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Rassismus bei einer Konferenz
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Presseerklärung von Gush Shalom - In einem Brief an den
Staatsanwalt Menny Mazuz ruft Gush Shalom zu einer
Ermittlung gegen die Siedler-Rabbiner Zalman Melamed, Dov
Lior und Yisrael Damet auf, um sie wegen rassistischer Hetze
anzuklagen. Die drei Rabbiner sprachen neulich bei einer
Konferenz der extremen Rechten in der Stadt Ramleh. Das
ausdrückliche Ziel der Konferenz war: Eine Diskussion über
die geeignete Haltung gegenüber der arabischen Minderheit
und zwar vom jüdisch-religiösen Standpunkt aus. Rabbiner
Lior aus der Siedlung Kiryat Arbar sagte, dass es ein Fehler
gewesen sei, den 6-Tage-Krieg nicht dazu zu benutzen, das
Land vollständig von seinen ausländischen ( d.h. arabischen)
Bewohnern zu befreien und dass dieser Fehler durch ein
intensives Regierungsprogramm korrigiert werden müsse, das
zum Ziel hat, die Palästinenser in arabische Länder
„umzusiedeln“. >>> |
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„Alle Palästinenser
müssen getötet werden – Frauen, Kinder, selbst ihr Vieh“
- ISM/G - FK - In einem von der israelischen
Tageszeitung Haaretz veröffentlichten und in Israel viel
beachteten Artikel rief der israelische Rabbiner Yisrael
Rosen am 26.März zum Völkermord an den Palästinensern auf.
Rosen, welcher dem religiösen Tsomet-Institut vorsteht,
vertritt in dem Artikel die Meinung, die Torah legitimiere
indirekt die Vernichtung der Palästinenser. Zahlreiche
bedeutende israelische Rabbiner stimmten Rosens Meinung zu.
In seinem Gutachten vergleicht Yisrael Rosen die
Palästinenser mit dem Volk der Amalekiter, die nach
jüdischer Überlieferung israelitische Stämme nach ihrer
Flucht aus Ägypten angriffen. Rosen schreibt, dass Gott die
Tötung der Amalekiten in der Torah legitmiert habe und, dass
dies zum Bestandteil jüdischer Rechtssprechung geworden sei
>>> |
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1.4.2008 -
Bürger dritter Klasse - Gezielte Diskriminierung arabischer
Israelis.
Massenvertreibung durch Beschlagnahme Hunderter
Quadratkilometer Land seit 1948 - Rosso Vincenzo - In
der arabisch-israelischen Hafenstadt Jaffa südlich von Tel
Aviv demonstrierten Ende vergangener Woche mehr als 1500
arabische Israelis zusammen mit jüdisch-stämmigen Aktivisten
gegen die drohende Vertreibung von 300 palästinensischen
Familien aus dem arabischen Stadtteil Ajami in der Altstadt
von Jaffa sowie gegen die Konfiszierung der Hälfte des
einzigen moslemischen Friedhofs der Stadt.
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Study: Israeli
Jews becoming increasingly racist toward Arabs - Avirama Golan -
Israel's Jewish
community increasingly supports the delegitimization, discrimination and
even deportation of Arabs, found a report on racism in Israel, set to be
released Wednesday. |
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21.2.2008 -
Obberrabiner Eliyahu ruft zur Zerstörung Beit Hanouns auf
- ISM/G-FK - Der Oberrabbiner der israelischen
Stadt Safed, Shmuel Eliyahu, rief am Mittwoch die
israelische Armee zur Zerstörung der palästinensischen Stadt
Beit Hanoun im Gazastreifen auf. Die Zerstörung der
35.000-Einwohner-Stadt sei die „einzige effiziente Lösung“,
um den Beschuss mit Qassam-Raketen zu beenden. |
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Israelischer
Rabbi ruft zur ethnischen Säuberung von Nichtjuden auf
-
Yona
Metzger, Oberrabiner der Aschkenazim in
Israel, rief in einem Interview mit dem
British Weekly am Montag dazu auf
Millionen Palästinenser in die Wüste
Sinai zu vertreiben. „Bring all die
armen Menschen aus Gaza in ein
wundervolles modernes Land mit Zügen,
Bussen und Autos, wie in Arizona in
Amerika. Das wird eine Lösung für die
armen Menschen sein.“ >>>
(...)
Einige
Wochen zuvor bezeichnete der israelische Rabbiner David
Batsri Araber als „Esel“, die vom Allmächtigen in
menschlicher Gestalt geschaffen wurden, um zu arbeiten und
bestimmte Aufgaben auszuführen.>>> |
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Studie: Rassismus gegen Araber weiter auf dem Vormarsch -
Anstieg der Gewalttaten gegen israelische Araber -
Jerusalem - Israelische Bürgerrechtler haben vor einem
Anstieg des Rassismus gegen die im Land lebenden Araber
gewarnt. Die Ablehnung arabischer Bürger sei in Israel "in
allen Bereichen" auf dem Vormarsch, erklärte die israelische
Vereinigung für Bürgerrechte in ihrem am Samstag
veröffentlichten Jahresbericht. |
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Israelischer
Institutsbericht belegt Rassismus gegen Araber
-
Zu Beginn der internationalen Woche der Menschenrechte
veröffentlichte die „Gesellschaft für Bürgerrechte in
Israel“ (Association for Civil Rights) ihren jährlichen
Bericht. >>> |
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Israelischer Rassismus gegen Araber so hoch
wie nie zuvor
- ISM/G-FK |
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Trojanisches Pferd auf der
Likud-Liste -
Der radikale Siedler Mosche
Feiglin steht auf der
Likud-Liste für die
Parlamentswahlen, kocht aber
sein eigenes Süppchen. Er
gründete die
nationalistische "Jüdische
Führung".
- Susanne Knaul |
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????
