Das Palästina Portal              Irak               Iran             Das neue Imperium             Kritik - Honestly Concerned         "best of" Henryk Broder            Islamophobie                Glaube                      Erhard Arendt Art

       

 Das Nahostportal  -  Für einen gerechten  Frieden im Nahen Osten  -  einen freien + unabhängigen Palästinenserstaat - ein Israel in Grenzen

Start Palästina Portal
 

Zurück | Nach oben | Weiter

    

  

"Gerechte Belohnung" - Juli 2006 - Israel greift den Libanon an

Bilderserien - Flash

Israel greift Libanon an - 2006 - Bilder 1
Israel greift Libanon an - 2006 -  Bilder 2
2006 - Libanon - Massaker in Kan
a

Externe Sonderseite

Umkehr tut not - «Dreier-Allianz» Die USA, die Türkei, Israel und der Krieg in Libanon | Wenden wir uns gegen die Eskalation des Krieges | von Prof. Dr. Michel Chossudovsky
"Stinkendes Manöver" - Israels Ministerpräsident Olmert ernennt zwei eigene Kommissionen zur Untersuchung des Libanonfeldzugs - Susanne Knaul
Israel: Blockade als Kriegsfortsetzung - Israel ver- und behindert weiter Hilfeleistungen für den zerbombten Libanon
Kriegstreiber des Tages: Donald Rumsfeld
Kriegsplanung - Israel bereitet sich auf Krieg gegen Iran vor - Am Sonntag berichtete der britische Sunday Telegraph unter Berufung auf "militärische Quellen", daß Israel vor zwei Monaten einen General mit der Aufgabe betraut hat, Vorbereitungen für einen Krieg gegen den Iran zu treffen.
Neue Kriegsdrohung - Rüdiger Göbel und Rainer Rupp - Den Krieg gegen die Hisbollah hat Israel alleine nicht gewonnen, nun soll die EU für die Entmachtung der Schiitenmiliz im Libanon sorgen. Israels Außenministerin Zippi Livni ließ am Montag in Berlin keinen Zweifel, welche Rolle hierbei insbesondere Deutschland spielen soll. Das Waffenembargo gegen die Hisbollah müsse »mit allen Mitteln« durchgesetzt werden, verkündete
Es gibt keine «humanitären» Kriege
Israel und die Uno - Keine wahre Freundschaft - Der Besuch von UN-Generalsekretär Kofi Annan in Israel steht unter keinem guten Vorzeichen. Die Israelis werfen ihm Parteinahme in den kriegerischen Auseinandersetzungen mit der Hisbollah vor. Annan seinerseits hält das Vorgehen Israels für unangemessen und ist erbost über den Tod von UN-Blauhelmen durch israelische Raketen.
Kriegsplanung - Israel bereitet sich auf Krieg gegen Iran vor - Am Sonntag berichtete der britische Sunday Telegraph unter Berufung auf "militärische Quellen", daß Israel vor zwei Monaten einen General mit der Aufgabe betraut hat, Vorbereitungen für einen Krieg gegen den Iran zu treffen.
Neue Kriegsdrohung - Rüdiger Göbel und Rainer Rupp - Den Krieg gegen die Hisbollah hat Israel alleine nicht gewonnen, nun soll die EU für die Entmachtung der Schiitenmiliz im Libanon sorgen. Israels Außenministerin Zippi Livni ließ am Montag in Berlin keinen Zweifel, welche Rolle hierbei insbesondere Deutschland spielen soll. Das Waffenembargo gegen die Hisbollah müsse »mit allen Mitteln« durchgesetzt werden, verkündete
Es gibt keine «humanitären» Kriege
Nasrallah rettet Olmert - Seit den Fehlern im Libanon-Krieg steht Ehud Olmert in Israel massiv unter Druck. Doch das überraschende Interview von Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, er bedauere die Entführung israelischer Soldaten, hat dem angeschlagenen Ministerpräsidenten Luft verschafft. Von Christoph Schult
"Sie sehen mich hier dabei, die Franzosen zu -verteidigen" - Bernard Schmid - Frankreich/USA: Differenzen über das Einsatzprofil der UN-Truppen im Südlibanon
