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Nein zum Antisemitismus,  nein zur Instrumentalisierung des Antisemitismus
 

„Wenn wir einen Menschen damit belasten und belästigen, dass er Antisemit wäre, wo er nicht antisemitisch ist, wo er nur kritisch ist, dann
schießen wir uns ins Knie."
Avi Prim
or: (ehem. israelischer Botschafter)

 

 Würde man mich nach meiner Meinung fragen, würde ich den jüdischen Gemeinden in der Welt folgendes raten: Zerbricht diesen Zauberkreis. Entwaffnet die Antisemiten. Befreit euch von der automatischen Solidarität mit allem, was unsere Regierungen tun. Lasst euer Gewissen reden. Kehrt zurück zu den traditionellen jüdischen Werten von „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit sollst Du suchen“. Solidarisiert euch mit dem anderen Israel, welches für solche Werte kämpft. mehr  Abraham Melzer


Seiten auf dieser Homepage

Mißbrauch der Geschichte - Finkelstein.
Antisemitismus Jüdische Stimmen
Antisemitismus - Deutschland - Attac
Die Antisemitismuskeule
Antizionismus ist nicht Antisemitismus
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Uri Avnery - Antisemitismus: ein Leitfaden
Uri Avnery - Antisemitismus in Frankreich?
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Möllemann
Jürgen Möllemann - Sein Tod
Juergen Moellemann - Kritik an Israel
Hondrich und der Antisemitismus
Antisemitismus - Instrumentalisierung

Antisemitismus und der Nahostkonflikt

Um es am Anfang ganz klar zu sagen und sich von falschen Freunden zu distanzieren. Antisemitismus, Rassismus allgemein ist ohne wenn und aber zu bekämpfen und abzulehnen. Darum geht es nicht auf dieser Seite. Rechtsradikale, Nazis und Antisemiten sind hier am falschen Platz.

("... Rassismus ist eine Art Virus, der in jeder Nation und in jedem menschlichen Wesen existiert. Jean-Paul Sartre sagte, wir seien alle Rassisten. Der Unterschied liegt nur darin, dass einige von uns dessen bewusst sind und dagegen ankämpfen, während andere diesem Übel erliegen. In normalen Zeiten gibt es eine kleine Minorität eklatanter Rassisten in jedem Land; aber in Zeiten der Krise kann ihre Zahl plötzlich katastrophal wachsen. Das ist eine ständige Gefahr, und jedes Volk muss gegen die Rassisten in seiner Mitte kämpfen... Uri Avnery)
 

Wir erleben aber in den letzten Jahren bevorzugt (und diese Herren wissen gar nicht wie sehr sie  Israel schaden), das Kritik an der israelischen Regierung, zu schnell in die Schublade Antisemitismus geschoben wird. (Siehe die Gruppe Honestly Concerned). Mehr oder weniger "perfekt" manipuliert man, verwerflich die Öffentlichkeit und benutzt den Antisemitismusvorwurf um Kritiker der isr. Regierung eine offene freie demokratische Berichterstattung zu verhindern.
Diese Instrumentalisierung des Antisemitismusvorwurfes ist eines der Hauptthemen dieser Seite.

Das: "NIE WIEDER", das wir aus unserer Geschichte heraus gelernt haben sollten, gilt immer noch, wenn es darum geht Juden vor Antisemitische Handlungen zu schützen. Antisemitismus, Rassismus allgemein muss überall und immer bekämpft werden. Erlebter Rassismus legitimiert nicht eigenen. Aus den Lehren unserer Geschichte heraus können wir das aber nicht länger nur auf begangene Verbrechen beziehen, es gilt jetzt und morgen für alle die verfolgt, misshandelt und getötet werden von jedem und überall. Aus den Fehlern der Vergangenheit heraus, sollten wir das Gewissen werden.

Der Rassismus hat viele Gesichter, auch das Gesicht des Antisemitismus, diese Seiten sind gegen Rassismus jeder Art. NIE WIEDER, NIRGENDWO, FÜR ALLE

In Wahrnehmung und Verurteilung dessen was auch der israelischen Bevölkerung geschieht und mit der Verantwortung den Opfer des 3. Reiches gegenüber, muss man besonders als deutscher mit diesem Thema sensibel umgehen, es kann aber nicht hingenommen werden, es ist verwerflich, wenn man den Antisemitismus begriff instrumentalisiert, als Waffe benutzt um unliebsame Kritik an der israelischen Regierung zu bekämpfen.