Gespräch mit Rabbi Schlomo Aviner -
Die arabischen Dörfer Anata, Schoafat, Dschabel Mukaber
und Tsur Bacher sind für uns genauso jüdischer Boden wie die
jüdischen Wohnviertel Jerusalems Gilo, Pisgat Seev und Ramot“,
sagte der Rabbiner und Leiter der Ateret Kohanim Jeschiwa,
Schlomo Aviner, im Gespräch mit israel heute. ??? |
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Palästina
2007: Genozid in Gaza, ethnische Säuberung in der Westbank -
Ilan Pappe -
Es ist noch nicht lange her, dass ich behauptete, Israel
führe eine genozidale Politik im Gazastreifen durch. Ich zögerte zunächst sehr,
ob ich diesen belasteten Ausdruck verwenden solle – entschied mich dann aber
doch dazu. Die Reaktionen, die ich darauf erhielt, auch von führenden
Menschenrechtsorganisationen, machten deutlich, dass sie bei der Anwendung
dieses Ausdruckes ein ungutes Gefühl hatten. Ich dachte noch einmal darüber nach
und kam zu der Überzeugung, diesen Terminus heute erst recht anzuwenden: es ist
die einzig richtige Weise, das zu beschreiben, was die israelische Armee im
Gazastreifen tut. |
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Keine Einreise für die Liebe

Was sich nach einem Titel für
ein absurdes Theaterstück anhört, ist in Israel
traurige Wirklichkeit. Nach dem israelischen
Ehegesetz sind Mischehen zwischen Israelis und
Palästinensern unerwünscht und ein dauerhaftes
Zusammenleben der Eheleute auf israelischem
Territorium verboten. .... mehr >>>
Bild
von Annamalt -
www.annamalt.de |
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Können Sie wirklich
nicht sehen? -
Amira Hass - Lassen wir jene Israelis
beiseite, deren Ideologie die Enteignungen
des palästinensischen Volkes deshalb
unterstützt, weil wir „Gottes auserwähltes
Volk“ sind. Lassen wir auch jene Richter
beiseite, die jede militärische Politik des
Tötens und der Zerstörung vertuschen
(whitewash) . Lassen wir auch jene
Militärkommandeure beiseite, die bewusst ein
ganzes Volk in Pferche sperren, die von
Mauern, Festungs- bzw. Beobachtungstürmen,
Maschinengewehren, Stacheldraht und
blendenden Scheinwerfern umgeben sind.
Lassen wir auch die Minister beiseite. All
diese werden nicht unter die Kollaborateure
gerechnet. Sie sind die Architekten, die
Planer, die Konstrukteure und Ausführenden.
Aber da gibt es noch andere. Historiker und
Mathematiker, leitende Redakteure,
Medienstars, Psychologen und Hausärzte,
Rechtsanwälte, die nicht Gush Emunin und
Kadima unterstützen, Lehrer und Pädagogen,
Leute, die gern wandern oder singen oder
High-tech-Genies. Wozu gehören Sie? Und was
ist mit denen, die sich wissenschaftlich mit
Nationalismus, dem Holocaust und den
Sowjet-Gulags befassen? Können Sie mit all
den systematischen
Diskriminierungsgesetzen einverstanden
sein? ... mehr >>>
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Brief vom anglikanischen Bischof Riah
H. Abu El-Assal - 6. August 2004 (...) Nach dem Flugplan sollte ich Tel
Aviv mit der Swiss Air Line, Flugnummer 255D um 15 Uhr 55 verlassen. Ich
ging wie gewöhnlich zur Gepäck- und Sicherheitskontrolle . Nachdem man mir
relevante und irrelevante Fragen zur Sicherheit gestellt hatte, endete die
junge Sicherheitsbeamtin mit der Frage, warum ich kein israelisches Visum
hätte -- dabei habe ich doch einen israelischen Pass. Dann ließ sie mich
mein Gepäck auf das Förderband legen, damit es durchleuchtet werden kann.
Mein Koffer und mein Pass wurden dann mit einem blauen bzw. grünen Sticker
versehen. Dann eilte sie zu einem Aufseher, der anordnete, dass das
Förderband angehalten wird. Er näherte sich mir und fragte: „Englisch oder
Hebräisch?“ |
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Israels
Araber- Auch im Raketenhagel nur Bürger zweiter Klasse |
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Offensive
gegen Geschlechtertrennung in Bussen -
JERUSALEM (inn) - Die jüdische
Reformbewegung in Israel hat geschlechtertrennende Busse als "illegal"
kritisiert. Das Busunternehmen "Egged" hatte zu Beginn der Woche zwei neue
Linien für ultra-orthodoxe Juden eingeführt, auf denen Männer und Frauen
getrennt fahren. |
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Zusammenleben verboten
Das oberste Gericht in Jerusalem hat entschieden: Auch
künftig dürfen die meisten israelisch-palästinensischen
Ehepaare nicht gemeinsam in Israel leben.
Menschenrechtsorganisationen halten die Entscheidung für
unmenschlich. |
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Hassprediger des Tages:
Baruch Marsel - Der Gründer und Vorsitzende der rechten israelischen Partei
Jüdisch-Nationale Front , Baruch Marsel, hat die gezielte Tötung des
Aachener Friedenspreisträgers und jW-Autors Uri Avnery gefordert.
(...) Und weiter: Rehavam Zeevi
befürwortete offen die Ausweisung aller Araber aus dem Land, und ich sehe
keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen seiner Tötung und der von
Anführern der palästinensischen Fraktionen.«
Sonderseite zum Mordaufruf gegen Uri Avnery
>>> |
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Checkpoints, Tore und Terminals
- rassistische Gettopolitik im 21. Jahrhundert |
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Israelischer Rassimus
(Empörung um die
Hand-in-Hand-Schule in Talpiot ER)
(Dies ist ein Artikel,
der nur in der hebräischen Ausgabe von Haaretz erschien. Das ist
nicht verwunderlich, wenn derart schreckliche Worte ausgesprochen
werden. Man kann sich darüber nur schämen. Und dass diese Worte von
Rabbinern ausgesprochen wurden, deren Gebiet das Geistliche sein
sollte ... Wenn dieselben Worte von arabischen Geistlichen gegen
Juden ausgesprochen worden wären, hätte es einen Aufstand gegeben .
