Nein zum Antisemitismus,
nein zur Instrumentalisierung des Antisemitismus
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Würde man mich nach meiner Meinung fragen, würde ich den
jüdischen Gemeinden in der Welt folgendes raten: Zerbricht
diesen Zauberkreis. Entwaffnet die Antisemiten. Befreit
euch von der automatischen Solidarität mit allem, was
unsere Regierungen tun. Lasst euer Gewissen reden. Kehrt
zurück zu den traditionellen jüdischen Werten von „Gerechtigkeit,
Gerechtigkeit sollst Du suchen“. Solidarisiert euch
mit dem anderen Israel, welches für solche Werte kämpft.
mehr Abraham Melzer |
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Seiten auf
dieser Homepage
Mißbrauch der Geschichte - Finkelstein. Antisemitismus Jüdische Stimmen Antisemitismus - Deutschland - Attac Die Antisemitismuskeule Antizionismus ist nicht Antisemitismus Antisemitismus in Frankreich Attac und der Antisemitismus Berliner Antisemitismusstreit von 1880 U. Avnery - Lew-Kopelew Preises Uri Avnery - Antisemitismus: ein Leitfaden Uri Avnery - Antisemitismus in Frankreich? Ran Ha Cohen - Missbrauch Shraga Elam - Möllemann + Antisemitismus? Arne Hoffmanns Interview mit Shraga Elam Arne Hoffmann Arne Hoffmann - Neuer Antisemitismus Karsli - Antisemitismusbericht der USA Jamal Karsli Ken Livingstone - Es geht um Israel H. Meyer - Antisemitismus - Antizionismus Möllemann Jürgen Möllemann - Sein Tod Juergen Moellemann - Kritik an Israel Hondrich und der Antisemitismus Antisemitismus - Instrumentalisierung |
Antisemitismus und der
Nahostkonflikt
Um es am Anfang ganz klar zu
sagen und sich von falschen
Freunden zu distanzieren.
Antisemitismus, Rassismus
allgemein ist ohne wenn und
aber zu bekämpfen und
abzulehnen. Darum geht es
nicht auf dieser Seite.
Rechtsradikale, Nazis und
Antisemiten sind hier am
falschen Platz.
("...
Rassismus ist eine Art
Virus, der in jeder Nation
und in jedem menschlichen
Wesen existiert. Jean-Paul
Sartre sagte, wir seien alle
Rassisten. Der Unterschied
liegt nur darin, dass einige
von uns dessen bewusst sind
und dagegen ankämpfen,
während andere diesem Übel
erliegen. In normalen Zeiten
gibt es eine kleine
Minorität eklatanter
Rassisten in jedem Land;
aber in Zeiten der Krise
kann ihre Zahl plötzlich
katastrophal wachsen. Das
ist eine ständige Gefahr,
und jedes Volk muss gegen
die Rassisten in seiner
Mitte kämpfen... Uri Avnery)
Wir erleben aber in den
letzten Jahren bevorzugt
(und diese Herren wissen gar
nicht wie sehr sie
Israel schaden), das Kritik
an der israelischen
Regierung, zu schnell in die
Schublade Antisemitismus
geschoben wird. (Siehe
die Gruppe
Honestly Concerned).
Mehr oder weniger "perfekt"
manipuliert man, verwerflich
die Öffentlichkeit und
benutzt den
Antisemitismusvorwurf um
Kritiker der isr. Regierung
eine offene freie
demokratische
Berichterstattung zu
verhindern.
Diese Instrumentalisierung
des Antisemitismusvorwurfes
ist eines der Hauptthemen
dieser Seite.
Das: "NIE WIEDER", das wir
aus unserer Geschichte
heraus gelernt haben
sollten, gilt immer noch,
wenn es darum geht Juden vor
Antisemitische Handlungen zu
schützen. Antisemitismus,
Rassismus allgemein muss
überall und immer bekämpft
werden. Erlebter Rassismus
legitimiert nicht eigenen.
