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Leserbrief von
Günter Schenk >>> Dr. Zimmermann (FDP)
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1. September
2005
Reagiert bitte, stellt Eure Fragen an Eure Kandidaten
zur Bundestagswahl..
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Liebe FreundInnen,
Kandidatenwatch (siehe unten,
Nachricht von Pax Christi, Freiburg) gibt uns die
Möglichkeit, die Kandidaten zur kommenden Bundestagswahl um
ihre Stellungnahme zu unseren Fragen zu bitten.
In einem Fall bekam ich, vom FDP-Kandidaten
Dr. Zimmermann im Wahlkreis Schwetzingen eine
verleumderische und platte Antwort.
Bitte nutzt "Kandidatenwatch", die
Bundestagskandidaten auf ihre Position im
Israel-Palästina-Konflikt und der dt. Politik dazu
"abzuklopfen"
solidarische Grüße
(Günter Schenk)
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Sehr
geehrter Herr Dr. Zimmermann.
Deutschland hat sich gegenüber dem jüdischen Volk in der
Vergangenheit in schändlicher und nie-dagewesener Weise
schuldig gemacht.
Gilt
für Sie die daraus sich ergebende Verpflichtung zum Schutz
und zur Wohlfahrt von Juden auch gegenüber einem rassistisch
sich gebärdenden, Apartheid ausübenden Staat, oder gilt
diese Verpflichtung allein gegenüberer einem demokratischen,
die Gleichheit seiner Bürger vor dem Gesetz wahrenden Staat
Israel ? Wie werden Sie versuchen, Iher Meinung im
Dt.Bundestag Geltung zu verschaffen ?
Was
gedenken Sie darum im Bundestag zu tun, damit das
palästinensische Volk nicht zum zweiten Opfer deutscher
Politik wird ?
Günter Schenk
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Um die Antwort zu lesen, klicken Sie folgenden Link
an:
(Sollte der Link nicht durch anklicken funktionieren,
kopieren Sie ihn bitte und fügen ihn in die Adressleiste Ihres
Browser.)
Mit freundlichen Grüßen,
www.kandidatenwatch.de
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Antwort von
Dr. Gunter Zimmermann
01.09.2005
Lieber Herr Schenk,
es widerstrebt mir zutiefst,
auf antisemitische Äußerungen wie Ihre Zeilen einzugehen.
Stellen Sie die Politik des Staates Israel, dessen Existenz
schließlich von nahezu allen arabischen Staaten noch immer
nicht anerkannt wird - "Juden ins Meer treiben" und
ähnliches - in einem weniger hasserfüllten Ton dar, damit es
sich überhaupt lohnt, sich damit auseinanderzusetzen.
Freundliche Grüße
Ihr
Gunter Zimmermann
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Darauf schrieb ich
heute an Herrn Dr. Zimmermann:
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...'auf antisemitische Äußerungen wie Ihre Zeilen
einzugehen....'
Sehr
geehrter Herr Dr. Zimmerrmann,
darf
ich Sie bitten, Ihren sehr schwerwiegenden Vorwurf meine
angeblichen "antisemitischen Äußerungen" betrefffend, zu
präzisieren ?
Seit
vielen Jahren bin ich, in Nähe zur bekannen israelischen
Friedensbewegung Gusch Schalom u.A. aktiv, aktives Mitglied
eines jüdisch-arabischen Bürgerrechtsvereins in Straßburg,
dem Sitz des Euroaparlamentes. Sollten Sie Ihren
adjektivisch gebrauchten Vorwurf 'antisemitische Äußerungen'
ausdehnen zum Vorwurf, auf meine Person gemünzt, des
'Antisemiten' werde ich unmittelbar nach Eingang Ihrer
werten Antwort Strafantrag wegen Verleumdung stellen.
Ergänzend: Antisemismus ist, nach Gesetz und
nach Moral, ein schweres Vergehen. Ihn zu bekämpfen, habe
ich, gemeinsam mit israelischen und internationalen
Freunden, seit Jahren zu meiner zivilgesellschaftlichen
Hauptaufgabe gemacht. Dies hat mit Kritik an der
augenblicklichen Politik israels und meiner Frage zu
Ihrer Stellung dazu überhaupt nichts
zu tun.