Dies ist ein Problem, mit dem wir uns auch befassen müssten.
Diese Worte, die die
Menschlichkeit und Würde von Menschen verleugnen, und sie als Krankheit,
Katastrophe, Laster, Arsch, unrein, Esel, Schmutz, minderwertig,
widerlich, als Gefahr für junge Frauen .etc.... bezeichnen ... ist
schändlich und ekelhaft... mehr >>> |
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Alles andere als Luxus:
Leben im Gaza-Streifen Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne und eine
schlechte Gesundheitsversorgung bestimmen den Alltag der
Palästinenser - Johannes Zang |
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Angst vor einer "ethnisch gemischten Stadt" in Israel |
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Billige
Arbeit – billiger Deal -
Amira Hass
17.8.05 |
Lob der Hetze
von Gideon Levy |
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Die Art
der Strafe hängt von der Volkszugehörigkeit ab -
von Amira
Hass |
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Die jüdische Demokratie abwärts auf schlüpfrigem
Hang -
von Amira Hass |
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Das
Israelische Amt für Zentrale Statistische Erhebungen lösche Daten
der arabischen Bewohner der Negevwüste im Süden der besetzten
palästinensischen Gebiete. Sie fielen damit aus den amtlichen
Statistiken heraus, ihre Existenz solle ausradiert werden, wie der
palästinensische Anwalt Murad Al-Sane’a deutlich machte.
Sane’a klagt an,
dass dieser Schritt auf gleicher Linie mit Israels Politik liege,
alle diejenigen Daten zu beseitigen, welche die Existenz
palästinensischer sowie arabischer Einwohner in den
entsprechenden Territorien beweisen, und behauptet, dass
Geburtenzugänge nicht in Israels Statistiken eingingen.
Sane’a macht
darauf aufmerksam, dass diese von Israel durchgeführte Maßnahme zur
Folge habe, dass Negev-Arabern Grunddienstleistungen vorenthalten
würden wie Elektrizität, Wasserversorgung, Bildungs- und
Gesundheitseinrichtungen, deren Aufteilung proportional der
Bevölkerungsdichte erfolge.
Er unterstreicht
weiterhin, dass das Israelische Amt für Statistische Erhebungen es
unterlassen habe, Informationen über die wirtschaftlichen, sozialen
und medizinischen Bedingungen jener Einwohner zu
veröffentlichen, die gezielt durch die israelische Regierung an den
Rand gedrängt würden.
Die über
Negev-Nomaden vorliegenden kargen Daten, ausgewiesen als
„verstreute Nomadenansammlungen“, seien „irreführend und
fehlerhaft“ meinte der Anwalt.
http://www.aljazeera.com/me.asp?service_ID=9183
12. Juli 2005
13.07.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk |
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Zum Vergrößern das Bild anklicken.
Hebron, Bild vom Suk.
"Müllentsorgung israelischer Siedler auf den Köpfen der
Palästinenser". Nur Netze halten den Dreck grob ab. - Foto von
Dr. Then |
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Der Gaza-Streifen ist die perfekte Verwirklichung der
israelischen Vorstellung von »Separation«. Umstellt mit elektrischen Zäunen und
Armeeposten, von der Außenwelt völlig abgeschlossen, ist Gaza zu einem riesigen
Gefängnis geworden. Etwa ein Drittel seiner Fläche wurde für 7000 dort lebende
israelische Siedler und für Verteidigungsmaßnahmen konfisziert, während mehr als
eine Million Palästinenser in den übrigen Gebieten des Gefängnisses eingepfercht
sind. Ohne Arbeit und Einkommen, sind 80 Prozent der Bewohner zum Bestreiten
ihres Lebensunterhalts auf UNRWA, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten
Nationen, oder auf Spenden arabischer Staaten und Hilfsorganisationen
angewiesen. Inzwischen gibt es israelische Überlegungen, dort auch Familien von
Selbstmordattentätern einzukerkern. Wie ein renommierter israelischer
Kommentator schrieb, dient Gaza inzwischen als »die Strafkolonie« Israels, als
seine »Teufelsinsel Alcatraz« (Nahum Barnea in Yediot Aharonot vom 21.06.).
Quelle |
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Was würde man sagen, wenn .....
Von Hans Lebrecht, Kibbutz Beit-Oren, Israel
Was würde man sagen, wenn irgend ein Land ein Gesetz erlassen
würde, das Eheleuten verschiedener Staatsangehörigkeit, nationaler
Herkunft oder Religionsgemeinschaft aus solcherlei Mischehen per
Gesetz nicht gestatten würde, sich gemeinsam in ihrem Land niederzulassen
und zusammen ein Familienleben gründen wollten? Vergehen gegen
die Menschenrechts Charter, Rassismus oder einfach Unmenschlichkeit
zum Zwecke der >>Reinhaltung des national-religiösen Charakters<<
des Landes? Der Leser kann sich daraus beliebig aussuchen, was
er will.
So eine Gesetzes Abänderung bestätigte eine 53 zu 25 Mehrheit
des israelischen Parlaments, der Knesset am Donnerstag (31. Juli)
kurz vor Beginn der Sommerferien. Nicht etwa, dass diese Abänderung
eines Paragraphen des seit 1953 geltenden Staatsbürgerrechts Gesetzes
an seinem sowieso rassistischen Charakter geändert hätte. Ist
doch schon darin festgelegt, dass ein Angehöriger des jüdischen
Glaubens, von einer jüdischen Mutter geboren, oder nach den streng
orthodoxen Glaubensgesetzen zum Judentum übergetretene Person,
in Eretz-Israel geboren oder vom ersten Moment seiner Ankunft
in Israel zum erklärten Ziel, sich da niederzulassen, die israelische
Staatsangehörigkeit mit all dazu gehörigen Rechten und Pflichten
per sofort erwerben kann. Dem gegenüber ein >>Nichtjude<<, darunter
fallen auch Angehörige der in Israel lebenden einheimischen arabisch-palästinensischen
Bevölkerungsgruppe (offiziell nicht als Minderheit anerkannt).