Israels Illusion zerstört - Nach ausbleibendem Sieg im Libanon-Krieg steht Ehud Olmerts Regierung unter - Druck - Uri Avnery
Eine neue Aussage - Wo wurden Israels Soldaten gefangen? - Anton Holberg
Fehler suchen, korrigieren und nächsten Krieg gewinnen - Wer eine Untersuchungskommission einberuft, bestimmt ihre Ergebnisse - Uri Avnery
Geruch des Todes - Alltag im Libanon: Immer neue Leichenfunde. Zerstörtes Wasserleitungssystem - Karin Leukefeld
Wolfgang Gehrcke zum geplanten Einsatz der Bundeswehr im Nahen Osten - Der Sprecher der Linksfraktion im Bundestag für internationale Beziehungen,Wolfgang Gehrcke, erklärte am Sonntag zum geplanten Einsatz der Bundeswehr im Nahen Osten
Das Schweigen der Rückkehrer - Viele Kriegsheimkehrer fühlen sich allein gelassen - Der Krieg im Libanon ist vorbei; die israelischen Soldaten kehren heim - und finden zu Hause eine Gesellschaft vor, die von ihren oft grauenvollen Erlebnissen nichts wissen will. Dort mag man lieber Siegertypen, die dieser Krieg meist nicht zu bieten hat.
Die Öffentlichkeit ist der Meinung, dass der militärische Eingriff Israels im Libanon nicht gerechtfertigt war
Die israelische Kriegführung im Libanon hatte neben der Schwächung der Hisbollah zum Ziel, eine Wiederbesiedlung der Orte im Süden zu erschweren. Das sagt Otfried Nassauer, Leiter des Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit
Der islamische Fundamentalismus ist ein absolut modernes Phänomen - Alfred Hackensberger - Interview mit Mokhtar Ghambou von der Yale Universität
Ein schönes Beispiel dafür, daß, wenn ein Thema in der Blogosphäre "geht", es den Weg in die etablierten Medien schafft, und so ist der Begriff "Dhimmi" in seiner Neusprech-Variante jetzt in der Welt zu bewundern. Die Herrn Maxeiner und Miersch veröffentlichen in der "Welt" eine Dhimmi-Liste , wo man alles...siehe Überschrift. Jaa, es ist furchtbar, so verdhimmifatzt sind wie schon
"Sie sehen mich hier dabei, die Franzosen zu verteidigen"- Bernard  - Frankreich/USA: Differenzen über das Einsatzprofil der UN-Truppen im Südlibanon - "Man könnte glauben, der Libanon sei eine Insel geworden", kommentierte ein Mitarbeiter der Vereinten Nationen spöttisch, den die Pariser Abendzeitung Le Monde in ihrer Ausgabe vom Samstag Abend zitiert. Die ironische Anmerkung spielt darauf an, dass zahlreiche Ländern den UN bislang Angebote für eine Beteiligung an ihrer Truppe im Libanon, der Unifil, unterbreitet haben - aber die meisten von ihnen am liebsten nur vor den Küsten des Landes patrouillieren möchten. Als ob das Land plötzlich auf vier Seiten Küsten hätte.
Strippenzieher oder am Gängelband? - Mona Sarkis - Die Hisbollah zwischen Dschihad und Mandat. Teil 2: Von libanesisch bis panislamisch - die rätselhafte Identität der "Partei Gottes
"Yallah, Nasrallah"- Florian Rötzer - Eine palästinensische Band hat mit einem Song über Nasrallah und den Kampf gegen Israel einen Hit gelandet

Basar der Leichen - US-Nahostpolitik -  Irak über den Libanon nach Iran - Konrad Ege

Die Hisbollah in der arabischen Misstrauensfalle - Führende arabische Staaten wie Ägypten und Saudi-Arabien haben sich vom Vorgehen der Hisbollah-Miliz distanziert. Hinter dieser Haltung stehen Ängste vor einer iranischen Dominanz in der Region.

"Die Definition von Kriegsverbrechen ist sehr weit reichend" - Der Völkerrechtler Matthias Hartwig vom Max-Planck-Institut für Völkerrecht in Heidelberg erklärt im Interview mit DW-WORLD.DE die schwierige Lage im Libanon.