Aus den Lehren unserer
Geschichte heraus können wir
das aber nicht länger nur
auf begangene Verbrechen
beziehen, es gilt jetzt und
morgen für alle die
verfolgt, misshandelt und
getötet werden von jedem und
überall. Aus den Fehlern der
Vergangenheit heraus,
sollten wir das Gewissen
werden.
Der Rassismus hat viele
Gesichter, auch das Gesicht
des Antisemitismus, diese
Seiten sind gegen Rassismus
jeder Art. NIE WIEDER,
NIRGENDWO, FÜR ALLE
In Wahrnehmung und
Verurteilung dessen was auch
der israelischen Bevölkerung
geschieht und mit der
Verantwortung den Opfer des
3. Reiches gegenüber, muss
man besonders als deutscher
mit diesem Thema sensibel
umgehen, es kann aber nicht
hingenommen werden, es ist
verwerflich, wenn man den
Antisemitismus begriff
instrumentalisiert, als
Waffe benutzt um unliebsame
Kritik an der israelischen
Regierung zu bekämpfen.
Das israelische Verhalten
kann auch nichts mit der
industriellen Vernichtung
der Juden in Deutschland
verglichen werden, ein
Gegenüberstellung 3. Reich
und Israel ist auch nicht
angemessen.
Egal mit was man aber
den Mauerbau, die täglichen
Demütigungen, Zerstörungen,
Tötungen zu vergleichen
versucht. Das was den
Palästinensern geschieht
wird ebenso unvergleichlich
und erschreckend in die
Geschichte eingehen.
Die Geschichte wird (und das
dokumentieren auch diese
Seiten) den Versuch die
Palästinenser zu vertreiben
und zu vernichten auf die
Liste der großen Verbrechen
gegen die Menschlichkeit
setzen.
So entsteht hier
eine Sammlung von Links
rund um das Thema
Antisemitismus, das auch
auf die bestehende
Gefahr der
Instrumentalisierung des
Antisemitismusbegriffes
aufmerksam machen soll.
Die Antisemitismuskeule
darf nicht eine Waffe
werden, die man benutzt
um unliebsame Kritik,
Kritiker mundtot zu
machen.
E. Arendt
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Dossier: Der gelbe Stern -
Antisemitismus in Geschichte und
Gegenwart |
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Was ist Antisemitismus? -
Michael Neumann, 4. Juni
2002 - Michael Neumann lehrt
Philosophie an der
Trent-Universität in
Ontario, Kanada. |
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Antisemitismus
und Kritik an Israel |
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Das Papier der Professoren
John Mearsheimer und Stephen
Walt //johnmearsheimer.uchicago.edu/pdfs/A0040.pdf
Zu John Mearsheimer and Stephen Walt.
Nahost, Links zu Beiträgen über
The Israel-Lobby von Mearsheimer und
Walt
hier.
23.03.2006: USA: Israelische Lobby unter Beschuß
Der Beitrag von
Joseph Massad
www.counterpunch.org/massad03252006.html
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Wie antisemitisch
ist der Islam? |
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Antisemitismus
und antiarabischer Rassismus
- Zunehmender Antisemitismus |
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Früchte des Wahns
Die Israelfeindschaft der arabisch-islamischen
Welt gilt vielen als triftig. Was aber
hat der Judenhass wirklich mit der Politik
Israels zu tun?
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Herrschaftsideologie
Philosemitismus - Der schwarze Kanal
- Werner Pirker |
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Der panische Philosemitismus
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Antizionismus ist nicht
Antisemitismus
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Aus Angst als Antisemiten verleumdet
zu werden, stimmen wir den schrecklichsten
Taten im Nahen Osten zu. R. Fisk |
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Norman Finkelstein über Juden, Antisemitismus
und Israel |
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Darf man Finkelstein zitieren? |
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Karsli,
Jamal: "Maulkorb für Deutschland - Fakten,
Analyse, Aufklärung zur Antisemitismusdebatte"
Selbstverlag
Taschenbuch, 256 Seiten
Preis: 9,90 €
ISBN 3-00-012488-8
Felicia
Langer, israelische Menschenrechtsanwältin
und Trägerin des Alternativen Nobelpreises
sagt über dieses Buch: Das Buch „Maulkorb
für Deutschland“ ist eine Art Anatomie
der Verleumdung und der Hetzkampagne,
der Unterdrückung von Meinungen und
ein
Beleg dafür, wie man jede Kritik an
Israels völkerrechtswidrigem Verhalten
im Keim erstickt, in dem man sie als
Antisemitismus diffamiert. |
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Medienöffentlichkeiten im Aufruhr
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Hexenjäger |
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Palästinenser
zum Antisemitismus |
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Der Antisemitismus-Vorwurf in kritischer
Betrachtung
Darstellung und Auswertung von Pressequellen.