Nichtjuden, also auch in Israel geborene und lebende Araber haben
diesem Gesetz zufolge das Recht, zwischen dem Alter von 18 bis
23 einen Antrag zur Erwerbung der israelischen
Staatsangehörigkeit
zu stellen. Wenn die Sicherheitsbehörden keine Bedenken einreichen,
wird einem solchen Antrag im Allgemeinen stattgegeben. Bei Eheschließungen
eines israelischen Bürgers mit einem nichtjüdischen ausländischen
Partner kann der sich in Israel niederlassende Ehepartner ebenfalls
die israelische Staatsangehörigkeit erwerben.
Nun hat jetzt die Knesset die Abänderung eines Paragraphen dieses
Gesetzes beschlossen. Danach wird es >>eingereisten<< palästinensischen
Ehepartnern und aus dieser Ehe entstandenen Kinder nicht mehr
gestattet sich in Israel niederzulassen und die israelische Staatsangehörigkeit
zu erhalten. Ich betone, die Gesetzes Abänderung betrifft ausschließlich
arabisch-palästinensische Ehepartner, nicht solche aus anderen
Ländern der Erde eingereisten nicht-arabische oder nicht-palästinensische
Ehepartner. Solche Ehepartner können demnach nicht mehr in Israel,
sondern nur im Ausland oder in den besetzten palästinensischen
Gebieten zusammen wohnen, oder getrennt leben. Darin liegt der
rassistische menschenfeindliche Charakter der jetzt beschlossenen
Abänderung des sowieso rassistischen Staatsbürgergesetzes.
Wie gesagt: Was würde man sagen, wenn irgend ein anderer Staat
ein solches Gesetz verabschieden würde, in welchem die Definition
>>nichtjüdisch<<, >>arabisch<< oder >>palästinensisch<< durch
>>jüdisch<< ersetzt werden würde? Ich glaube, die Antwort versteht
sich von selbst.
Das in Israel legal wirkende arabische Adalat Menschenrechts
Komitee,
sowie einige Knesset Mitglieder der Meretz Partei und arabische
Abgeordnete der Arabischen Einheitsliste und der von der KP beeinflussten
Hadash Fraktion haben einen Antrag an den Obersten Gerichtshof
eingereicht. Sie fordern den Gerichtshof auf, den am Donnerstag
beschlossenenen Zusatz zum Staatsbürgergesetz zu annullieren, da
dieser dem vor einigen Jahren eingeführtem Grundgesetz über Menschenwürde
und Gleichheit vor dem Gesetz widerspricht. |
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Siedler setzen wilde Eber frei - Palästinenser schwer
verwundet - Erneut haben israelische Siedler aus der illegalen
Siedlung Ariel eine Herde von Ebern in der nördlichen Westbank
freigelassen, die einem 53-jährigen schwere Verletzungen
zufügten.
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Despotie oder Demokratie
- Moshe Zimmermann - Der Konflikt geht an die Wurzeln: Israel
versucht den Spagat zwischen jüdischer Identität und freiheitlichem
Staat. Sind kollektive Rechte für Minderheiten mit der Anerkennung
der Hegemonie einer ethnischen Gruppe möglich? |
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Die Ur-Unlogik
- von Amira Hass
- Nichts ist logischer, als willkürliche Zeiten festzusetzen, an
denen die Palästinenser ihr Haus verlassen dürfen bzw. heimkehren.
Nichts ist logischer, als ihnen zu verbieten, mit ihren Erzeugnissen
im Pick-up direkt vom Feld auf den Markt zu fahren. Und es ist auch
logisch, ihnen zu verbieten, Besuch zu bekommen, Eselskarren oder
Fahrrad zu benutzen oder die Eltern ein paar Kilometer entfernt zu
besuchen bzw. - ohne Koordination - eine Ziege ins Haus
zu bringen, damit die Kinder wenigstens frische Milch haben. Nichts
ist logischer, als Palästinenser einzuzäunen - in ihre Dörfer,
Wohnviertel, auf ihrem Land - mittels elektronischer Barrieren. Raus
darf dann nur noch, wer ein bestimmtes Mindestalter hat. Und was
könnte wohl logischer sein, als 19-jährige (israelische) Soldaten
als Wachposten an die Tore zu stellen. Manchmal machen sie zur
rechten Zeit auf, manchmal aber auch nicht. Diese Soldaten setzen
Regeln durch wie diese: 29-jährige dürfen nicht raus, 30-jährige
dürfen, Schwangere dürfen raus, Nichtschwangere nicht. Es ist auch
logisch, jeglichen Durchgang zu verbieten, sobald der Shin Bet
(israelischer Inlandsgeheimdienst) dies urplötzlich für nötig hält.
Ausgesperrt sind: ein 65-jähriger, der 1 1/2 Kilometer entfernt
einkaufen ging, ein junger Mann, der vom Zahnarzt heimkommt, eine
Mutter, deren Kinder zu Hause sitzen - nur Kinder unter 21 Monate
dürfen raus. Ist doch völlig logisch, einem Palästinenser zu
verbieten, an den 300 Meter von seinem Haus entfernten Strand zu
gehen, oder? >>> mehr |
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Die Tagebücher von
Moshe Sharett – der Israels erster Außenminister und zweiter
Ministerpräsident war.
Sharetts Tagebuch und Livia Rokachs Studie -
Sharett hat ein hebräisches
Tagebuch geführt, aus dem sein Sohn Yaqov Sharett 1979
politisch wichtige Eintragungen veröffentlichte. Dem
Tagebuch zufolge betrieben David Ben Gurion und seine
Kabinette, Sharett eingeschlossen, systematisch die
Expansion Israels auf Kosten aller seiner Nachbarstaaten.
