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MUSA’ADE e.V.

Scherbenengel aus Bethlehem
Herzen aus Olivenholz
Muster - Herzen aus Olivenholz
Olivenseife aus Palästina
Krippen und anders aus Olivenholz
Olivenholzkrippen und Schnitzerein
Madonnenfigur
Oasis Behindertenwerkstätte

Beantragung der Mitgliedschaft

Pilgerreisen 2009 ins Heilige Land und auf den spanischen Jakobsweg

Im Auftrag des Karmelitenkloster Straubing : MUSA'ADE - Hilfe für Bethlehem >>


Werbung - Sollten sie einen unpassende Link sehen,, bitte ich um eine  e mail

 


MUSA’ADE e.V. - Albrechtsgasse 28   -   94315 Straubing  - Telefon 09421-84370   -    Fax 09421-843735
Kontakt:
musaade.bethlehem@karmelitenorden.de -
Homepage: Karmelitenkloster Straubing: MUSA'ADE - Hilfe für Bethlehem
MUSA’ADE – Hilfe für Bethlehem e.V. - Konto 5 542 189 – Raiba Straubing – BLZ 742  601 10 -

Krippen und Schnitzereien aus Palästina

Bilder von unterschiedlichen Krippen aus Olivenholz >>>

Auszug nach Ägypten

Die Preise der Olivenholzkrippen  sind auch vom erforderlichen Zeitaufwand abhängig. Es gibt Krippen für z.B. 89 € und sehr aufwendige Krippen für an die 600 €.
Porto käme allerdings immer dazu.

Weitere Preise können Sie über die Kontaktadressen  erfahren. Pater Rainer Fielenbach hat zur Zeit noch eine Reihe von Krippen auf Lager.
 

Kontaktadressen

MUSA’ADE e.V. w Albrechtsgasse 28   -   94315 Straubing  - Telefon 09421-84370   -    Fax 09421-843735
Kontakt: musaade.bethlehem@karmelitenorden.de -
Homepage: Karmelitenkloster Straubing: MUSA'ADE - Hilfe für Bethlehem
MUSA’ADE – Hilfe für Bethlehem e.V. - Konto 5 542 189 – Raiba Straubing – BLZ 742  601 10 -

EMail: rfielenbach(at)karmelitenorden.de

Wer einen eigenen Verkauf organisieren möchte melde sich bitte.

Adressen der Schnitzer:
www.bethlehem-olivewood.com
(Fa. Hosh)
hlamgia(at)p-ol.com (Fa. Giacaman)

Krippe



Abendmahl

Bethlehemer Olivenholzschnitzer versuchen auf deutschen Weihnachtsmärkten ihr Glück


 

.... Glaubt man der offiziellen Internetseite der Stadt Bethlehem, dann wird die Kunst des Olivenholzschnitzens schon seit dem 4. Jahrhundert in der Stadt Davids ausgeübt. Zuerst von Mönchen, die dann später die Einheimischen unterwiesen. Erste Erzeugnisse sollen Rosenkränze gewesen sein, deren Perlen aus Olivenkernen bestanden.

Auf der Internetseite der Maroniten heißt es jedoch, im 15. Jahrhundert hätten die Franziskaner mit diesem Handwerk begonnen und eigens dafür Schnitzer aus Florenz ins Heilige Land kommen lassen. Wie dem auch sei: noch vor den Perlmutt-Arbeiten stellen die Olivenholzschnitzereien das touristische Mitbringsel aus Bethlehem dar.