Studie zum Attac-Workshop "Semitismus/Nahost"
am 14./15.02.2004 in Hannovervon
Anis Hamadeh, M.A., Kiel im Februar
2004 |
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Zionismus und Rassismus 1
Zionismus und Rassismus 2 |
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Von Palästinensern in Deutschland geht
keine Gefahr aus
-
Der palästinensische
Diplomat Abdallah Frangi hält Ausschreitungen
gegen jüdische Einrichtungen in Deutschland
durch Palästinenser für unwahrscheinlich.
"Wir waren nie antijüdisch und werden
es nicht werden", sagte der Generaldelegierte
der Palästinenser in Deutschland am
Sonntag dem epd in Berlin. Die überwiegende
Mehrheit der Palästinenser könne sehr
wohl "zwischen in Deutschland lebenden
Juden und der israelischen Besatzungsmacht"
unterscheiden. Das hätten die bis zu
60 meist friedlich verlaufenen Demonstrationen
in den vergangenen Wochen bewiesen.
mehr
Evangelische Zeitung 28.07.2002 - Interview |
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Antisemitismus wie in den Dreißiger
Jahren |
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Die Juden, der Zionismus und Israel
Von Piere Stambul
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In Europa herrsche eine Judenfeindlichkeit
wie vor der Machtergreifung Hitlers,
befürchtet US-Botschafter Rockwell Schnabel. |
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Selber
schuld? Ariel Scharon und George Soros
haben sich zum Antisemitismus geäußert
Ein Kommentar vom 14. November 2003 |
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Anhörung zu Antisemitismus: Verbote
allein reichen nicht |
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Die umstrittene
EU-Studie:
Manifestations of Antisemitism in the
European Union -
105 Seiten, pdf-format, vorerst nur
englisch... |
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Antisemitismusstudie
im Auftrag des EUMC im Rampenlicht -
Das Zentrum für Antisemitismusforschung
nimmt zu den Vorwürfen des EUMC wie
folgt Stellung - Eine Erklärung des
ZAF wird hier dokumentiert |
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Der Fall Möllemann - oder wie weit
darf Kritik an Israel gehen?*
- Von Alexander Boulerian - Nur
eine Stunde nach dem einstimmigen
Beschluss zur Aufhebung seiner
Immunität als Bundestagsabgeordneter
sprang der einstige
FDP-Spitzenpolitiker Jürgen W.
Möllemann am 5. Juni 2003 in den
Tod. Möllemanns Untergang und dessen
Begleitumstände sind symptomatisch
für den Niedergang der politischen
Klasse in diesem Land. Unabhängig
davon, ob sich sein Tod schließlich
als Selbstmord erweisen wird oder ob
Fremdeinwirkung im Spiel war - schon
jetzt steht fest, dass der einstige
FDP-Spitzenpolitiker einem
Vernichtungsfeldzug nicht nur seiner
eigenen Parteispitze, sondern des
gesamten politischen Establishments
zum Opfer gefallen ist ... mehr >>>.
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Europa und der Antisemitismus:
Warum wurde das Dokument eingezogen?
Prof. Werner
Bergmann, Leiter der Antisemitismus-Forschung
an der Berliner TU: "Die EU hat die
Studie begraben, aus Angst vor
einem Bürgerkrieg"... |
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Pro-Palästinensische Entscheidung?