Die eingesetzten Mittel mißfielen Moshe Sharett, darunter
Massaker, die Flugzeugentführung, die Einschleusung von
Attentätern, die Vortäuschung von Bluttaten der Gegner mit
einkalkulierten israelischen Opfern und der Plan zur
Errichtung eines Maronitenstaates im Südlibanon. Doch
Sharett begehrte nie auf. 1980 veröffentlichte
Livia Rokach, die Tochter des Innenministers unter Sharett,
Israel Rokach, auf Englisch eine politische Studie mit
Auszügen aus den Tagebüchern Moshe Sharetts und weiteren
Dokumenten. Das Buch zeichnet von den politischen Zielen und
Methoden des frühen Staates Israel ein Bild des Grauens.
Unter dem Deckmantel der Vergeltung für gegnerische Taten
trieb Israel seine Expansion mithilfe blutiger Provokationen
voran. Rokach schreibt in ihrer Einleitung über Sharett:
„Er erkannte sehr klar, dass die Logik hinter Israels
Sicherheitsdoktrin nichts anderes als Faschismus war und sah
ganz richtig die daraus resultierende moralische Korruption
im Innern und die zunehmende Gewalt auf regionaler Ebene
voraus.“ mehr >>>
Moshe Sharett: Diplomatie
statt Gewalt -"Dieses Buch ruft dem deutschen Leser zum ersten Mal
eine alternative Position in der Politik des frühen israelischen
Staates ins Bewußtsein." -
Prof. Dr. Michael
Brenner, Historisches Seminar der Universität München, Abteilung
Jüdische Geschichte und Kultur - Moshe Sharett gehört zu den
Gründungsvätern Israels. Aber anders als sein Gegenspieler
Ben-Gurion ist Sharett, Regierungschef (1953-55) und langjähriger
Außenminister (1949-56) seines Landes, heute weitgehend vergessen.
Dabei steht er, wie diese Studie zeigt, für ein grundsätzlich
anderes Verhältnis Israels zu seinen Nachbarn als es sich in der
Folgezeit etablierte, für eine andere Konzeption der israelischen
Politik. Somit ist die vorliegende Arbeit - die nicht nur auf der
israelischen Forschung fußt, sondern auch bislang wenig beachteten
Quellen, teils in hebräischer Sprache, erschließt – ein wichtiger
Beitrag zur Geschichte des Nahost-Konflikts, zur Genese eines der
gefährlichsten Krisenherde der Welt >>>
Israels Heiliger Terror.
Eine Studie auf der Basis der Tagebücher Moshe Sharetts und anderen
Dokumenten von Livia Rokach -
Amazon
Essay:
Kurze Chronik einer
Kette von Brandstiftungen in Israel/Palästina und
den Nachbarländern -
Reuven
Moskovitz - Unter uns Juden stellt man schon
mal die Frage „Wie kommt es, dass so viele Juden
eine lange Nase haben?“ Die schlagfertige Antwort
lautet: „Weil es Moses gelungen ist,
die Juden
40 Jahre lang in der Wüste an der Nase
herumzuführen“. Die zeitgenössischen israelischen
Machthaber können sich mit einem Rekord schmücken:
Es ist ihnen gelungen, die meisten Juden und einen
großen Teil der Welt 60 Jahre lang an der Nase
herumzuführen und sich dennoch als glaubwürdige
Vertreter des gefährdeten jüdischen Volkes zu
zeigen, die nur Frieden und Sicherheit suchen...
mehr >>> |
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Rechtsextremer
Vizepremier Lieberman fordert Trennung von Juden und
Arabern
"Minderheiten sind das größte Problem der Welt"
Avigdor Lieberman - Vorsitzender der Partei Israel Beitenu
- Vizepremierminister von Israel - Minister für
strategische Angelegenheiten -
W. Frankenberg
Liebenswürdiger
Mann - Uri
Avnery
Vize-Regierungschef Lieberman: Araber und Juden in Israel
trennen - Vorbild
soll geteilte Insel Zypern sein.
Olmerts rechter Neuzugang - "Sollten Gaza wie die Russen Tschetschenien
behandeln"
Sonderseite
Avigdor Lieberman
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Ziel Groß-Israel - Seit über 100 Jahren betreiben
konservative jüdische Kreise die Gründung eines rein jüdischen Staates auf
arabischem Gebiet (Teil I) - Jürgen Aust |
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Der Besatzer
bestimmt, was Recht und Gerechtigkeit ist - Amira Hass - Wenn ein
Palästinenser einen Israeli tötet – einen Soldaten oder Zivilisten - dann wird
dessen Name und Foto und die Einzelheiten dieses Vorfalles genau veröffentlicht
. Der Palästinenser wird automatisch zu lebenslänglich verurteilt und sein
Ministerpräsident oder der Führer seiner Organisation wird dafür verantwortlich
gemacht und ist fortan ein Ziel für Verhaftung und Ermordung. Die Soldaten, die
palästinensische Zivilisten töten, werden unter einem großen Schutzschild der
Besatzungsarmee abgeschirmt. Ihre Namen werden nicht in der Öffentlichkeit
bekannt und ihre Ministerpräsidenten und Kommandeure werden nicht zur
Verantwortung gezogen. |
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Freace - "Sie wollten
nur gemeinsam nach Hause gehen" |
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Eine rassistische Nation |
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Rassismus in Israel
- Araber als Nachbarn unerwünscht
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Die Art der Strafe hängt von der
Volkszugehörigkeit ab. - (oder: Zweierlei Maß) - Amira
Hass - Sicherheitsgefangene die israelische Araber sind, werden auf drei Ebenen
diskriminiert, verglichen mit israelischen Juden, die Arabern Schaden zugefügt
haben |
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Israels kleines hässliches Imperium - Die
Regierung Olmert plant den Rückzug aus dem Großteil des
Westjordanlands. Die großen Siedlungen will sie dabei annektieren.
Das würde den Krieg zwischen Israelis und Palästinensern weiter
verlängern. Der Einmarsch im Gaza-Streifen könnte Vorbote dieser
Entwicklung sein. - von Amos Elon |
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to understand the ongoing war of
Israel, perheps you can help the statements of famous people in the
israel. history till now. statements which are often unknown, but
the declaration for expanandation.