Wolfgang Gehrcke, Linksfraktion, zum Einsatz deutscher Soldaten im Nahostkonflikt
Atommacht Israel im Alleingang gegen Iran - Tel Aviv will mit Waffengewalt gegen Teherans Nuklearprogramm vorgehen - Rainer Rupp
Ohne Syrien wird es keinen dauerhaften Frieden im Nahen Osten geben! - von Fritz Edlinger

25.8.06

10 Key Questions For Israeli Zionists  - By Adrian Salbuchi
Die israelische Kriegführung im Libanon - Die israelische Kriegführung im Libanon hatte neben der Schwächung der Hisbollah zum Ziel, eine Wiederbesiedlung der Orte im Süden zu erschweren. Das sagt Otfried Nassauer, Leiter des Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit.
USA untersuchen israelischen Einsatz von Streubomben - Die Vereinigten Staaten untersuchen einem Zeitungsbericht zufolge, ob Israel bei den Angriffen im Libanon gegen heimliche Abkommen mit der US-Regierung verstoßen und Streubomben eingesetzt hat.

Streubomben im Libanon

Die Verräter von Genf - Modell für den Frieden - Vor drei Jahren einigten sich prominente Israelis und Palästinenser auf ein Lösungsmuster für den Nahost-Konflikt - Steffen Vogel
Blindflug - DIE BRÜDER MUAMAR UND UNTEROFFIZIER GILAD SHALIT - Wenn das Unterscheidungsvermögen des Westens stark gefordert ist Noam Chomsky
Kreuzfahrt durchs Minenfeld - IM GESPRäCH - Der CDU-Außenpolitiker Willy Wimmer über Risiken eines deutschen Militäreinsatzes an den Grenzen des Libanon und mögliche Vorstadien eines größeren Krieges im Nahen Osten
Wenn sich der Rauch verzogen hat - DER US-JOURNALIST SEYMOUR HERSH IM MAGAZIN "THE NEW YORKER" - Der Krieg im Libanon liefert ein Raster für einen drohenden Militärschlag gegen den Iran
Ein bittersüßer Tag in Beirut - von Walden Bello
Kommentar: Berechtigte, aber einseitige Kritik an Israel - Amnesty International hat Israels Kriegsführung im Libanon scharf kritisiert. Unerwähnt bleibt dabei das Vorgehen der Hisbollah-Miliz, das in einem zweiten Bericht bewertet werden soll. Peter Philipp kommentiert.
Warum Israel keinen Erfolg hatte - Libanon-Feldzug: Die Armee hat schwere taktische und strategische Fehler gemacht. Eigentlich sollten Elitetruppen in einer Luftlandeoperation zum Einsatz kommen. Aber die USA rieten zum Luftkrieg. - Von Thomas Frankenfeld
Israels Präsident wird weiter verhört - Tel Aviv - Am Donnerstag wurde Israels Staatspräsident Mosche Katsav den zweiten Tag in Folge verhört. Das Oberhaupt des jüdischen Staates wird nicht nur sexueller Belästigungen, sondern gar der Vergewaltigung von mindestens einer Mitarbeiterin sowie ungerechtfertigter Begnadigungen von Verbrechern verdächtigt. Katsav wurden stundenlang auf ..
Wir distanzieren uns deutlicher denn je zuvor - Eine klare Stellungnahme - Yavuz & Gürhan Özoguz
Guten Morgen, Elijahu! - Uri Avnery - EINE ANEKDOTE  erzählt, dass Oscar Wilde  einmal die Premiere eines Kollegen besuchte und alle paar Minuten seinen Hut zog. Als er wegen seines seltsamen Betragens gefragt wurde, antwortete er: „ Ich bin eine höfliche Person, und ziehe meinen Hut, wenn ich alten Bekannten begegne.“ Wenn ich einen Hut hätte, würde ich ihn in diesen Tagen alle paar Minuten ziehen, wenn ich im Fernsehen Talkshows ansehe, dem Radio lausche oder die Zeitung lese. Ich stoße da auf Dinge, die ich schon vor Jahren geschrieben habe und besonders auf Dinge, die ich seit Beginn des Krieges geschrieben habe.
Das lag nicht in Nasrallahs Absicht - Amira Hass - Im letzten Monat haben Nasrallahs Katjusharaketen in diesem Krieg 41 israelische Zivilisten, 18 davon israelische Araber, getötet. Ganz klar, Hassan Nasrallah hat das nicht beabsichtigt. Wenn einer aber weiß, dass im Norden Israels viele Araber leben, wenn er weiß, dass die ungenauen Katjushas nicht zielgenau abgeschossen werden können, - ist die Tatsache, ohne Absicht gehandelt zu haben, sinnlos. Mehr als alle anderen sollten Israelis Nasrallahs Behauptung, "ohne Absicht" gehandelt zu haben, verstehen, sich mit der Vorrangigkeit dieses "ohne Absicht" im Vergleich zum fatalen Ergebnis  identifizieren, ebenso mit der Trennungslinie, die er zwischen der der Kriegsmaschinerie eigenen Ratio und seinem persönlichen Willen zieht. "
Was den Frieden sichern kann - Nahost-Konflikt: Im Moment schweigen die Waffen. Die Debatten halten an. Ohne die historischen Zusammenhänge ist die Situation im Heiligen Land nicht zu verstehen und auch nicht angemessen zu beurteilen. Dabei genügt es nicht, die neuere Geschichte zu bemühen. Man muss weiter zurückschauen, viel weiter: bis ins Alte Testament. - Ein Diskussionsbeitrag
Krieg und Umwelt - Giftwolken, Ölpest, Uran - Von Marcel Hänggi