Der Bericht, den Europa versteckt
Das Buch,
das die gespannten Beziehungen zwischen
Israel und Europa beschreibt, erhielt
ein neues Kapitel. Es stellt sich heraus,
dass Stellen in der EU beschlossen haben,
einen besonderen Bericht zurückzuhalten,
der sich mit dem zunehmenden Antisemitismus
auf dem Kontinent befasst...
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Antisemitismus in Frankreich |
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Sven Oliveira Cavalcanti, Sartre und
Israel - Teil 1. Die Folgen von Auschwitz
- Vor der Gründung Israels |
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Neuer? Alter?
Antisemitismus -
Eine Konferenz
der Heinrich Böll Stiftung beschäftigte
sich vom 28.-30. Januar 2004 mit dem
Thema Antisemitismus...
(Verbietet
Kopftücher und ihr bekämpft den Antisemitismus?
Versteckt sich hinter der Instrumentalisierung
des Antisemitismusverdachts ein islamischer
Rassismus??)
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EU-Kommission: Prodi weist Antisemitismus-Vorwürfe
scharf zurück |
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Die neue
Form des Rassismus -
Ein grassierender
islamischer Antisemitismus in Europa
ist durch Studien nicht belegbar. Doch
mittlerweile werden antisemitische Stereotype
auf "die Muslime" übertragen
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Judenhass
hat Konjunktur -
Experten
warnen vor einer neuen Dimension des
Antisemitismus in der EU - und Außenminister
Fischer will eine neue Politik gegenüber
Israel
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Kein Vergleich
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Die These,
der Antisemitismus sei durch einen neuen
Antiislamismus abgelöst worden, ist
nicht belegbar und verantwortungslos.
Sie verschleiert die wahren Gefährdungslagen
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Dieses Gerede von 'Antisemitismus' ist
ein Vorwand um Repression zu rechtfertigen
von Seumas
Milne |
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Rassismus-Experiment: Vorurteile machen
dumm. |
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"Kollektiver Antisemitismus"
in Europa
Scharon lehnte
es ab, eine Trennlinie zwischen Kritik
am Staat Israel und antisemitischen
Äußerungen zu ziehen.
VORURTEILE UND
STEREOTYPE -
Im Gespräch: Bitte kein
Generalverdacht - Wolfgang Benz, Leiter
des Zentrums für Antisemitismusforschung
in Berlin, über Konstanten und Veränderungen
im Verhältnis zu den Juden und zu Israel
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Wie antisemitisch ist
Europa? -
Natürlich gibt es Judenhass. Doch
nicht jede Kritik an Israel ist gleich
antisemitisch
Avi Primor
mehr >>>
(kostenlose Anmeldung nötig)
mehr >>>
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Warum Hohmann
geht und Friedman bleibt
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"Gemessen
an dieser Philippika bin ich zweifellos
ein Antisemit. Ich bekenne freimütig, daß ich alle diese oder ähnliche
Antisemitismen auf dem Kerbholz habe.
Man kann, zumindest privatim, glaubhaft
dementieren, daß man Jude ist, aber man
kann nicht glaubhaft dementieren, daß
man Antisemit ist. Man muß damit leben,
und ich kann der stetig wachsenden Zahl
von Mitleidensgenossen zwischenzeitlich
versichern, daß man damit leben kann.
Beim ersten Mal, da tut’s noch weh, aber
man kann damit leben. Jedenfalls besser
als jeder Palästinenser, der in dritter
Generation in einem Flüchtlingslager
aufgewachsen ist, also sein Schicksal
einer anderen zionistischen Spezialität
verdankt, der ethnischen Säuberung. Wenn
man sich jahrzehntelang damit befaßt
hat, dann weiß man, daß im Zionismus
schon lange mit gezinkten Karten
gespielt wird. Im Lager der Linksdenker
noch mehr als in dem der Rechtshänder.
Anderswo in der Welt betrügt man
genauso, aber niemand sonst kann es sich
so anhaltend und so ungestraft leisten.
Ach, diese Leute müssen sich geradezu
ermutigt fühlen, ihre Trümpfe zu
überreizen. Weiß Gott, sie werden es
noch dahin bringen, daß das letal
gemeinte Wort Antisemit zu einem
Ehrentitel wird."