(Animation - pps Datei) |
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Eine rassistische Nation
- von Gideon Levy - Auch wenn es nicht so aussieht, die Wahlen in
dieser Woche sind wichtig, weil sie das wahre Gesicht der
israelischen Gesellschaft offenbaren und ihre verborgenen Ziele:
mehr als 100 gewählte Kandidaten werden zur Knesset geschickt – auf
Grund einer Karte – der Rassismuskarte. Auch wenn wir gewöhnlich
denken, dass zwei Israelis drei Meinungen haben, hier wird deutlich,
dass fast jeder Israeli nur eine Meinung hat – Rassismus.
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Rassismus in Israel - Araber
als Nachbarn unerwünscht |
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Acht Frauen - Ist es nicht wunderbar
dieses Israel? Kann man darüber nicht stolz sein? -
Dorothy Naor ( New Profile)
Acht Frauen aus
dem israelisch-arabischen Dorf Jaljulia wurden mitten
in der Nacht - die übliche Zeit für israelische
Polizei- und Militärüberfälle – aus dem Schlaf
gerissen. Sie wurden von ihren Familien weggezerrt,
zur Polizeistation gebracht und später entweder vor
oder bei Morgendämmerung ohne einen Pfennig am
Checkpoint von Qalandia einfach abgesetzt. Man sagte
ihnen noch, sie sollten sich in die besetzten
Gebiete aufmachen wer weiß wohin; denn ihr Zuhause
war seit Jahren in Jaljulia gewesen. Was hatten sie
verbrochen? Sie waren illegal in Israel, die eine seit 10 Jahren,
andere seit 5 Jahren. Alle haben Kinder im Alter zwischen 6 Monaten
und 5 Jahren. Die Frauen waren legal verheiratet und ihre Männer
waren israelische Staatsbürger - mehr >>> |
Palästinas
Arbeiter ausgesperrt
Katastrophale Erwerbslosigkeit in Folge von Gazastreifen-Räumung
und Ummauerung des Westjordanlandes |
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Hakara eskortiert Wasser zum
nicht anerkannten Dorf Tel-Arad im Negev |
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Mit Gottes Hilfe wurde
Jerusalem geteilt
B. Michael, Yesioth Ahronot, 12.7.05 |
Diskriminierung per Gesetz
B'tselem, das israelische
Informationszentrum für Menschenrechte, erklärte gestern, dass die
israelische Regierung beabsichtigt, keine Kompensationsleistungen an
Palästinenser zu zahlen, die durch die israelische Armee verletzt
wurden oder anderen Schaden erlitten haben. |
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Israel to impose tough
citizenship limits on Palestinians |
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Rassismus: Arabische
Mütter annullieren Teilnahme ihrer Söhne an einem Jüdischen
Camp
WAFA Palestine
News Agency - ACRE,
03. Juli 2005
Vier arabische Mütter aus Acre annullierten die Teilnahme
ihrer Söhne an einem jüdischen Sommerferienlager, weil der
jüdische Leiter des Camps ihren Söhnen befahl, kein Arabisch
zu sprechen.
Kawkab Khouri,
die selbst als Sozialarbeiterin tätig ist, berichtete, dass
sie und drei ihrer Freundinnen nach einem Sommerferienlager
für ihre Kinder Ausschau gehalten hätten. Sie hätten kein
arabisches Sommercamp gefunden, folglich hätten sie ihre
Söhne in einem jüdischen Camp eingeschrieben.
Sie fügte
hinzu, dass sie am ersten Tag des Camps von dessen Leiter
aufgefordert worden sei, mit ihrem Sohn nicht arabisch zu
sprechen. Sie könne im Lager nur hebräisch reden.
Khouri sagte
dem Campleiter, dass dies ein rassistischer Akt sei und
drohte ihm damit, diese Behandlung in den Medien öffentlich
zu machen. -
05.07.2005,
Übers. v. Gabriele Al Dahouk
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Israels Theokraten
Von Joshua Frank
Israels Regierung unternimmt
gigantische Schritte, um
ein theokratisches
Kontrollregelwerk zu
etablieren. |
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Neue israelische Apartheid
> Familientrennmauer:
Israel will 100.000 palästinensische
Ehepartner von Israelis
ausweisen
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Gesetz trennt israelisch-palästinensische Ehepaare
31.07.03
Jerusalem (AP) Das israelische Parlament hat am Donnerstag
ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das israelisch-palästinensische
Ehepaare künftig zwingt, getrennt zu leben oder Israel zu
verlassen. Menschenrechtsgruppen und arabische Israelis haben
das Gesetz als rassistisch verurteilt. Es soll in einem Jahr
in Kraft treten.
Demnach erhalten künftig Palästinenser aus dem Westjordanland
und dem Gazastreifen, die israelische Araber heiraten, kein
Wohnrecht in Israel. Die Regierung argumentiert,
die Beschränkung sei
aus Sicherheitsgründen notwendig. Sie verweist dabei auf Fälle,
in denen Palästinenser aus den Autonomiegebieten ihr Aufenthaltsrecht
in Israel zu Anschlägen genutzt hätten. Das Gesetz wurde mit
53 gegen 25 Stimmen bei einer Enthaltung verabschiedet.
Die internationalen Menschenrechtsgruppen Human Rights
Watch und Amnesty International hatten die Abgeordneten der
Knesset zuvor aufgefordert, dem Gesetz nicht zuzustimmen.
Auch die israelische Menschenrechtsgruppe B'tselem kritisierte
das Gesetz scharf. «Dies ist ein rassistisches Gesetz, das
nach rassistischen Kriterien darüber befindet, wer in Israel
leben darf», sagte ein Sprecher der Organisation. Empört
äußerten
sich auch Vertreter der arabischen Israelis.
Lese auch:
Das rassistische Israel
01.08.2003
Das israelische Parlament hat ein Gesetz
verabschiedet, das nur noch wenig von
einem Verbot von "Mischehen" zwischen
israelischen und palästinensischen
Menschen entfernt ist.
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Eine Palästinenserin fleht israelische Soldaten an
und zeigt ihnen ihre Papiere, damit
sie den Checkpoint passieren und in
ihr Haus in Nablus zurückkehren kann.