Israel: Mit deutschen U-Booten gegen Iran - Israel will nach Informationen der israelischen Presse mit zwei von Deutschland gekauften U-Booten seine Marine aufrüsten, um gegen eine mögliche Bedrohung durch Iran gewappnet zu sein.

Waffen für Israel - Deutschland liefert ins Kriegsgebiet - Einem Bericht der Jerusalem Post vom Dienstag zufolge ist im vergangenen Monat der Vertrag zur Lieferung zweier in Deutschland gebauter U-Boote der "Dolphin"-Klasse an Israel unterzeichnet worden.

Lügen, Sex und quälende Debatten - Israels politische Nachkriegs-Depression - Teil 1 von 2 - MICHAEL BORGSTEDE
Jüdische Gemeinde feuert ihren Chef - Kritik an Israel - Die Jüdische Gemeinde Lübeck hat ihren Vorsitzenden Rolf Verleger nach seiner Kritik an Israel abberufen. Er sei damit auch nicht mehr Vorsitzender der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein, bleibe jedoch Delegierter im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland, sagte Verleger. Er hatte Israels Einmarsch in den Libanon als "Gewaltpolitik" verurteilt.
Frequently Asked Questions - Welche Bilder zeigt die Tagesschau?
«War unser Kinderzimmer denn eine Basis der Hizbollah?»
Palästina - Auf dem Weg zur «Islamischen Lösung» - Von Subhi al-Zobaidi
Humanitäre Katastrophe in Gaza: «Die Menschen weinen, sind hungrig, durstig und verzweifelt» - Dringender Aufruf von Caritas Jerusalem
Israel muss für seine Menschenrechtsverletzungen verantwortlich gemacht werden - von Stephen Lendman, USA
Die Wunden des Krieges müssen geheilt werden - von Ali Al-Nasani, Koordinator für Nahost bei der deutschen Sektion von Amnesty International
Überfall auf Libanon als Auftakt zum Angriff auf den Iran  - Seymour Hersh in einem Interview mit «DemokracyNow!»
«Zerstörungen in Libanon absichtlich und geplant» - Ökumenische Delegation berichtet über ihren Besuch in Beirut und Jerusalem sowie über die Anliegen der Kirchen vor Ort
„George Bush und Genossen sind blöd und verrückt“ - Der Wirtschaftshistoriker Douglass North schlägt Geld als Lösung des Nahost-Konfliktes vor.