-
Prof. Helmut Spehl über Helmut
Spehl |
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Audio Antisemitismus und
Philosemitismus in
Deutschland -
In unserem Kulturgespräch
hören Sie eine Debatte zum
Thema Antisemitismus und
Philosemitismus in
Deutschland.
-
Es diskutieren Edna Brocke,
Leiterin der Alten Synagoge
in Essen, Detlev Claussen,
Professor für Soziologie in
Hannover und Moshe
Zuckermann, Professor für
Geschichte und Philosophie
an der Universität Tel Aviv.
Die Moderation hat Karin
Beindorff.
Flash
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WMP |
OGG |
MP3 |
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Verdrehung des Antisemitismus
- Khalid Amayreh -
Zionistische Apologeten und
Propagandisten haben versucht,
die europäische Öffentlichkeit
davon zu überzeugen, dass Opposition
gegen Israels brutale Behandlung
des palästinensischen Volkes
mehr oder weniger eine neue
Form von Antisemitismus
sei. In der vergangenen
Woche verkündete das israelische
Außenministerium zusammen mit
den zionistischen Kreisen Nordamerikas
die Gründung der sog. „Internationalen
Koalition zur Bekämpfung des
Antisemitismus.“ „Wir sind
Zeugen eines neuen, globalen,
scharfen und sogar tödlichen
Antisemitismus ohne Parallele
oder Präzedenzfall seit dem
2. Weltkrieg,“ sagte das kanadische
liberale Justizminister
Irwin Cotler,
einer der Organisatoren. „ Es
ist nicht nur an der Zeit, Alarm
zu schlagen, sondern auch zu
handeln.“ Wenn man
jedoch zwischen den Zeilen liest,
wird weitgehend klar, dass das
wirkliche Ziel, das diese zionistischen
Suprematen verfolgen, nicht
der Hass gegen Juden ist, weil
sie Juden sind und was
sonst unter dem Begriff „Antisemitismus“
bekannt ist - es geht vielmehr
um das wachsende globale Bewusstsein
und die Opposition gegen die
israelische Apartheid, die kriminelle
und genozidale Politik, die
in den besetzten palästinensischen
Gebieten ausgeführt wird.
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Kein
Interesse für den “Anderen”? - Gerade wir Deutschen
dürfen aufgrund unserer Geschichte die mit
den Begriffen “Holocaust” und
“Antisemitismus” verbundenen Verbrechen
nicht verharmlosen. Dass sich das damit
verbundene Denken auch negativ, trennend,
ausgrenzend auswirken kann, meint jedenfalls
die Israelin Dorothy Naor.
Statt uns auf den
Holocaust als streng jüdisches Phänomen zu
konzentrieren, sollten wir lieber fragen,
wie es dazu kam, dass ein Land (Deutschland)
dazu gebracht wurde, sich nicht für den
“Anderen” zu interessieren, sondern den
Horror eines systematischen Genozid zu
verüben, um eine Gesellschaft ethnisch zu
säubern und sie in eine rein arische
Gesellschaft zu transformieren, von
mangelhaften Menschen gereinigt, um eine
perfekte, überlegene Rasse zu schaffen.
In Israel heute wird die
Demographie zur Priorität, unentbehrlich für
die Existenz eines Staates nur für Juden.
Wie (und auf welche Weisen) ist das anders
als einen Staat für eine reine arische Rasse
zu schaffen. Sind es nur die Methoden der
Nazis, die anders waren? Gibt es keine
Ähnlichkeiten? >>>
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Ausnahmeregeln für Israel
- Kunt Mellenthin - Das
»Europäische Beobachtungszentrum von Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit« hat im Januar 2005 eine
Definition für Antisemitismus abgegeben. Nun könnte
das unausgereifte Papier zum Maßstab praktischer
Politik gemacht werden. Der Spiegel-Journalist
Henryk M. Broder hat das erstaunliche Talent,
scheinbar bekannten Begriffen einen völlig neuen
Inhalt zu geben. Am 23. Juni tauchte er in einer
Sendung von Report München auf und erzählte: »Dann
gibt es die zweite Holocaust-Leugnung. Das sind
Leute, die behaupten, daß Ahmadinedschads Politik
für Israel keine Gefahr darstellt. Das heißt, die
einigen wenigen leugnen den Holocaust, der passiert
ist, und die nächsten bestreiten, daß es im Nahen
Osten demnächst einen Holocaust geben könnte. Nach
meinem Dafürhalten sind die zweiten viel
gefährlicher. Das sind die Antisemiten des 21.