Olivenholz - in dieser Intifada hat die israelische Regierung circa 100000 palästinensischer Olivenbäume zerstört - kann relativ einfach und doch präzise mit elektrischen Handbohrern bearbeitet werden. Darauf folgt das Abschmirgeln, Polieren und
das Wachsen mit Bienenwachs. Die natürliche Maserung, von fast weiss über tiefbraun bis zu fast schwarz reichend, verleiht dem Holz einen zusätzlichen Reiz. Über ein Tausend verschiedene Produkte stellen die oft in höhlenartigen Kellergewölben oder Garagen tätigen Schnitzer her.
Neben den oben erwähnten "Dauerbrennern" gibt es auch Schachteln, Rahmen, Bucheinbände, Kerzenständer, Vasen, Anstecker und Anhänger und biblische Darstellungen wie das "letzte Abendmahl."
Über all´ die Jahrzehnte war dies eine wichtige Einnahmequelle. Nach wie vor sind schätzungsweise dreissig Familien und eine Handvoll kleinerer Betriebe, die eine ebensolche Zahl von Angestellten haben, in dieser Branche tätig.
Jack A´issa Giacaman, aus einer der alteingesessensten Schnitzerfamilien, gibt den
Einbruch im Tourismus und damit in seiner Geschäftsbilanz so an: "Der momentane Umsatz beträgt zwei Prozent des Umsatzes, den wir durchschnittlich im Jahre 2000 bis zum Ausbruch der Intifada verbuchen konnten." Von was er denn dann lebe? "Bestellungen über Internet", ist die kurze Antwort, des frischverheirateten Mittdreissigers, dessen Werkstatt und Geschäft in der "Milchgrottenstrasse" kaum mehr von Pilgern aufgesucht wird.
Samer, 30 Jahre alt, hat daheim zwei kleine Kinder zu versorgen. Allein die Schulgebühr pro Kind und Schuljahr verschlingt weit mehr als ein "Vor-Intifada-
Durchschnittsmonatsgehalt" - das lag damals bei ungefähr 1700 Schekel, also nicht einmal 400 Euro - in der jetzigen Zeit für die meisten nur ein unerfüllbarer Traum.
"Ausser Obst, Gemüse und Fleisch ist hier fast alles teurer als in Deutschland", meint Janina Achtmann aus Dresden, die hier ein Jahr gelebt hat. "Allein ein Liter Milch kostet schon fünf Schekel, das ist ein Euro!"
Nach Monaten ohne Arbeit - und Arbeitslosen- oder Sozialhilfe ist in der palästinensischen Autonomiebehörde unbekannt - fand der palästinensische Katholik Samer im Sommer für drei Monate eine Anstellung an der Schwimmbadkasse des "katholischen Clubs." Immerhin. Denn das Heer der Arbeitslosen wird immer größer: mittlerweile soll jeder Dritte arbeitslos sein, und jeder Zweite unterhalb der Armutsgrenze leben. Ob es dieses Jahr zu kleinen Weihnachtsgeschenken für seine Kinder reicht? Er schaut skeptisch und lächelt. Ein Palästinenser lässt sich nie die Niedergeschlagenheit anmerken. Nicht einmal am Niederrhein. Ob es doch noch Weihnachten wird für Samer in Xanten und seinen Kompagnon Tony in Münster? Ob es doch noch einmal hell wird in Bethlehem? Xanten und Münster haben es in der Hand.

Johannes Zang hat sich in der Presse zum Sprecher der Olivenholzschnitzer aus Bethlehem gemacht, die z.Zt. in Deutschland verzweifelt ihre Krippen und anderen Schnitzereien zwecks Überlebens anbieten.
Johannes war bis zum August dieses Jahres als Musiklehrer am Internationalen Begegnungszentrum in Bethlehem angestellt. In dieser Zeit hat er natürlich auch die 2. Intifada ab September 2000 in Bethlehem in ihrem ganzen Ausmaß miterlebt und erlitten.  Aktionen

Jetzt hat Herr Zang einen Presseartikel verfasst, um auf die katastrophale Situation der Olivenholzschnitzer in Bethlehem (sie leiden seit über drei Jahren unter ca. 95% Arbeitslosigkeit) aufmerksam zu machen und den Schnitzern, die z.Zt. versuchen, mit dem Verkauf ihrer Olivenholzartikel und Krippen in Deutschland auf Weihnachtsmärkten etc. ein wenig Geld zu verdienen, eine Stimme zu geben. - Pater Rainer Fielenbach

Weiterführende Links
Bethlehem-eine irdische Stadt oder nur ein Mythos? Faten Murkarker
Jüdische Siedler zerstören Olivenbäume von Palästinensern
Mehr Bilder der Zerstörung der Olivenernte
Gottesdienst im Olivenhain
Israelische Rabbiner beschützen palästinensische Bauern vor den Übergriffen jüdischer Siedler - indem sie ihnen demonstrativ bei der Ernte helfen mehr >>>
Die Seite, die ich sehe: Gedanken während der Olivenernte