Das israelische Verhalten kann auch nichts mit der industriellen Vernichtung der Juden in Deutschland verglichen werden, ein Gegenüberstellung 3. Reich und Israel ist auch nicht angemessen.

Egal mit was man  aber den Mauerbau, die täglichen Demütigungen, Zerstörungen, Tötungen zu vergleichen versucht. Das was den Palästinensern geschieht wird ebenso unvergleichlich und erschreckend in die Geschichte eingehen.
Die Geschichte wird (und das dokumentieren auch diese Seiten) den Versuch die Palästinenser zu vertreiben und zu vernichten auf die Liste der großen Verbrechen gegen die Menschlichkeit setzen.

So entsteht hier  eine Sammlung von Links rund um das  Thema Antisemitismus, das auch auf die bestehende Gefahr der Instrumentalisierung des Antisemitismusbegriffes aufmerksam machen soll.
Die Antisemitismuskeule darf nicht eine Waffe werden, die man benutzt um unliebsame Kritik, Kritiker mundtot zu machen.
E. Arendt

Dossier: Der gelbe Stern - Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart

Was ist Antisemitismus? - Michael Neumann, 4. Juni 2002 - Michael Neumann lehrt Philosophie an der Trent-Universität in Ontario, Kanada.

Antisemitismus und Kritik an Israel

Das Papier der Professoren John Mearsheimer und Stephen Walt  //johnmearsheimer.uchicago.edu/pdfs/A0040.pdf

Zu John Mearsheimer and Stephen Walt.
Nahost
, Links zu Beiträgen über The Israel-Lobby von Mearsheimer und Walt  hier.

23.03.2006: USA: Israelische Lobby unter Beschuß

Der Beitrag von Joseph Massad
www.counterpunch.org/massad03252006.html

Wie antisemitisch ist der Islam?

Antisemitismus und antiarabischer Rassismus - Zunehmender Antisemitismus

Früchte des Wahns
Die Israelfeindschaft der arabisch-islamischen Welt gilt vielen als triftig. Was aber hat der Judenhass wirklich mit der Politik Israels zu tun?

Herrschaftsideologie Philosemitismus - Der schwarze Kanal - Werner Pirker

 Der panische Philosemitismus

Antizionismus ist nicht Antisemitismus

Aus Angst als Antisemiten verleumdet zu werden, stimmen wir den schrecklichsten Taten im Nahen Osten zu. R. Fisk

Norman Finkelstein über Juden, Antisemitismus und Israel

Darf man Finkelstein zitieren?

Karsli, Jamal: "Maulkorb für Deutschland - Fakten, Analyse, Aufklärung zur Antisemitismusdebatte"
Selbstverlag
Taschenbuch, 256 Seiten
Preis: 9,90 €
ISBN 3-00-012488-8


Felicia Langer, israelische Menschenrechtsanwältin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises sagt über dieses Buch: Das Buch „Maulkorb für Deutschland“ ist eine Art Anatomie der Verleumdung und der Hetzkampagne, der Unterdrückung von Meinungen und ein Beleg dafür, wie man jede Kritik an Israels völkerrechtswidrigem Verhalten im Keim erstickt, in dem man sie als Antisemitismus diffamiert.

Medienöffentlichkeiten im Aufruhr

Hexenjäger

Palästinenser zum Antisemitismus

Der Antisemitismus-Vorwurf in kritischer Betrachtung

Darstellung und Auswertung von Pressequellen. Studie zum Attac-Workshop "Semitismus/Nahost" am 14./15.02.2004 in Hannover
von Anis Hamadeh, M.A., Kiel im Februar 2004

