Bürgermeister von Um El Fahem, Sheikh Hashem Abdel Rahman, verlangte, dass gerichtlich Klage gegen Vildman eingereicht und Ermittlungen gegen ihn eingeleitet werden sollen.

 

Abdel Rahman sagt: „Dies ist nicht einfach nur ein rassistischer Aufruf“.

 

Der Bürgermeister fährt fort: „Wir betrachten diese Aussagen als Aufruf für eine neue Nakba (Kata­stro­phe im Jahr 1948). Er spricht nicht nur über Um El Fahem, sondern auch über Galiläa und die Dörfer im Allgemeinen. Deshalb sehen wir zu, dass solche Erklärungen zurückgewiesen werden, und der Rassist sollte lokal und international verklagt werden, weil er dazu aufruft, die Grundbesitzer aus ihren Ländereien und ihren Häusern hinauszudrängen.“

 

16.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

 


Israelische Soldaten griffen eine friedliche Demonstration an, die von einer Anzahl körperbehinderter Palästinenser organisiert wurde.
Quelle  Siehe auch >>>


 Israelische Besatzungskräfte attackieren Demonstranten in Rollstühlen

 09.06.2005, Middle East Review - Die israelischen Besatzungskräfte (IOF) griffen am Donnerstag eine friedliche Demonstration an, die von einer Anzahl palästinensischer körperbehinderter Rollstuhlfahrer organisiert wur­de. Sie wollten die Menschen aus dem Dorf Bil’in bei deren Anti-Mauer-Kundgebungen unter­stützen.

 

„Die IOF griff die Teilnehmer an – auch die 35 behinderten Personen, die von verschiedenen Teilen der Westbank gekommen waren, um die Moral der Dorfbewohner zu stärken. Israelische Tränengaskanister und Gummigeschosse verschonten sie jedoch nicht und verletzten einige von ihnen“, sagte Abdullah Abu Rahma, der Koordinator des Anti-Mauer-Komitees. .. mehr >>>

 Israelische Besatzungskräfte attackieren Demonstranten in Rollstühlen

 09.06.2005, Middle East Review - Die israelischen Besatzungskräfte (IOF) griffen am Donnerstag eine friedliche Demonstration an, die von einer Anzahl palästinensischer körperbehinderter Rollstuhlfahrer organisiert wur­de. Sie wollten die Menschen aus dem Dorf Bil’in bei deren Anti-Mauer-Kundgebungen unter­stützen.

 

„Die IOF griff die Teilnehmer an – auch die 35 behinderten Personen, die von verschiedenen Teilen der Westbank gekommen waren, um die Moral der Dorfbewohner zu stärken. Israelische Tränengaskanister und Gummigeschosse verschonten sie jedoch nicht und verletzten einige von ihnen“, sagte Abdullah Abu Rahma, der Koordinator des Anti-Mauer-Komitees.

 

„Wir wollten die Aufmerksamkeit der ganzen Welt erzielen und zum Ausdruck bringen, dass jene behinderten Menschen das Ergebnis der fortgesetzten israelischen Angriffe und Überfälle auf unschuldige palästinensische Zivilisten sind. Was wir jetzt lediglich tun, ist, unsere elementarsten Menschenrechte zu verteidigen“, versicherte er.

 

Ebenfalls am Donnerstag berichtete die hebräische Tageszeitung Ha’aretz, dass das israelische Militär beschlossen habe, seine Sicherheitsmaßnahmen in und um die libanesischen Sheba-Farmen herum aufzustocken, um Angriffen der libanesischen Hizbolla-Organisation vorzubeugen.

 

„Der israelische, stellvertretende Stabschef Moshe Kibilinsky bestätigte einen Militärplan über 2,3 Millio­nen Dollar zur Verstärkung der elektronischen Sicherheit längs der Farmen und zur Verbesserung der Überwachungseinrichtungen entlang der Straßen“, so Ha’aretz.

 

Laut israelischen Militärquellen werde der Plan in zwei Stufen umgesetzt, was infolge der Bedrohung durch die Hizbollah ein Jahr lang dauern könne.
11.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Israelische Armee erwägt Einsatz von Schallwaffen
10.06.2005, Middle East Review

 

Irael erwäge den Einsatz von Schallwaffen sowohl gegen palästinensische Zivilisten als auch gegen jüdische Siedler, die sich dem Gazarückzug widersetzten, äußerten militärische offizielle Stellen.

 

 

Die neue Waffe sendet eine schmerzhafte Tonsignalfolge einer bestimmten Frequenz, die auf das Innenohr zielt und Schwindelanfälle und Brechreiz auslöst.