Jahrhunderts.« An dieser Konstruktion stimmt rein
gar nichts. >>> |
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Self-help for self-haters -
Zionists have managed to unforgivably drag their
religion's name through the mud for more than 60
years - Seth Freedman - Though my detractors often
claim otherwise, I see myself as anything but a
"self-hating Jew", and the more vocal I am in my
criticism of the Israeli government's crimes, the
more credence I give that claim. I passionately love
my religion, and just as fervently defend its
teachings to the hilt when it comes to how to treat
our fellow man. That Zionism has come along,
hijacked Jewish doctrines, and twisted them to form
part of an all-out supremacist movement is not
something I can swallow if I want to stay loyal to
the true values of Judaism.
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Offene Worte unter Freunden? Warum Kritik an Israel
so schwierig ist
MP3
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Flash
Kritik an Israel nicht deckungsgleich mit
antisemitischen Haltungen
- Antisemitismus-Potenzial in der Schweiz
neuartig bestimmt - Claude Longchamp, Monia
Aebersold - Eine Studie über "anti-jüdische und
anti-israelische Einstellungen in der Schweiz 2007“,
die das Forschungsinstitut gfs.bern unter dem
Patronat der Eidgenössischen Kommission gegen
Rassismus (EKR) und in Zusammenarbeit mit dem
jüdischen Wochenmagazin tachles erstellt hat.
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Antisemitologie - Das
Antisemitismus-Gerede
überhöht Judenhass zum
mystischen
Ewigkeitsphänomen.
Es dient vor allem dazu,
Kritik an Israel zu
denunzieren. Eine
Antwort auf Micha
Brumlik - Rolf Verleger
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Bild:
Get
rid of Anti-Semitism
Carlos Latuff - vergrößern
>>> |
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Dr. Norman Finkelstein - Is Criticism
of Israel Anti-Semitic? -
Videos |
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»Amerika bietet der Welt
keine Alternative mehr«
- Ein Gespräch mit dem englischen
Historiker Tony Judt über die
»Israel-Lobby« und die Redefreiheit
in den USA, über den Opportunismus
der Intellektuellen und die
Zukunft des europäischen Modells
Unter Verdacht
- Wirbel um den Historiker Tony
Judt - Der Vorwurf, dass
jede Kritik an Israel «stillschweigend
antisemitisch ist», sei in Israel
und den USA die «Trumpfkarte»
schlechthin, schrieb der Historiker
Tony Judt, Direktor des Remarque-Instituts
für Europäische Studien an der
New York University, im Frühjahr
in einem Artikel auf der Meinungsseite
der «New York Times». Da es
die letzte Trumpfkarte sei,
werde sie umso heftiger ausgespielt.
US-Historiker Judt: "Israel-Lobby"
versucht Kritiker der amerikanischen
und israelischen Politik mundtot
zu machen -
Hamburg (ots) - Tony Judt, Historiker
und Direktor des Remarque-Instituts
an der New York University,
kritisiert in der ZEIT das geistige
Klima in den Vereinigten Staaten.
Es herrsche eine Atmosphäre
der Angst, des Konformismus
und der Einschüchterung. Er
selbst habe "im vergangenen
Jahr mehrfach Probleme gehabt,
Vorträge zu halten". Gerade
die so genannte "Israel-Lobby"
versuche, Kritiker der amerikanischen
und israelischen Politik mundtot
zu machen. "Zugegeben, Israel-Lobby
ist eine problematische Bezeichnung,
aber man muss die Sache beim
Namen nennen. Es ist nun einmal
eine Lobby, es gibt ja auch
die Waffen- und Öllobbys. Ich
nenne es Israel-Lobby, weil
es jetzt auch rechte Christen
gibt, die wir vor zwanzig Jahren
Feinde Israels genannt haben.