(IPC, 02.06.2005)
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Al
Mawasi-Gebiet im Gazastreifen als Schauplatz
endloser Geduldsproben. Palästinenserinnen
des Gebiets werden durch israelische
Besatzungssoldaten am Checkpoint angehalten (IPC, 02.06.2005)
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Auf der falschen Seite der Mauer
Mit der Errichtung der Trennmauer hat Israel
Tausende Palästinenser zu illegalen Arbeitern
gemacht. Ein Besuch in Umm Al Fahm |
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Schwerkranker
verhaftet, ... gefesselt im Krankenbett
- Hanna, IWPS |
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Palästina,
ein Gefängnis ohne Dach
von Waltraud Schauer. |
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Was sie sagt
Lisa
Suhair Majaj
„In
Palästina gibt es keine Schneetage – aber
Tage mit militärischer Invasion“
(ISM-Aktivistin beschreibt das Leben der
Kinder in Palästina unter israelischer Militärbesatzung)
Sie sagte: geht nach
draußen zum Spielen,
aber werft keinen Ball in die Nähe von Soldaten.
Wenn ein Jeep vorbeifährt,
schaut auf den Boden
Und hebt keine Steine auf – auch nicht fürs
Hüpfspiel.
Sie sagte, ärgert die
Nachbarn nicht – ihr Sohn wurde letzte Nacht
verhaftet.
Hängt die Wäsche auf, macht die Betten,
schrubbt die Graffitis von den Wänden,
bevor die Soldaten sie sehen.
Sie sagte: es gibt kein
Geld, wenn euch die Schuhe drücken, schneidet
sie vorne auf.
Dies haben wir zum Essen – bis morgen gibt
es nichts mehr.
Nein, wir haben keine Orangen – sie haben
die Bäume abgesägt.Ich weiß nicht warum.
Vielleicht haben die Bäume die Panzer bedroht.
Sie sagte: es gibt kein Wasser - wir
baden erst nächste Woche wieder – so Gott
will.
Bis dahin spülen wir auch die Toilette nicht.
Geht nicht in die Nähe der Olivenbäume –
dort sind Siedler mit Waffen.
Nein, ich weiß nicht,
wie wir die Oliven ernten werden Und ich
weiß auch nicht, was wir tun werden, wenn
sie die Olivenbäume zerstören werden.
Gott wird uns versorgen, wenn er will oder
die UNWRA, aber sicher nicht die Amerikaner.
Sie sagte: ihr könnt heute
nicht nach draußen gehen, es ist Ausgangssperre.
Geht auch nicht in die Nähe dieser Fenster;
hört ihr das Schießen?
Nein, ich weiß nicht, warum die Bulldozer
das Haus der Nachbarn zerstörten.
Und wenn Gott es weiß – wird er es uns nicht
erzählen.
Sie sagte: heute ist keine
Schule. Es gibt wieder eine militärische
Invasion.
Nein, ich weiß nicht, wann sie zu Ende sein
wird oder ob überhaupt.
Sie sagte: denkt nicht über die Panzer,
die Flugzeuge, die Kanonen nach oder
darüber, was den Nachbarn geschehen ist.
Kommt in den Flur. Hier ist es sicherer.
Macht die Nachrichten aus, ihr seid zu jung
dafür.
Hört zu, ich werde euch
eine Geschichte erzählen, damit ihr nicht
so erschreckt.
Kan ya ma kan - es war einmal ein
Land, das Palästina hieß – oder gab es dies
gar nicht?
Dort spielten Kinder auf den Straßen und
in den Feldern, auch in den Obstgärten -
sie pflückten Aprikosen und Mandeln und
machten Girlanden aus Jasmin für ihre Mütter.
Und wenn einmal ein Flugzeug über ihre Köpfe
flog, schrieen sie fröhlich und winkten.
Kan ya ma kan - haltet
euren Kopf nach unten!
„In Palästina gibt es
keine Schneetage – aber Tage mit militärischer
Invasion“
(ISM-Aktivistin beschreibt das Leben der
Kinder in Palästina unter israelischer Militärbesatzung)
Dieses Gedicht kam beim
Kriegsgedichte-Wettbewerb
2004 in
die Endrunde.
Lisa Suhair Majaj, eine amerikanische Palästinenserin, die auf
Zypern lebt, sie hat Gedichte in vielen
Zeitschriften ... veröffentlicht.
(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs)
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Palästinenser sind Tiere
- von Margrit Sprecher
- Mit Bulldozern, Tränengas und
Betonmischern ist Israel daran, aus dem Westjordanland das grösste
Freiluftgefängnis der Welt zu machen. Zwei Millionen Palästinenser
werden eingemauert. Eine Visite >>> |
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Oberrabbiner fordert palästinensische
Kinder an Bäumen aufzuhängen -
Der Oberrabbiner der israelischen Stadt Safad, Shmuel Eliyahu,
rief die israelische Regierung dazu auf, die Söhne des palästinensischen
Attentäters auf eine Religionsschule in Jerusalem “aufzuhängen” |
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10.2.2008 -
Israelischer Minister fordert teilweise
Zerstörung des Gazastreifens -
ISM/G-FK -
Der israelische
Innenminister Meir Sheetrit rief am
Samstag zur vollständigen Auslöschung
einiger Stadtviertel im Gazastreifen
auf. “Sabotageaktionen“ sollten mit der
Zerstörung ganzer Stadtviertel im
Gazastreifen beantwortet werden. Dann,
so Shetrit, würden die Bewohner des
Gazastreifens verstehen, wie ernst die
israelische Bedrohung sei.