"Wir brauchen mehr Muskeln" - Alain Pellegrini, Generalmajor und Kommandeur der Unifil-Truppe wünscht sich mehr Durchschlagskraft. Nicht nur mehr Soldaten sollen es sein, sondern auch Überwachungsflugzeuge, Radaranlagen und kleine Schiffe.

Einsatz im Libanon - Eingreifen statt beobachten - Was sollen die Soldaten machen und was nicht? Auch wenn sich die Vereinten Nationen noch nicht über die Regeln für den internationalen Einsatz verständigt haben: In der Bundesregierung überwiegt die Bereitschaft, das Mandat auch robust wahrzunehmen.

Libanon - UN-Truppen sollen töten dürfen - Blauhelmtruppen im Libanon sollen helfen, Waffenlieferungen an die Hisbollah zu verhindern. Nach dem Willen der UN sollen sie zudem mit einem sehr robusten Mandat ausgestattet werden und auch "tödliche Gewalt" anwenden dürfen. Im Nahost-Konflikt gerät Israel zunehmend unter Druck: So verlangt Frankreich nun, dass Israel die Blockade libanesischer Häfen und Airports aufgibt, damit sich das Land nach dem Krieg wieder aufbauen kann.

Kein offensives Mandat - Vereinte Nationen verständigen sich auf Einsatzregeln für Blauhelmtruppen im Libanon - Rainer Rupp

"Lage ist explosiv" - Angespannte Lage im Nahen Osten: Syrien betrachtet UN-Truppen an seiner Grenze als feindlichen Akt und droht mit deren Schließung. Zudem wurde der fragile Waffenstillstand durch Schusswechsel erneut auf die Probe gestellt.

Nasrallahs Aufstieg - Für die arabische Welt hat der Führer der Hisbollah den Krieg gegen Israel gewonnen. Nasrallahs Problem dabei ist nur: Seine triumphale Rückkehr wird ein lebensgefährliches Unternehmen sein. - Von Tomas Avenarius
Visionen werden gebraucht, billiger geht es nicht - Interview mit Otfried Nassauer
Über den 'Ausbruch' von Israels Krieg gegen den Libanon am 12. Juli 2006
Kriegsanlaß durch Israel provoziert? - Von Andreas Vogel
Der neue Feind der Libanesen - von Otfried Nassauer- Die Waffen schweigen in Libanon. Aber zivile Opfer gibt es auch in der Feuerpause. Denn die israelische Armee hat offenkundig Waffen eingesetzt, durch die hochexplosive Streumunition zurückblieb.
Menschenverachtung - Worte, die Taten vorausgehen - Der Krieg Israels gegen den Libanon war durch zahllose Kriegsverbrechen gekennzeichnet - wie dies im Falle des Krieges gegen Palästina noch immer der Fall ist.
"Es wurde so viel Hass gesät" - Seit letzten Montag gilt in Nahost eine brüchige Waffenruhe. Timothy Kassis, 21, lebt im Südlibanon. Nach den Kämpfen gab es in seiner Familie ein Festessen - und Gespräche, die sich nicht allein um Krieg drehen. Für SPIEGEL ONLINE hat er eine Woche Tagebuch geführt.
Die UN-Truppe im Libanon (Unifil) soll laut einem französischen Pressebericht nicht den Auftrag erhalten, aktiv nach Waffen der Hisbollah zu suchen. Ein UN-Dokument zum Mandat der Truppe verlange, dass der Handlungsauftrag "hauptsächlich defensiver Natur" sei.
Was sich in der Theorie so schön anhört, stellt sich in der Praxis als sehr schwierig heraus: Der Einsatz von internationale Friedenstruppen. DW-WORLD.DE sprach mit dem Militärexperten Ottfried Nassauer über die Probleme, mit denen die Soldaten zu kämpfen haben.
»Im Widerstand sind nicht nur religiöse Kräfte« - Kommunistische Partei hat im Libanon an der Seite der Hisbollah gekämpft. Ein Gespräch mit Khaled Haddadeh