Dringender Appell
aus dem Bethlehemer Rathaus und den Bürgern Bethlehems

Produkte aus Palästina

STRASSENSPERREN, PORTRÄTFOTOS UND ABGESÄGTE OLIVENBÄUME

Wenn Sie den Bethlehemer Schnitzerfamilien helfen möchten, bekommen Sie Infos bei den folgenden Adressen. Pfarrgemeinden oder Gruppen, die in der Adventszeit oder während des Jahres einen eigenen Verkauf (in Kommission) organisieren und dadurch Hilfe und Hoffnung schenken möchten, können sich melden bei P. Rainer unter Tel. 09421-843713, Fax 09421-843735, Email: Karmel.Straubing@t-online.de
 
Kreuze, Rosenkränze + Kreuzanhänger aus Olivenholz
Preise gibt es  auf Anfrage bei Pater Rainer: rfielenbach(at)karmelitenorden.de

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

"Hand-Schmeicherler-Kreuze", die zur Zeit sehr begehrt sind, z.B. auch für Firmlinge, für alte Menschen und Hospitzgruppen. Stück € 5



Helfen durch Kaufen

 Bethlehem leidet große Not

Bethlehem leidet große Not oder
"Das Normale ist schlimm genug"

Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit und Angst vor der Zukunft bestimmen seit über vier Jahren den Alltag der Menschen in Bethlehem und ganz Palästina.

In der  Geburtstadt Jesu  beträgt die Arbeitslosigkeit nach über 4 Jahren der Abriegelung ca. 75%. Da keine Pilger und Touristen die Stadt besuchen, sind die meisten Geschäfte geschlossen und in denen, die geöffnet sind, gibt es keine Kunden. Für Bethlehem, das bis zum Jahr 2000 fast ausschließlich von den Pilgern und Touristen gelebt hat, bedeutet dies eine wirtschaftliche und menschliche Katastrophe. Die in guten Zeiten erwirtschafteten Ersparnisse sind längst aufgebraucht. Oft fehlt das tägliche Brot, Medikamente können sich viele nicht mehr leisten, da sie zu teuer sind. Familien können das Schulgeld für ihre Kinder an den christlichen Schulen und der Universität nicht mehr bezahlen. Dazu kommen täglich neue Repressalien, Landenteignungen und De-mütigungen durch die israelische Armee.

Seit eineinhalb Jahren wird eine Mauer um die Stadt gebaut, die kein Verlassen mehr erlaubt, es sei denn, man hat eine Erlaubnis der israelischen Regierung. Diese aber ist kaum zu bekommen und keine Garantie. Bethlehem ist ein großes Gefängnis geworden - rundherum eingemauert.

 Mit jeder gescheiterten Friedensinitiative wird den Menschen ein Stück Hoffnung und ein weiteres Stück ihrer wirtschaftlichen Lebensgrundlage geraubt. Dabei ist von beiden nicht mehr viel da, was man ihnen nehmen kann.

Wenn die Menschen in Bethlehem ihre Situation beschreiben sollen, stecken sie in einem Dilemma. Für sie ist das Leben mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit, Kontrollen und Arbeitslosigkeit zum Normalfall geworden. So dass es aus ihrer Sicht heißt: „Aus Bethlehem nichts Neues“. Doch solange es nichts Neues zu berichten gibt, schenken nur wenige aus dem Ausland der Situation ihre Aufmerksamkeit. Dabei „lohnt“ sich der genauere Blick, auch wenn es nicht Neues gibt. Denn das Alte ist schlimm genug.

Zur Normalität gehört, dass der Kreis um Bethlehem immer enger gezogen wird, dass Menschen aus den Dörfern im Grossraum Bethlehem nur nach dem Passieren mehrerer Checkpoints der israelischen Armee zu lebenswichtigen Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Schulen. Das dauert Stunden.