Zionismus und Rassismus 1

Zionismus und Rassismus 2

Von Palästinensern in Deutschland geht keine Gefahr aus - Der palästinensische Diplomat Abdallah Frangi hält Ausschreitungen gegen jüdische Einrichtungen in Deutschland durch Palästinenser für unwahrscheinlich. "Wir waren nie antijüdisch und werden es nicht werden", sagte der Generaldelegierte der Palästinenser in Deutschland am Sonntag dem epd in Berlin. Die überwiegende Mehrheit der Palästinenser könne sehr wohl "zwischen in Deutschland lebenden Juden und der israelischen Besatzungsmacht" unterscheiden. Das hätten die bis zu 60 meist friedlich verlaufenen Demonstrationen in den vergangenen Wochen bewiesen. mehr
Evangelische Zeitung 28.07.2002 - Interview

Internationale Stimmen

Antisemitismus wie in den Dreißiger Jahren

Die Juden, der Zionismus und Israel
Von Piere Stambul

In Europa herrsche eine Judenfeindlichkeit wie vor der Machtergreifung Hitlers, befürchtet US-Botschafter Rockwell Schnabel.

Selber schuld? Ariel Scharon und George Soros haben sich zum Antisemitismus geäußert
Ein Kommentar vom 14. November 2003

Europäische Stimmen zum Antisemitismus

Anhörung zu Antisemitismus: Verbote allein reichen nicht

Die umstrittene EU-Studie: Manifestations of Antisemitism in the European Union - 105 Seiten, pdf-format, vorerst nur englisch...

Antisemitismusstudie im Auftrag des EUMC im Rampenlicht - Das Zentrum für Antisemitismusforschung nimmt zu den Vorwürfen des EUMC wie
folgt Stellung - Eine Erklärung des ZAF wird hier dokumentiert

Der Fall Möllemann - oder wie weit darf Kritik an Israel gehen?* - Von Alexander Boulerian - Nur eine Stunde nach dem einstimmigen Beschluss zur Aufhebung seiner Immunität als Bundestagsabgeordneter sprang der einstige FDP-Spitzenpolitiker Jürgen W. Möllemann am 5. Juni 2003 in den Tod. Möllemanns Untergang und dessen Begleitumstände sind symptomatisch für den Niedergang der politischen Klasse in diesem Land. Unabhängig davon, ob sich sein Tod schließlich als Selbstmord erweisen wird oder ob Fremdeinwirkung im Spiel war - schon jetzt steht fest, dass der einstige FDP-Spitzenpolitiker einem Vernichtungsfeldzug nicht nur seiner eigenen Parteispitze, sondern des gesamten politischen Establishments zum Opfer gefallen ist ... mehr >>>.

Europa und der Antisemitismus: Warum wurde das Dokument eingezogen? Prof. Werner Bergmann, Leiter der Antisemitismus-Forschung an der Berliner TU: "Die EU hat die Studie  begraben, aus Angst vor einem Bürgerkrieg"...

Pro-Palästinensische Entscheidung? Der Bericht, den Europa versteckt Das Buch, das die gespannten Beziehungen zwischen Israel und Europa beschreibt, erhielt ein neues Kapitel. Es stellt sich heraus, dass Stellen in der EU beschlossen haben, einen besonderen Bericht zurückzuhalten, der sich mit dem zunehmenden Antisemitismus auf dem Kontinent befasst...

Antisemitismus in Frankreich

Sven Oliveira Cavalcanti, Sartre und Israel - Teil 1. Die Folgen von Auschwitz - Vor der Gründung Israels

Neuer? Alter? Antisemitismus - Eine Konferenz der Heinrich Böll Stiftung beschäftigte sich vom 28.-30. Januar 2004 mit dem Thema Antisemitismus...

(Verbietet Kopftücher und ihr bekämpft den Antisemitismus? Versteckt sich hinter der Instrumentalisierung des Antisemitismusverdachts ein islamischer Rassismus??)

EU-Kommission: Prodi weist Antisemitismus-Vorwürfe scharf zurück

Die neue Form des Rassismus - Ein grassierender islamischer Antisemitismus in Europa ist durch Studien nicht belegbar. Doch mittlerweile werden antisemitische Stereotype auf "die Muslime" übertragen

Judenhass hat Konjunktur - Experten warnen vor einer neuen Dimension des Antisemitismus in der EU - und Außenminister Fischer will eine neue Politik gegenüber Israel

Kein Vergleich - Die These, der Antisemitismus sei durch einen neuen Antiislamismus abgelöst worden, ist nicht belegbar und verantwortungslos. Sie verschleiert die wahren Gefährdungslagen

Dieses Gerede von 'Antisemitismus' ist ein Vorwand um Repression zu rechtfertigen
von Seumas Milne

Rassismus-Experiment: Vorurteile machen dumm.