Sie sind Teil der Lobby. Sie
geben Geld, viel Geld.
Tony Judt
über Zensur der Wissenschaften
-
"Noch gibt es die freie Rede,
nur nicht unbedingt in Amerika"
- Der Staat Israel ist ein Anachronismus
und nur eine binationale Lösung
hilft in Nahost. Weil Tony Judt
dies offen sagt, wird er in
den USA boykottiert. - Von
Andrian Kreye
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»Die
zionistische Ideologie widerspricht
jüdischer Kultur« -
Antisemitismus
hat sozialen Charakter und beruht auf
Konkurrenzdenken. Ein Gespräch mit Alfredo
Bauer. Der Schriftsteller Alfredo Bauer,
geboren 1924, lebt in Argentinien, kommt
ursprünglich aus Österreich und hat
jüdische Vorfahren. Seine Familie floh
vor den deutschen Faschisten ins südamerikanische
Exil.
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Ein Stück
Aufklärung - Das Juden-Problem kein
islamisches und iranisches Problem
- Von Dr. B. Khosrozadeh |
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Libanon- Einsatz: Zentralrat
der Juden vergleicht Westerwelle
mit Möllemann
»Israel
muß mit der Hamas verhandeln«
Gespräch mit Rolf Verleger.
Über den notwendigen Kampf gegen
Antisemitismus und die falsche
Gleichsetzung des Judentums
mit der Politik Israels
Kritik an Streubomben: Wieczorek-Zeul
wehrt sich gegen Vorwürfe des
Zentralrats - Politik
Evelyn Hecht-Galinski zum Verhalten
des Zentralrates der Juden
Zentralrat der Juden - Korn
geht Kritiker scharf an
- Der Vize-Präsident des Zentralrats
der Juden, Salomon Korn, ist
der Kritik, seine Organisation
mache sich zum Sprachrohr der
israelischen Regierung, ganz
entschieden entgegengetreten.
Der Zentralrat vertrete allein
die Interessen der hiesigen
Juden und Deutschlands.
"Sprachrohr der israelischen
Regierung"-
Hecht-Galinski wirft Zentralrat
Unterdrückung von Kritik vor
-
Evelyn Hecht-Galinski hat scharfe
Kritik am Zentralrat der Juden
in Deutschland geäußert. Es
sei für sie unerträglich, dass
sich der Zentralrat als "Sprachrohr
der israelischen Regierung in
Deutschland" verstehe, sagte
die Tochter des ehemaligen Zentralratspräsidenten
Heinz Galinski. Jegliche Kritik
an der israelischen Politik
werde als Antisemitismus verurteilt,
"und dadurch ist ja schon fast
jeder mundtot gemacht worden".
AUDIO ON DEMAND
- Gespräch mit Evelyn Hecht-Galinski,
Europ. Juden für einen gerechten
Frieden
Wieczorek-Zeul
verteidigt ihren Besuch im Libanon
Wieczorek-Zeul
wehrt sich gegen Zentralrat-Kritik
Zentralrat wirft
Wieczorek-Zeul anti-israelische
Reflexe vor
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KEIN JÜDISCHER ANTISEMIT
-
Der
Publizist Henryk Broder wirft der Mehrheit
der Juden «jüdischen Antisemitismus»
vor. Er behauptet dass es früher für
Juden «zwei Möglichkeiten gab, sich
zu emanzipieren: Man wurde jüdischer
Antisemit, um sich bei der Mehrheit
einzuschleimen, oder Zionist, um sich
von der Mehrheit abzusetzen.» Die meisten
emanzipierten Juden waren Antizionisten.
Eigentlich waren es Zionisten, die sehr
starke antijüdische Tendenzen aufwiesen.
Denn gemäss dem zentralen Begriff der
«Negation der Diaspora» wurde das jüdische
Dasein ausserhalb von Eretz Israel als
«krank» betrachtet und Diaspora-Juden
wurden mit antijüdischen Klischees ve | | |