Normal ist, dass viele Neugeborene Wochen nach ihrer Geburt weniger wiegen als zur Zeit ihrer Geburt. Schon im Sommer können viele Familien ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Normal ist, dass jetzt im Winter die Heizung kalt bleibt - Krankheiten werden chronisch. Viele können nur noch mit Sozialhilfe überleben, die als Spende aus dem Ausland kommt und von den caritativen Einrichtungen ausgezahlt wird. So werden allein im bekannten Caritas-Baby-Hospital  inzwischen monatlich über 1600 Familien mit dem Nötigsten versorgt, da die "Notgroschen" längst aufgebraucht sind. Noch so Vieles gilt in Bethlehem als "normal", was objektiv betrachtet eine einzige Katastrophe ist.

 Von dieser Not und Hoffnungslosigkeit betroffen sind besonders auch die Familien der Olivenholzschnitzer, fast ausnahmslos Christen. Die meisten fertigen trotz Null-Absatzmöglichkeiten weiter ihre Krippen in der wagen Hoffnung, dass sich vielleicht ein Pilger nach Bethlehem "verirrt"; viele arbeiten nur noch, um nicht zur Untätigkeit verurteilt verrückt zu werden. Immer wieder lautet verzweifelte Frage: „Was sollen wir denn sonst tun?!“ Viele haben resigniert und aufgeben. Etwa 5000 Christen haben allein Bethlehem in den letzten vier Jahren verlassen und sind zu ihren Verwandten in aller Welt ausgewandert. Viele aber wollen auch ganz bewusst bleiben, weiter Zeugnis für ihren christlichen Glauben am Geburtsort Jesu geben. Sie nehmen die Frage Jesu ernst: "Wollt nicht auch ihr gehen?! - Viele Christen haben sich zum Bleiben entschieden - noch!

 Um in dieser Resignation und Hoffnungslosigkeit wenigstens etwa 30 christlichen Familien einen kleinen Hoffnungsschimmer zu geben, sind Sie eingeladen, Ihre Solidarität zu zeigen. Sie können helfen, aber nicht durch Spenden.

Unterstützen lassen wollen sich die Bethlehemer Schnitzer ausschließlich durch den Verkauf ihrer schönen Holzschnitzereien. Damit ist zum einen ihre Arbeit gewürdigt und und ihnen ein Stück Selbstwert gegebent, zum anderen das Überleben für einige Zeit gesichert.

Pfarrgemeinden oder Gruppen, die einen eigenen Verkauf organisieren möchten, können sich melden unter Tel. 09421-843713, Fax 09421-974196, Email: Karmel.Straubing(at)t-online.de

Friedenstauben

Adressen
In Deutschland
Pfarrgemeinden oder Gruppen, die in der Adventszeit einen eigenen Verkauf (in Kommission) organisieren möchten,
können sich melden:

MUSA’ADE e.V. - Albrechtsgasse 28   -   94315 Straubing  - Telefon 09421-84370   -    Fax 09421-843735
Kontakt:
musaade.bethlehem@karmelitenorden.de -
Homepage: Karmelitenkloster Straubing: MUSA'ADE - Hilfe für Bethlehem
MUSA’ADE – Hilfe für Bethlehem e.V. - Konto 5 542 189 – Raiba Straubing – BLZ 742  601 10 -

 

In Österreich

Pax Christi OÖ Arbeitskreis Israel / Palästina
Kapuzinerstr. 84 - 4020 Linz
0043 732 7610 3252
pax.christi (at) dioezese-linz.at

Olivenholzschnitzereien über die Initiative Christlicher Orient.

In der Schweiz
Olivenholzsterne zugunsten der Kinderhilfe Bethlehem

Adressen der Schnitzer:
www.bethlehem-olivewood.com (Fa. Hosh)
hlamgia(at)p-ol.com (Fa. Giacaman)


Olivenölseife
 


Krippen und andere Schnitzereien
aus Bethlehem

 

Kreuze, Rosenkränze + Kreuzanhänger
 

Olivenholz-Herzen aus Bethlehem
 


ScherbenEngel aus Bethlehem

 

 
Gotteslobhüllen

 


Handgeschöpfte
Karten mit
Sandmotiven der Behinderten
werkstatt
OASIS in Bethlehem

 


Madonnenfigur
"Maria in der Hoffnung"

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