"Kollektiver Antisemitismus" in Europa
Scharon lehnte es ab, eine Trennlinie zwischen Kritik am Staat Israel und antisemitischen Äußerungen zu ziehen.

VORURTEILE UND STEREOTYPE - Im Gespräch: Bitte kein Generalverdacht - Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung in Berlin, über Konstanten und Veränderungen im Verhältnis zu den Juden und zu Israel

Wie antisemitisch ist Europa? - Natürlich gibt es Judenhass. Doch nicht jede Kritik an Israel ist gleich antisemitisch Avi Primor mehr >>>
(kostenlose Anmeldung nötig)
mehr >>>

Warum Hohmann geht und Friedman bleibt

Warum Hohmann geht und Friedman bleibtKurzbeschreibung
Die Vorwürfe angeblichen Antisemitismus wurden in den letzten Jahren häufiger erhoben als zuvor und treffen immer mehr auch bürgerliche und linke Persönlichkeiten und Institutionen: Jürgen W. Möllemann, Martin Hohmann, Roland Koch, Norbert Blüm, Martin Walser, die Globalisierungskritiker von Attac, die "Süddeutsche Zeitung", die Bundeszentrale für politische Bildung, das ARD-Magazin "Panorama" und viele andere mehr. Häufig geraten entsprechende Unterstellungen zu einem politischen Kampfmittel, bei dem es auf eine solide Grundlage gar nicht mehr ankommt: Seine Wirkung ist vernichtend, und allein das scheint im politischen Kampf das Entscheidende.

Arne Hoffmann, Belfort-Bax-Preisträger für vorbildliche wissenschaftliche Autorschaft, geht den Grundprinzipien der Antisemitismusdebatten in Deutschland nach. Er analysiert, warum Jürgen Möllemann und Martin Hohmann keine Chance hatten, den einmal gegen sie erhobenen Vorwurf zu entkräften. Sein Verdienst liegt darin, das Ablaufschema typischer Antisemitismusdebatten herauszuschälen und etwa mit der Theorie öffentlicher Skandalisierung nach Hans Mathias Kepplinger wissenschaftlich zu objektivieren. Hoffmanns Buch ist gleichzeitig ein engagiertes Plädoyer für eine neue Medienethik. Es stellt Fragen wie: Kann Ausgrenzung durch Ausgrenzung bekämpft werden? Gibt es eine sich selbst erzeugende Gleichtaktung unserer Medien? Sind viele Vorwürfe wirklich so berechtigt, wie sie auf den ersten Blick scheinen? Mit welchen neuen Ansätzen könnte Judenfeindschaft in unserer Gesellschaft bekämpft werden, ohne dass es zu einem Abbau von Meinungsfreiheit und einem ritualisierten Austausch von Worthülsen kommt, der niemandem etwas nützt?     Quelle und Bestellung

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"Gemessen an dieser Philippika bin ich zweifellos ein Antisemit. Ich bekenne freimütig, daß ich alle diese oder ähnliche Antisemitismen auf dem Kerbholz habe. Man kann, zumindest privatim, glaubhaft dementieren, daß man Jude ist, aber man kann nicht glaubhaft dementieren, daß man Antisemit ist. Man muß damit leben, und ich kann der stetig wachsenden Zahl von Mitleidensgenossen zwischenzeitlich versichern, daß man damit leben kann. Beim ersten Mal, da tut’s noch weh, aber man kann damit leben. Jedenfalls besser als jeder Palästinenser, der in dritter Generation in einem Flüchtlingslager aufgewachsen ist, also sein Schicksal einer anderen zionistischen Spezialität verdankt, der ethnischen Säuberung. Wenn man sich jahrzehntelang damit befaßt hat, dann weiß man, daß im Zionismus schon lange mit gezinkten Karten gespielt wird. Im Lager der Linksdenker noch mehr als in dem der Rechtshänder. Anderswo in der Welt betrügt man genauso, aber niemand sonst kann es sich so anhaltend und so ungestraft leisten. Ach, diese Leute müssen sich geradezu ermutigt fühlen, ihre Trümpfe zu überreizen. Weiß Gott, sie werden es noch dahin bringen, daß das letal gemeinte Wort Antisemit zu einem Ehrentitel wird." - Prof. Helmut Spehl über  Helmut Spehl