Dass
Sie die ein einziges Mal vom damaligen ägypt. Präsidienen
Nasser, während des Suez-Krieges, eines nach isr.
Forschungen Angriffskrieges, gemachte Äußerung vom 'ins Meer
werfen' auch jetzt noch, wo keinesfalls der hochgerüstete
Staat Israel gefährdet ist, sondern die Lebensgrundlagen und
die Exisenz des palästinensischen, gebrauchen, macht mich
nachdenklich.
Ich
werde mir wegen Ihres schwerwiegenden und verleumderischen
Vorwurfs erlauben, unsere 'Diskussion' unter meinen Freunden
und Bekannten bekanntzumachen, sobald mir Ihre erwartete
Antwort vorliegt
Günter Schenk
-membre du 'collectif judo-arab et citoyen pour la paix
Srasbourg'
p.s.
selbstverständlich bin ich gern bereit zu einer echten und
nicht-ehrverletzenden Diskussion über deutsche Nahostpolitik
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---------------------------------
Ihre Frage wird so bald möglich auf der Webseite
veröffentlicht.
Mit freundlichen Grüßen,
www.kandidatenwatch.de
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Kopie Ihrer Nachricht:
(diese gleichlautende Frage
stellte ich den Kandidaten der
SPD/CDU/FDP/Grüne)
bisher antwortete im Wahlkreis
Schwetzingen der Kandidat der FDP, Herr Dr. Zimmermann:
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Sehr geehrte(r) Frau / Herr
.......,
Deutschland hat sich gegenüber
dem jüdischen Volk in der Vergangenheit in
schändlicher und nie-dagewesener Weise schuldig
gemacht.
Gilt für Sie die daraus sich
ergebende Verpflichtung zum Schutz und zur
Wohlfahrt von Juden auch gegenüber einem
rassistisch sich gebärdenden, Apartheid
ausübenden Staat, oder gilt diese Verpflichtung
allein gegenüberer einem demokratischen, die
Gleichheit seiner Bürger vor dem Gesetz
wahrenden Staat Israel ? Wie werden Sie
versuchen, Ihrer Meinung im Dt.Bundestag Geltung
zu verschaffen ?
Was gedenken Sie darum im
Bundestag zu tun, damit das palästinensische
Volk nicht zum zweiten Opfer deutscher Politik
wird ?
---------------------------------
Ihre Frage wird so bald möglich
auf der Webseite veröffentlicht.
Mit freundlichen Grüßen,
www.kandidatenwatch.de
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----- Original Message -----
Sent: Thursday, August 11, 2005 9:44 AM
Subject: Fw: Wer die Wahl hat...
Liebe
Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde,
von
unserem Mitglied Veit Schäfer habe ich folgenden Hinweis
erhalten, den ich gerne an Sie/Euch weiterleite. In
ruhigeren Sommertagen ist dies eine schöne Einladung zu
direkter Demokratie.
Mit
herzlichen Grüßen
Rolf
Kannen
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Original Message
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processed
by David InfoCenter
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Subject:
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Wer die Wahl hat... (10-Aug-2005
18:03)
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From:
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To:
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...wenn wir sie denn haben
sollten: ganz interessante Möglichkeit, die Kandiadaten des
eigenen Wahlkreises "abzuklopfen"!
Frohe Grüße
VS
> 1. Wahlkampf online: kandidatenwatch.de
Mit Angela Merkel am Küchentisch über die Erhöhung der
Mehrwertsteuer diskutieren? Zumindest virtuell ist das ab
sofort möglich! Auf kandidatenwatch.de finden Sie heraus,
wer in Ihrem Wahlkreis um ein Direktmandat für den Bundestag
konkurriert. Und nicht nur das: Sie können Fragen oder
Forderungen an die Kandidaten richten und sich so direkt in
den Wahlkampf einmischen! Die Internetseite, die am 3.
August online ging, ist ein Gemeinschaftsprojekt von Mehr
Demokratie und dem Hamburger Team des erfolgreichen Vorbilds
abgeordnetenwatch.de.
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