22.8.06

Gibt Israel dem Frieden wirklich eine Chance? - Nach wochenlangem Krieg in den palästinensischen Gebieten und im Libanon, mit weit mehr als 1.000 Toten und Schäden mit kaum absehbaren Folgen für die betroffene Region fordert der Generaldelegierte Palästinas, Hael Al-Fahoum, ein nachhaltiges Engagement der Europäischen Union
"Donquichotterie im Libanon. Deutschland sollte sich nicht an einer UN-Mission im Südlibanon beteiligen. Dem Einsatz fehlt die politische Perspektive und Deutschland würde zur Kriegspartei" Kommentar von Anis Hamadeh
»UN-Resolution ist keine Basis für Frieden« - Hauptproblem bleibt die Frage nach einem palästinensischen Staat. Ein Gespräch mit Issam Makhoul
»Wir sind wieder am Nullpunkt angelangt« - Der Libanon-Krieg ist ein neues Hindernis für Frieden im Nahen Osten. Ein Gespräch mit Boutros Boutros-Ghali
Aus David ist längst ein Goliath geworden - Die militärische Bilanz des Libanon-Krieges kennt keine Gewinner - Politisch geht die Hisbollah gestärkt aus den Auseinandersetzungen hervor - Markus Berger
Nahost-Konflikt: Olmert sieht Chancen für Gespräche mit Beirut - Israels Ministerpäsident Ehud Olmert hält Verhandlungen mit der libanesischen Regierung für möglich. Es wäre das erste Mal seit 1948, dass diplomatische Beziehungen zwischen den beiden Ländern aufgenommen werden.
"Die neue Normalität": Bundeswehreinsatz im Nahen Osten ein weiterer "Tabubruch"
Israels Spiel mit dem Feuer - Tel Avivs Führungsstäbe planen bereits die »zweite Runde gegen Hisbollah« - Rainer Rupp
Das 155. Opfer - Was verbleibt? Kein Frieden, keine Verhandlungen, keinerlei Lösung für den mittlerweile historisch zu nennenden Konflikt. Auf Jahre hin komplett festgefahren, zumindest bis wir das Duo Olmert und Peretz los sind. Uri Avnery
Olmerts Stuhl wackelt - Andrea Bistrich und Rüdiger Göbel
Im Libanon wird Kritik an Hisbollah laut - Spiel mit dem Feuer - Rainer Rupp

21.8.06

Olmert pfeift seinen Kabinettsminister zurück - Der israelische Kabinettsminister Avi Dichter hat laut über eine Rückgabe der besetzten Golan-Höhen an Syrien nachgedacht und sich dafür einen Rüffel von seinem „Chef“ eingefangen: Ministerpräsident Ehud Olmert empfahl, sich keinen falschen Hoffnungen hinzugeben.

Vatikan- Neuer Friedensappell des Papstes
Im Libanon melden sich die Hisbollah-Kritiker zu Wort
Mit heißer Nadel gestrickte UN-Mission - Oliver Eberhardt - Sieben Tage nach dem Waffenstillstand im Libanon sind die Vorbereitungen für die Blauhelm-Mission der Vereinten Nationen ins Stocken geraten
Freundliches Schweigen - In Israel gibt es kaum kritische Stimmen zu einem eventuellen Friedenseinsatz der Bundeswehr – die Truppe hat einen guten Ruf - Von Charles A. Landsmann, Tel Aviv
Israelisches Geheimkommando im Libanon - Vermutlich suchten die als Libanesen verkleideten israelischen Soldaten nach ihren entführten Kameraden, im Libanon wurde die Position der Hisbollah durch den Krieg gestärkt - Alfred Hackensberger

Kommentar - Nasrallahs Aufstieg - Für die arabische Welt hat der Führer der Hisbollah den Krieg gegen Israel gewonnen. Nasrallahs Problem dabei ist nur: Seine triumphale Rückkehr wird ein lebensgefährliches Unternehmen sein.  - Von Tomas Avenarius

Libanon-Einsatz: Entscheidung Ende August - Widersprüche zwischen Aussagen Merkels und Jungs

20.8.06

Israel-Lobby in den USA - Teil 2 - Der amerikanisch-israelische Komplex - Rudolf Maresch

Der amerikanisch-israelische Komplex - Warum Israel im Mittleren Osten (noch) frei agieren kann und keine Sanktionen der Weltgemeinschaft zu fürchten hat - Teil 1 - Rudolf Maresch