Audio Antisemitismus und Philosemitismus in Deutschland -  In unserem Kulturgespräch hören Sie eine Debatte zum Thema Antisemitismus und Philosemitismus in Deutschland.  - Es diskutieren Edna Brocke, Leiterin der Alten Synagoge in Essen, Detlev Claussen, Professor für Soziologie in Hannover und Moshe Zuckermann, Professor für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv. Die Moderation hat Karin Beindorff.   Flash | WMP | OGG | MP3

Verdrehung des Antisemitismus - Khalid Amayreh - Zionistische Apologeten und Propagandisten haben versucht, die europäische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass Opposition gegen Israels brutale Behandlung des palästinensischen Volkes mehr oder weniger eine neue Form  von Antisemitismus sei. In der vergangenen Woche verkündete das israelische Außenministerium zusammen mit den zionistischen Kreisen Nordamerikas die Gründung der sog. „Internationalen Koalition zur Bekämpfung des Antisemitismus.“ „Wir sind Zeugen eines neuen, globalen, scharfen und  sogar tödlichen Antisemitismus ohne Parallele oder Präzedenzfall seit dem 2. Weltkrieg,“ sagte das kanadische liberale Justizminister Irwin Cotler, einer der Organisatoren. „ Es ist nicht nur an der Zeit, Alarm zu schlagen, sondern auch zu handeln.“ Wenn man jedoch zwischen den Zeilen liest, wird weitgehend klar, dass das wirkliche Ziel, das diese zionistischen Suprematen verfolgen, nicht der Hass gegen Juden ist, weil sie Juden sind und was  sonst unter dem Begriff „Antisemitismus“ bekannt ist - es geht vielmehr um das wachsende globale Bewusstsein und die Opposition gegen die israelische Apartheid, die kriminelle und genozidale Politik, die in den besetzten palästinensischen Gebieten ausgeführt wird.

Kein Interesse für den “Anderen”? - Gerade wir Deutschen dürfen aufgrund unserer Geschichte die mit den Begriffen “Holocaust” und “Antisemitismus” verbundenen Verbrechen nicht verharmlosen. Dass sich das damit verbundene Denken auch negativ, trennend, ausgrenzend auswirken kann, meint jedenfalls die Israelin Dorothy Naor.

Statt uns auf den Holocaust als streng jüdisches Phänomen zu konzentrieren, sollten wir lieber fragen, wie es dazu kam, dass ein Land (Deutschland) dazu gebracht wurde, sich nicht für den “Anderen” zu interessieren, sondern den Horror eines systematischen Genozid zu verüben, um eine Gesellschaft ethnisch zu säubern und sie in eine rein arische Gesellschaft zu transformieren, von mangelhaften Menschen gereinigt, um eine perfekte, überlegene Rasse zu schaffen.

In Israel heute wird die Demographie zur Priorität, unentbehrlich für die Existenz eines Staates nur für Juden. Wie (und auf welche Weisen) ist das anders als einen Staat für eine reine arische Rasse zu schaffen. Sind es nur die Methoden der Nazis, die anders waren? Gibt es keine Ähnlichkeiten? >>>

Ausnahmeregeln für Israel - Kunt Mellenthin - Das »Europäische Beobachtungszentrum von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit« hat im Januar 2005 eine Definition für Antisemitismus abgegeben. Nun könnte das unausgereifte Papier zum Maßstab praktischer Politik gemacht werden. Der Spiegel-Journalist Henryk M. Broder hat das erstaunliche Talent, scheinbar bekannten Begriffen einen völlig neuen Inhalt zu geben. Am 23. Juni tauchte er in einer Sendung von Report München auf und erzählte: »Dann gibt es die zweite Holocaust-Leugnung. Das sind Leute, die behaupten, daß Ahmadinedschads Politik für Israel keine Gefahr darstellt. Das heißt, die einigen wenigen leugnen den Holocaust, der passiert ist, und die nächsten bestreiten, daß es im Nahen Osten demnächst einen Holocaust geben könnte. Nach meinem Dafürhalten sind die zweiten viel gefährlicher. Das sind die Antisemiten des 21. Jahrhunderts.« An dieser Konstruktion stimmt rein gar nichts. >>>
Self-help for self-haters - Zionists have managed to unforgivably drag their religion's name through the mud for more than 60 years - Seth Freedman - Though my detractors often claim otherwise, I see myself as anything but a "self-hating Jew", and the more vocal I am in my criticism of the Israeli government's crimes, the more credence I give that claim. I passionately love my religion, and just as fervently defend its teachings to the hilt when it comes to how to treat our fellow man. That Zionism has come along, hijacked Jewish doctrines, and twisted them to form part of an all-out supremacist movement is not something I can swallow if I want to stay loyal to the true values of Judaism.