Forderungen nach
Militäreinsatz in Gaza
Rundfunk: Dringlichkeitssitzung abgehalten -
Wohnungsbauminister Boim fordert Tod der
Hamas-Führung
Vernichtungsphantasien
- Rüdiger Göbel -
Israels Regierung berät über Gaza
- Im Nahen Osten hatten am
Wochenende Gewalt- und Vernichtungsphantasien wieder einmal
Hochkonjunktur. Da sollte Land nach Ministermeinung »von der
Karte getilgt« werden. Es sei nun an der Zeit, führende
Politiker zu »liquidieren«, forderte ein anderes
Regierungsmitglied. Erstaunlicherweise regte sich
international keinerlei Protest gegen die erklärten
Mordabsichten. Wie die Agenturen berichteten, wollte Israels
Ministerpräsident Ehud Olmert die »gezielte Liquidierung«
von führenden Palästinensern nicht ausschließen. Im
Gegenteil: Man müsse diesbezüglich »methodisch und
organisiert« vorgehen, meinte der Regierungschef |
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Nurit
Peled-Elhanan über Kinder, Bildung, Rassismus und
Mord -
(...)
Die Grausamkeit, die nicht in Worten auszudrücken
ist, der ordnungsgemäße, erfinderische Missbrauch,
den die besten jüdischen Gehirne zur Planung und
Durchführung eingeführt haben, entspringt nicht
von ungefähr. Sie sind die Frucht einer tiefgründigen
und totalen Basiserziehung. Die Kinder in Israel
werden innerhalb einer unnachgiebig rassistischen
Weltanschauung erzogen. Die rassistische Weltanschauung
stoppt nicht an den Checkpoints sondern regiert
alle menschlichen Beziehungen in diesem Land. Die
Kinder in Israel werden so erzogen, das Böse, das
sie bestimmt sind, unmittelbar nach dem Ende ihrer
Schulzeit auszuüben, als Notwendigkeit in der Realität
zu sehen, in der sie berufen sind, ihre Rollen auszufüllen
>>> |
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Noch immer eine Demokratie? - Shulamit
Aloni - Die Regierung Israels vertritt
– bei allem gebührenden Respekt – nicht das
jüdische Volk, sondern die Bürger des Staates
Israels, die die Regierung wählten. Israel ist
ein souveräner Staat, der immer noch als eine
Demokratie betrachtet wird. In andern Worten
: er ist ein Staat aller seiner Bürger.
Deshalb muss von den Palästinensern nicht verlangt
werden, ihn als einen jüdischen Staat anzuerkennen,
weil sonst jeder, der keine jüdische Mutter
hat oder der nicht bei unsern strengen orthodoxen
Rabbinern konvertiert ist, ein Bürger zweiter
Klasse ist und dessen Rechte als Mensch und
Bürger nicht abgesichert sind.
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Israelische Soldaten
tauschen Fotos über ermordete Palästinenser -
Israelische Soldaten verkaufen Bilder von
toten Palästinensern auf ihren Foto-Handys, berichtete die
israelische Zeitung Ma'ariv am Donnerstag. Ma'ariv
berichtete weiter, dass der Redaktion bekannt sei, dass die
Soldaten auch Bilder toter Palästinenser als
Bildschirmschoner verwenden, anstelle der sonst üblichen
Fotos von Angehörigen oder Freunden. Die Besatzungssoldaten
tauschen gerade die aktuellsten Fotos, die sie während ihres
Einsatzes im Gaza-Streifen aufgenommen haben.
Ein Bild erreichte die israelischen Medien, von den
berüchtigten Golani-Brigaden aufgenommen, welches
Palästinenser zeigt, die während des gerade stattgefundenen
Angriffs im nördlichen Gaza-Streifen zeigt. Ma'ariv sagte
dazu, dass es eben nicht nur diese Elite-Truppe sei, die
diese menschenverachtende Praxis betreibt. Auch bei anderen
Infanterieeinheiten und Fallschirmjägern wurden ganze
Sammlungen solcher grausamen Fotos gefunden. Ein Soldat
sagte gegenüber Ma'ariv, dass solche Fotos ihnen ein Gefühl
des Sieges vermitteln.
Ein Sprecher der israelischen Besatzung erklärte, dass die
israelischen Bewaffneten Kräfte es als ihre erste Pflicht
ansähen, die moralischen Werte ihrer Soldaten und
Kommandeure zu bewahren und dieses Ziel weiter verfolgen.
Ma'an, 02.11.2007 Quelle - Freunde
Palästinas. |
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"Ein großer Krieg könnte bald beginnen, und dann seid ihr
auf Euch allein gestellt" - Angst vor dem nächsten großen
Krieg - Aus Nazaret berichtet Ulrike Putz - Angriffe aus
Syrien, von der Hamas und al-Qaida, dazu ein möglicher
US-Militärschlag gegen Iran: Der Norden Israels muss sich
auf Horrorszenarien einstellen. Vor allem die
benachteiligten israelischen Araber fürchten sich vor einer
neuen Tragödie.
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Die Hebron-Taktik -
Amira Hass - Etwa 25 Minuten benahmen sie sich wie die Herren des
Landes. Ein Mann, dem später ein jüngerer
folgte, kam von Mitzpeh Yair, einer der
illegalen Außenposten in den südlichen
Hebroner Bergen und hinderte ein UN-Jeep an
der Weiterfahrt. Anordnungen der UN
verbieten in solchen Fällen das Verlassen
des Fahrzeugs, um eine Eskalation zu
verhindern. So waren wir – drei Mitarbeiter
von OCHA ( Koordinierung für menschliche
Angelegenheiten) und zwei Journalisten von
Haaretz gezwungen, von innerhalb des
Fahrzeugs zuzusehen, wie sie ihre Herrschaft
über das Land demonstrierten. Der Ältere
blockierte die Weiterfahrt des Fahrzeuges
mit seinem Körper mitten auf der ungeteerten
Piste Mit Handbewegungen machte er deutlich,
man solle den Motor ausschalten. Als dies
nicht geschah, sprang er auf die
Kühlerhaube, dann auf das Dach und zurück
auf die Kühlerhaube und schließlich legte er
sich auf die Windschutzscheibe und spielte
mit den Wischern und nahm sie ab. Der Fahrer
fuhr langsam weiter, der Mann lehnte sich
kräftig an die Windschutzscheibe bis sie
brach. Glassplitter trafen ins Auge des
Fahrers. |
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