Sonderseite: Israellobby

Rezension zu Sabine Schiffers „Die Darstellung des Islams in der Presse“ (Ergon 2005) - Wie ist es möglich“ fragt sich die Erlanger Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Sabine Schiffer (Leiterin des Instituts für Medienverantwortung) in der Einleitung ihres Buches, „dass 1,2 Milliarden Menschen, die in verschiedenen Erdteilen und Ländern dieser Welt mit unterschiedlichsten politischen Systemen leben, die mal regierungspolitisch beteiligt sind, mal einer Minderheit angehören, deren soziokulturelle Umfelder heterogen sind, die auf dem Land leben oder in der Stadt, die reich oder arm sind, die modern ausgerichtet sind oder eher konservativen Werten anhängen, die ihre Religion – den Islam – im Alltag praktizieren oder nicht, deren Bildungsgrad sehr unterschiedlich ist usw., zunehmend als homogene Masse – als aggressiv, frauenfeindlich, rückschrittlich und bedrohlich – wahrgenommen werden?“ - Arne Hoffmann

Losing its Morals and Marbles: Israel’s Fight for Lebanon - By: Remi Kanazi
Occupying Terminology- A Palestinian response to western misperceptions on the Arab-Israeli conflict
Interview with Jimmy Carter- ' The US and Israel Stand Alone '
Israel- shaken, not stirred!
Wolfgang Huber: Eintreten für die Menschen im Nahen Osten Ratsvorsitzender predigt am Israelsonntag

Die offene Wunde - Der Preis der Gewalt ist zu hoch – für beide Seiten / Von Abbas Beydoun - Ich empfinde Trauer um den Tod des Sohns von David Grossman, jenem großen Schriftsteller, der die Welt über die israelische Gewalt gegen die erste, friedliche palästinensische Intifada aufgeklärt hat. Grossman nun hat sich geweigert, diese Tragödie seiner Familie politisch zu missbrauchen. Und ich verstehe auch, dass er es ablehnt, seinen Schmerz gegen irgendeine Art von Wiedergutmachung einzutauschen. Ich hoffe aber, dass David Grossman mir erlaubt, seine Trauer der Trauer meines Volks hinzuzufügen.

ÜBER DIE GRENZE Wie geht es weiter nach dem Krieg – in Israel und im Libanon? - Europa hat uns betrogen - Abschied vom Mythos Volksarmee: An der Heimatfront ist Israel verwundbar / Von Moshe Zimmermann

20.8.06

Rezension:  Neu-alter Judenhass. Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik - Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.) - Sieht man die Liste der Beteiligten, muss man feststellen, dass die  ganze Riege der extremen Israellobbyisten versammelt ist. Vielfältig zeigten ihre Schriften bisher eine einseitige, propagandistische Parteinahme und eine  zu vermutende bewusst hergestellte Gleichsetzung von Kritikern der israelischen Regierung mit Antisemiten. Der Islam wird dämonisiert. So dient dieses Buch auch dazu, diese Standpunkte zu verallgemeinern und teilweise wissenschaftlich verbrämt zu verbreiten. mehr >>>

Stichwort: Die Marine und ihr möglicher Auftrag im Nahost-Konflikt
Beschwerde - Israelis in Moskau - Wie AP am Freitag berichtete, ist in dieser Woche eine israelische Delegation nach Rußland gereist, um sich dort über vorgebliche Waffenlieferungen an die Hizb Allah zu beschweren.
Hanan Ashrawi: Die Sprecherin der Palästinenser - Leseprobe aus der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" (2002) von Ernst Probst:
Küstenschützer Matussek - FDP-Außenpolitiker Hoyer traute seinen Ohren nicht: Uno-Botschafter Matussek sprach in New York vom Schutz der gesamten libanesischen Küste durch deutsche Marinesoldaten. Weit mehr, als zwischen Kanzleramt und Fraktionen abgesprochen. Alles ein Missverständnis? Von Severin Weiland
Heikle Mission  - Diskussion über den Einsatz von deutschen Truppen im Rahmen einer UN-Mission zur Friedenssicherung im Nahen Osten- Peter Nowak
Keine Gefahr aus Teheran - Brief US-amerikanischer Exgeneräle an Präsident Bush: Kriegsvorbereitungen gegen Iran einstellen - Rainer Rupp
Kriegsdienst verweigert - Israelischen Friedensgruppen zufolge haben in den vergangenen Wochen Hunderte Soldaten ihres Landes einen Kriegseinsatz im Libanon sowie im Gazastreifen und Westjordanland abgelehnt. - Rüdiger Göbel