Offene Worte unter Freunden? Warum Kritik an Israel so schwierig ist - Deutschlandradio Kultur - Warum geraten Deutsche, die die israelische Regierung kritisieren, schnell unter Antisemitismusverdacht? Wie schützt man sich vor Stimmen von rechts außen, die einem das Wort im Munde verdrehen? Die Kritik an Israel gleicht einem verbalen Minenfeld.
Warum werden in Deutschland lebende Juden für die Politik des Staates Israel verantwortlich gemacht?
Warum geraten Deutsche, die die israelische Regierung kritisieren, schnell unter Antisemitismusverdacht? Dürfen nur Juden Israels Politik kritisieren? Wie schützt man sich vor falschen "Freunden" von rechts außen, die einem das offene Wort im Munde verdrehen? - Mit Kritik an Israel ist es so eine Sache; man kann sich ganz schnell zwischen alle Stühle setzen. Denn für dieses verbale Minenfeld gilt in besonderem Maße die alte Spruchweisheit: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Das politische Feature
Autor: Brigitte Schulz

Offene Worte unter Freunden? Warum Kritik an Israel so schwierig ist MP3 |  Flash

Kritik an Israel nicht deckungsgleich mit antisemitischen Haltungen - Antisemitismus-Potenzial in der Schweiz neuartig bestimmt - Claude Longchamp, Monia Aebersold - Eine Studie über "anti-jüdische und anti-israelische Einstellungen in der Schweiz 2007“, die das Forschungsinstitut gfs.bern unter dem Patronat der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) und in Zusammenarbeit mit dem jüdischen Wochenmagazin tachles erstellt hat.

Unter Verdacht - Israelkritiker als Antisemiten? - Der Nahe Osten und die Kritik an Israel sind in der deutschen Berichterstattung sensible Themen. Unbefangen spricht man über das Thema Juden in Deutschland längst nicht. Mit Recht. Denn zu allgegenwärtig sind Grabschändungen jüdischer Friedhöfe und antisemitische Pöbeleien und Drohungen. Nach einem Bericht der europäischen Beobachtungsstelle für Rassismus haben sie sogar in den letzten beiden Jahren zugenommen. Doch wo ist die Trennlinie zwischen kritischer Berichterstattung und Antisemitismus? Häufig drängt sich der Verdacht auf, dass schnell von Antisemitismus gesprochen wird, obwohl davon längst nicht die Rede sein kann. Tatsächlich wird der Begriff oft missbraucht, um Journalisten und Politiker einzuschüchtern.
Panorama über die leichtfertige Verwendung des Wortes Antisemitismus.
Autorin/Autor: Bericht: Ariane Reiners, Maike Rudolph

Israelkritiker als Antisemiten Der Beitrag als Real-Video - Länge: 7:58 Minuten

Antisemitologie - Das Antisemitismus-Gerede überhöht Judenhass zum mystischen Ewigkeitsphänomen. Es dient vor allem dazu, Kritik an Israel zu denunzieren. Eine Antwort auf Micha Brumlik - Rolf Verleger



Bild:
Get rid of Anti-Semitism Carlos  Latuff - vergrößern >>>

When is an anti-Semite not an anti-Semite? Etymology and the Israel lobby - Arthur Nelsen - Counterpunch - What do Einstein, Mahatma Ghandi, Ehud Olmert and, yes, me all have in common? We could each be censured for racism according to the European Union Monitoring Centre`s `working definition of anti-Semitism`.