 

Israelische Sicherheitskräfte wollen die Waffe zur Überwachung der Siedler während ihrer Evakuierung benutzen, Experten warnen jedoch davor, dass bisher die Nebenwirkungen des Geräts unbe­kannt sind.

 

Ein militärischer Offizieller meinte, dass eine Einwirkung von etlichen Minuten auf nahe Entfernung zu Gehörverlust führen könne.

 

Zuerst gebrauchte die Armee diese Waffe mit dem Namen „Der Schrei“ bei einer kürzlich stattgefundenen Demonstration gegen Israels illegale Apartheidgrenze, an welcher Palästinenser und jüdische Menschenrechtsaktivisten teilnahmen.

 

Ein israelischer Offizieller meinte, dass die Armee „Den Schrei“ gegen jüdische Siedler einsetzen könne, falls sie ihre Häuser nicht freiwillig verließen.

 

John Pike, Direktor der GlobalSecurity.org-Expertenkommission in Alexandria, Va., nimmt an, dass bei der Demonstration am vergangenen Freitag der erste eigentliche Einsatz dieser Technologie stattgefunden habe. Er sagte, dass die USA und möglicherweise auch China und Russland ähnliche akustische Waffen entwickeln würden.

 

Die israelische Armee verlautbart, dass sie immer versuche, Waffen zu entwickeln, die keine tödlichen Folgen haben. Ihr derzeitiges Arsenal beinhaltet Tränengas sowie gummiummantelte Stahlkugeln, die mehrfach tödliche Verletzungen verursacht haben.

 

Kritiker sind der Ansicht, Israel hätte mehr für die Entwicklung nicht tödlicher Waffen tun sollen und vertreten die Auffassung, dass israelische Soldaten während palästinensischer Demonstrationen oft mit überzogener Gewalt reagierten.

 

Israels B’Tselem-Menschenrechtsgruppe meint, dass israelische Soldaten nicht dafür ausgebildet seien, mit Massenprotesten gewaltlos umzugehen.

 

„Obwohl sie damit rechnen können, dass sie Menschenansammlungen auflösen müssen, rüsten sie sich nicht mit Hilfsmitteln aus, die nicht tödlich wirken“, sagte die Sprecherin Sarit Michaeli und fügte hinzu, dass die nicht-tödlichen Waffen, die sie hätten, wie etwa Gummigeschosse, falsch angewendet würden.

 

Indessen warnte der frühere Leiter des israelischen Shin-Beth-Sicherheitsdienstes davor, dass jüdische Extremisten versuchen könnten, Premierminister Ariel Sharon zu ermorden, um den Rückzug zu sabotieren. „Es gibt jüdische Extremisten, die nicht zögern könnten, auf andere Juden das Feuer zu eröffnen“, äußerte Avi Dichter, der letzten Monat zurückgetreten ist, gegenüber Israels Tageszeitung Yediot Asharonot. „Wir könnten jüdische Selbstmordattentäter haben, deren Hauptziel es ist, einen Anschlag auf den Premierminister durchzuführen. Es gibt Juden, die darauf vorbereitet sind, sich für diese Sache umzubringen, und wir lassen es nicht darauf ankommen“, fügte er hinzu.

 

Beim Mitte August fälligen Rückzug wird Israel alle 21 Siedlungen im Gazastreifen sowie im Sommer vier weitere Enklaven in der Westbank räumen.
11.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Ministerium für Fremdenverkehr und Altertümer weiht historische Sehenswürdigkeit in Gaza ein

 

WAFA Palestine News Agency - GAZA, 08. Juni 05

 

Am Mittwoch weihte das Ministerium für Tourismus und Altertümer in Gazastadt den zwischenzeitlich restaurierten al-Basha Palace ein.

 

Der Minister für Tourismus und Altertümer Ziad Bandak hieß in seiner während der Einweihungs­zeremonie gehaltenen Rede Timothy Rothermel, den Sondergesandten des UNDP (United Nations Development Programme = Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen)  für die besetzten palästinensischen Gebiete, willkommen, ebenso Migual Berger, Deutschlands Vertretung in der Palästinensischen Nationalbehörde PNA, Regis Koetschet, den französischen Generalkonsul in Jerusalem und Mohammed Abdul Aziz, Ägyptens PNA-Botschafter.