Weitere Informationen: www.connection-ev.de, www.yesh gvul.org, www.newprofile.org

"Ich schieße nicht auf Frauen und Kinder" - Hunderte von israelischen Soldaten
verweigern Einsatz im Libanon

Aufruf an israelische Soldaten, Kriegsverbrechen zu stoppen >>>
A call on Israeli Soldiers to stop war crimes  >>>
קריאה לחיילי וחיילות צה"ל לעצור פשעי מלחמה   >>>

18.8.06

Offensiver Rückzug - Israels Armee verlässt den Libanon schneller als erwartet – sie fürchtet einen Guerillakrieg - Die israelische Armee will sich nun doch schon in den nächsten ein bis zwei Wochen aus dem Libanon zurückziehen – die UN-Truppen werden aber erst später eintreffen. Wie groß ist die Gefahr, dass die Hisbollah in dieses Machtvakuum stößt? - Von Alfred Hackensberger

Fatale Parallelen - Libanesen und Israelis müssen das Gefühl haben, dass es in der Geschichte keinen Fortschritt gibt. Die Erinnerungen an die israelische Invasion Libanons von 1982 sind lebendig, die Parallelen erstaunlich und die Folgen bis heute spürbar. Allerdings nicht unbedingt mit den erhofften Ergebnissen. - Von Andrea Nüsse
UNO- TRUPPE - Zögern und Zaudern bei Union und Opposition - Mit ihrem Vorschlag für die Uno-Eingreiftruppe im Libanon konnte Kanzlerin Merkel keine Begeisterung wecken: Die Unionsfraktion plädiert für eine "begrenzte" deutsche Beteiligung. Die Opposition zeigt sich skeptisch.

Krieg macht Nasrallah zur Kultfigur - Es ist nur eine Feuerpause, vielleicht bald ein kontrollierter Frieden. Die Hisbollah feiert aber den Sieg über Israel. Und sie bejubeln ihren Chef Hassan Nasrallah, der endgültig Kultstatus unter den Radikalen im Nahen Osten erlangt hat - und der gefährlicher denn je ist. Aus Beirut berichtet Matthias Gebauer

Briefe der Partnerorganisation von Flüchtlingskinder im Libanon e.V.- Abschlussbericht  zur Situation im Libanon und in den Lagern
Der Nahe Osten als Projektionsfläche - Historische Projektionen der 'Antideutschen', alttestamentarische Metaphern der Antisemiten, wirkungsmächtige Geschichtsbilder - Bernard Schmid

Zwischen den Stühlen - Die jüdische Minderheit im Iran - In Teheran gibt es eine große jüdische Gemeinde. An das Leben in einem anti-israelischen Staat haben sich ihre Mitglieder gewöhnt. Schon immer wetterte das Mullah-Regime gegen Israel, garantierte aber gleichzeitig die Rechte der jüdischen Minderheit im eigenen Land.

Helfen Sie. als kleinen Beitrag zur Soforthilfe organisiert der Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative einen Transport lebensrettender Medikamente, sowie Spielzeug und Süßigkeiten für vom Krieg getroffene Kinder. Das Projekt wird in Kooperation mit der Humanitarian Relief for Development Society, eine Hilfsorganisation palästinensischer Flüchtlinge im Libanon(http://www.alghawth.org/main_en.htm), durchgeführt,  ... mehr >>>

Three Killed In IOF Air Raid In Khan Younis Among Were A Fighter - GAZA, Palestine, August 16, 2006 (IPC+ Agencies) - - Two civilian were killed and two others critically wounded in an air strike on a house in Al sheikh Nasser area, east the city of Khanyou