Welcher Boykott  wäre nötig - Haim Bresheet - Während der letzten Monate gab es  nicht zum 1. Mal eine Kampagne mit widerlicher Propaganda gegen liberale jüdische Intellektuelle,  die die dominierenden jüdischen Gemeinden der größten westlichen Länder verärgert haben. Was wird ihnen vorgeworfen? Nichts geringeres als Antisemitismus.

Turning a UK University into a Yeshiva - By: Gilad Atzmon - A few days ago I learned about Bonsoir. It is a web site maintained by a young Palestinian post-graduate student in Leeds. The site is a must see, it is an on-line Palestinian film library archive, a sort of ‘Palestinian You Tube’. The person who created the site is Akram Awad, who has gathered in a section called Palorama, an impressive collection of live stream audiovisual materials concerning Palestine, the Middle East and documents that present the ever-growing Zionist crime in sound and movement. I’ve also learned that he has occasionally collaborated on initiatives with Umkahlil, peacepalestine and Annie's Letters and is active in a very humble way, not seeming to be one who craves attention, but who cares about what he is doing.

Dr. Norman Finkelstein - Is Criticism of Israel Anti-Semitic? - Videos

Der Holocaust - ein Alibi - Dror Etkes - Im Theater des Absurden ist der Vorhang gefallen. Es war letzte Woche von der iranischen Regierung inszeniert worden. Es war ein Ereignis, zu dem Personen eingeladen worden waren, die zur Szene der Holocaust-Leugner gehören und „alternative“ Forscher. In Israel wurde über die Konferenz mit der Betonung auf die Statements seiner Teilnehmer und die Reaktionen israelischer Politiker berichtet. Es war eine internationale Konferenz eines Landes, das erklärte, sein Wunsch sei es, das „zionistische Regime“ zu stürzen. Dahinter verbirgt sich aber ein tieferes Element, das die Verbindung zwischen der israelischen Identität heute mit dem Holocaust verknüpft.

Brief aus Israel 11.11.06 - Mich treibt dauernd die Frage um, wie wir effektivere Öffentlichkeitsarbeit leisten können und vor allem eindeutig mit dem Problem des Antisemitismus einerseits und der Instrumentalisierung dieses Begriffs andererseits umgehen können. Die bisherige deutsche Haltung - Solidarität mit Israel zugleich mit Hilfe (bis zur Hamaswahl) an beide Seiten ist in sich widersprüchlich und bestärkt diejenigen, für die jede Israelkritik Antisemitismus darstellt, indem es sich von der nötigen Kritik gleich zurückhält. Wie können wir unseren Landsleuten klar machen, dass wir beiden Seiten gegenüber Verantwortung tragen? Die Jewish Voice for Peace in USA fordert eindeutig von ihrer Regierung die Einstellung von Hilfe an Israel. Am wichtigsten aber ist m.E. eine klare Entsolidarisierung mit der Politik Israels und eine Bestätigung seines Existenzrechts nur in den Grenzen von 1967. Wie kommen wir in der Richtung bloß weiter?

»Amerika bietet der Welt keine Alternative mehr« - Ein Gespräch mit dem englischen Historiker Tony Judt über die »Israel-Lobby« und die Redefreiheit in den USA, über den Opportunismus der Intellektuellen und die Zukunft des europäischen Modells

Unter Verdacht - Wirbel um den Historiker Tony Judt - Der Vorwurf, dass jede Kritik an Israel «stillschweigend antisemitisch ist», sei in Israel und den USA die «Trumpfkarte» schlechthin, schrieb der Historiker Tony Judt, Direktor des Remarque-Instituts für Europäische Studien an der New York University, im Frühjahr in einem Artikel auf der Meinungsseite der «New York Times». Da es die letzte Trumpfkarte sei, werde sie umso heftiger ausgespielt.