 

In seiner Ansprache im Namen der Deutschen Regierung, welche die Restaurierung des al-Basha Palace finanzierte, versicherte Berger die Bereitschaft seines Landes, die Palästinensische Nationalbehörde bei der Förderung von Investitionen im Gazastreifen und in der Westbank zu unterstützen.

 

Er fügte hinzu, dass sein Land dazu bereit sei, die Wirtschaft des Gazastreifens nach dem israelischen Rückzug zu fördern, und er sich wünsche, dass dieser Rückzug einen Schritt zur Umsetzung der Roadmap darstelle, die letztendlich zur Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates führen werde.

 

Koetschet erklärte seinerseits, dass das Französische Kulturzentrum ein Jahr lang die kulturellen Veranstaltungen im Schloss organisieren wolle, und fügte hinzu, dass der al-Basha Palace als Museum für Altertümer, die in den letzten Jahren in Gaza gefunden worden seien, dienen werde.

 

An die Besucher der Einweihungsfeier gerichtet meinte Rothermel, dass es eine Ehre für das UNDP sei, bei diesem Projekt mit der deutschen Regierung zusammenzuarbeiten sowie im kommenden Jahr bei einigen kulturellen Projekten in Gaza Partner der französischen Regierung zu sein. Er sagte, dass das Projekt nicht nur großartig sei, weil es eine historische Sehenswürdigkeit darstelle, sondern auch, weil es Beschäftigungsmöglichkeiten für viele arbeitslose Bürger schaffe.

 

Der al-Basha Palace in Gaza ist ein Gebäudekomplex, dessen ältester Teil aus dem XIV. Jahrhundert (Mamelukkenherrschaft) stammt.

 

09.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Ostjerusalem zu annektieren war ein Fehler
07.06.2005, Middle East Review

 

Offen gestand Israels Vizepremierminister Shimon Peres ein, die Regierung habe während des Sechstagekrieges 1967 mit der Eroberung ganz Ostjerusalems einen Fehler gemacht.

 

„Wer auch immer annimmt, dass 240.000 Araber aus Ostjerusalem eingegliedert werden könnten, obwohl Jerusalem eine jüdische Hauptstadt bleibt, ist im Irrtum, genau wie diejenigen, die meinen, dass die Stadt mit Zäunen und Mauern geteilt werden könne“, sagte Peres anlässlich der von der Arbeiterpartei im Gerard-Behar-Zentrum abgehaltenen Feierlichkeiten zum Jerusalem Day.

 

„Wenn es keinen Frieden in Jerusalem gibt, wird es keinen Frieden im Land geben, und falls wir den Gazastreifen nicht verlassen, wird es keinen Frieden in Jerusalem geben“, wurde der dienstälteste Staatsmann von der Jerusalem Post zitiert.

 

Das Areal, welches die heiligen Plätze von allen drei großen Religionen der Region  – Judentum, Christentum und Islam – einschließt, stellt die schwierigste Herausforderung auf dem Weg zu jedwedem Abkommen über einen endgültigen Status dar.

 

Sharon gelobt

 

Israels Premierminister Ariel Sharon gelobte am Montag in einer Rede zum 38. Jahrestag der Eroberung des Ostteiles der Heiligen Stadt, dass Israel für immer die Herrschaft über Jerusalem beibehalten wolle.

 

Sharon sagte: „Jerusalem gehört uns auf Ewigkeit und wird niemals in ausländische Hände ge­langen.“

 

Israel annektierte Ostjerusalem nach dem Sechstagekrieg und erließ im Jahre 1980 ein Gesetz, welches die gesamte Stadt zu seiner ungeteilten Hauptstadt erklärte. Das Gesetz und der Schachzug werden jedoch durch die internationale Gemeinschaft nicht anerkannt.

 

Die Palästinenser wollen Ostjerusalem zur Hauptstadt ihres zukünftigen Staates machen. 07.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

UNESCO hebt ein Zentrum für Palästinensische Frauen aus der Taufe

 

WAFA Palestine News Agency - RAMALLAH, 4.6.05
 Die UNESCO und das palästinensische Ministerium für Frauenangelegenheiten werden im November 2005 in Ramallah ein Palestine Women’s Resource Center (PWRC =  Hilfszentrum für Palästinensische Frauen) etablieren.

 

Auf der UNESCO-Webseite ist zu lesen, dass eine gemeinsame Absichtserklärung über die Einrichtung des Zentrums unterzeichnet worden sei. Das Zentrum soll als Beobachtungs- und Clearingstelle für Informationen, die Frauenangelegenheiten in der Palästinensischen Nationalautorität themati­sie­ren, dienen.

 

Das Zentrum wird mit der