US-Historiker Judt: "Israel-Lobby" versucht Kritiker der amerikanischen und israelischen Politik mundtot zu machen -    Hamburg (ots) - Tony Judt, Historiker und Direktor des Remarque-Instituts an der New York University, kritisiert in der ZEIT das geistige Klima in den Vereinigten Staaten. Es herrsche eine Atmosphäre der Angst, des Konformismus und der Einschüchterung. Er selbst habe "im vergangenen Jahr mehrfach Probleme gehabt, Vorträge zu halten". Gerade die so genannte "Israel-Lobby" versuche, Kritiker der amerikanischen und israelischen Politik mundtot zu machen. "Zugegeben, Israel-Lobby ist eine problematische Bezeichnung, aber man muss die Sache beim Namen nennen. Es ist nun einmal eine Lobby, es gibt ja auch die Waffen- und Öllobbys. Ich nenne es Israel-Lobby, weil es jetzt auch rechte Christen gibt, die wir vor zwanzig Jahren Feinde Israels genannt haben. Sie sind Teil der Lobby. Sie geben Geld, viel Geld.

Tony Judt über Zensur der Wissenschaften - "Noch gibt es die freie Rede, nur nicht unbedingt in Amerika" - Der Staat Israel ist ein Anachronismus und nur eine binationale Lösung hilft in Nahost. Weil Tony Judt dies offen sagt, wird er in den USA boykottiert. - Von Andrian Kreye

»Die zionistische Ideologie widerspricht jüdischer Kultur« - Antisemitismus hat sozialen Charakter und beruht auf Konkurrenzdenken. Ein Gespräch mit Alfredo Bauer. Der Schriftsteller Alfredo Bauer, geboren 1924, lebt in Argentinien, kommt ursprünglich aus Österreich und hat jüdische Vorfahren. Seine Familie floh vor den deutschen Faschisten ins südamerikanische Exil.

Ein Stück Aufklärung - Das Juden-Problem kein islamisches und iranisches Problem - Von Dr. B. Khosrozadeh

Libanon- Einsatz: Zentralrat der Juden vergleicht Westerwelle mit Möllemann

»Israel muß mit der Hamas verhandeln«
Gespräch mit Rolf Verleger.
Über den notwendigen Kampf gegen Antisemitismus und die falsche Gleichsetzung des Judentums mit der Politik Israels

 

Kritik an Streubomben: Wieczorek-Zeul wehrt sich gegen Vorwürfe des Zentralrats - Politik
 

Evelyn Hecht-Galinski zum Verhalten des Zentralrates der Juden

Zentralrat der Juden - Korn geht Kritiker scharf an - Der Vize-Präsident des Zentralrats der Juden, Salomon Korn, ist der Kritik, seine Organisation mache sich zum Sprachrohr der israelischen Regierung, ganz entschieden entgegengetreten. Der Zentralrat vertrete allein die Interessen der hiesigen Juden und Deutschlands.

"Sprachrohr der israelischen Regierung"- Hecht-Galinski wirft Zentralrat Unterdrückung von Kritik vor - Evelyn Hecht-Galinski hat scharfe Kritik am Zentralrat der Juden in Deutschland geäußert. Es sei für sie unerträglich, dass sich der Zentralrat als "Sprachrohr der israelischen Regierung in Deutschland" verstehe, sagte die Tochter des ehemaligen Zentralratspräsidenten Heinz Galinski. Jegliche Kritik an der israelischen Politik werde als Antisemitismus verurteilt, "und dadurch ist ja schon fast jeder mundtot gemacht worden".

AUDIO ON DEMAND - Gespräch mit Evelyn Hecht-Galinski, Europ. Juden für einen gerechten Frieden

Wieczorek-Zeul verteidigt ihren Besuch im Libanon

Wieczorek-Zeul wehrt sich gegen Zentralrat-Kritik

Zentralrat wirft Wieczorek-Zeul anti-israelische Reflexe vor

KEIN JÜDISCHER ANTISEMIT - Der Publizist Henryk Broder wirft der Mehrheit der Juden «jüdischen Antisemitismus» vor. Er behauptet dass es früher für Juden «zwei Möglichkeiten gab, sich zu emanzipieren: Man wurde jüdischer Antisemit, um sich bei der Mehrheit einzuschleimen, oder Zionist, um sich von der Mehrheit abzusetzen.» Die meisten emanzipierten Juden waren Antizionisten. Eigentlich waren es Zionisten, die sehr starke antijüdische Tendenzen aufwiesen. Denn gemäss dem zentralen Begriff der «Negation der Diaspora» wurde das jüdische Dasein ausserhalb von Eretz Israel als «krank» betrachtet und Diaspora-Juden wurden mit antijüdischen Klischees ve