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Chronologie
www.freegaza.org
26.8.2008
- Dear All ..Dies hier unten ist alles Gaza - Gaza
gesehen und erfahren von den Leuten auf den beiden
Booten, deren Kommen Solidarität ausdrückt und ein
Fünkchen Hoffnung für die Einwohner des Gazastreifens,
die fast hermetisch von Israel ein- und abgeschlossen
sind.
Sollte jemand daran
zweifeln, dass Israel den Gazastreifen nie verlassen
hat, so zeigt der letzte Artikel in Haaretz heute ganz
klar, wer der Boss ist. Israel hatte sich entschieden,
die Boote bei ihrer Abfahrt nicht zu untersuchen –
vielleicht bleibt ein Boot sogar in Gaza) . Israel
erlaubte den Booten, in Gaza anzukommen. Nun weiß die
Welt, dass Israel die ständige Macht hat, Gaza wie in
Ketten festzuhalten.
Dorothy
(New Profile)
Lachen und Weinen in
Gaza
Es war für mich
heute hier in Gaza-Stadt ein Tag des Lachens und ein Tag
der Tränen. Noch eine Pressekonferenz, danach ein Besuch
im Krankenhaus, das am meisten von dem von Israels
Bomben und Raketen verursachten Blutbad gesehen hat.
Der Arzt berichtete von einigen Schwierigkeiten, mit
denen die Bevölkerung von Gaza zu tun. Dass 50 Kinder
gestorben seien, nur weil Israel sich weigerte, sie zu
einer Behandlung nach Israel zu lassen. Die von Israel
angegebenen Gründe: die Mütter seien unter 35 und
könnten Terroristen sein. Also starben die Kinder. Er
sagte auch, dass bis jetzt 242 Leute während der
Belagerung gestorben seien, weil Israel sich weigerte,
sie zu einer notwendigen Behandlung ( außerhalb von
Gaza) gehen zu lassen. Und dass es 300 Geburten an den
Kontrollpunkten gegeben hat mit der Folge dass 69 Babys
dabei gestorben seien.
Als Nächstes
besuchten wir einen Raum voll schrecklicher Photos von
verletzten, sterbenden und toten Kindern und Babys. Auf
dem Tisch lag eine Sammlung von Splittern und Teilen von
israelischer Artillerie – Raketen, Bomben, Geschossen
und Kugeln …
Dann besuchten wir
einige Patienten. Wir sahen keine Opfer dieser Gewalt
dort. Ein kleiner Junge, etwa 7 oder 8 Jahre alt, ist
sichtbar schwer krank. Er hielt die Hand seiner Mutter
und versuchte uns anzulächeln, als sie sagte, er wird
ohne Operation sterben, weil diese im Gazastreifen
nicht durchgeführt werden kann. Die Israelis lassen ihn
nicht nach Israel oder in die Westbank für eine
Behandlung.
Dann gingen wir in
die Station für Frühgeborene , wo ein Dutzend Babys in
notdürftig zusammengeflickten Brutkästen ums Überleben
kämpfen. Einige waren winzig, einige hatten Bandagen,
alle waren mit Atemgeräten verbunden. Ihre winzige Brust
hob und senkte sich, einige bewegten sich, öffneten ihre
Augen, schrieen. Sie schienen nicht krank zu sein, nur
sehr winzig. In einem amerikanischen Krankenhaus – da
bin ich mir sicher – würden alle überleben. Hier hängt
ihr Leben an einem seidenen Faden, weil es vom Strom
abhängig sind, der die Brutkästen weiterlaufen lässt.
Es sind nur kleine
Babys … jedes anders. Einige hell, einige etwas dunkler,
einige mit einem roten Gesicht, einige mit Haaren,
andere ohne. Es könnten arabische Babys sein oder
jüdische oder christliche oder muslimische. Es sind
palästinensische Babys und sie verdienen, gesund groß zu
werden. Ich frage mich, wie es sein kann, dass manche
Leute glauben, das Leben palästinensischer Babys sei
weniger wert als das anderer?
Wir gingen zur
Nieren-Dialyse-Station, wo 7 oder 8 Erwachsene ihre
Behandlung bekommen. Die Ärzte erzählten uns, dass die
Patienten oft stundenlang warten müssten, bis genug
Strom für die Apparate kommt. Israel genehmigt 12
Stunden pro Tag, manchmal aber nur 6. Sie haben also
immer Angst, dass die Maschine mitten in der Behandlung
stoppt, was auch immer wieder passiert. Sie berichten
auch, dass Israel nicht die notwendigen Ersatzteile für
die Apparate kommen lässt, ….
Und dann gab es ein
Essen mit Ministerpräsident Ismail Hanyeh in seinem Haus
im Flüchtlingslager. Er begrüßte jeden von uns und sagte
uns, wir seien nun Bürger Palästinas. Jedem hängte er
eine große Medaille um den Hals und sprach mit jedem
einzelnen ..Nach dem Essen führte er uns in einige der
winzigen Häusern, die oft nur aus einem Raum ohne Möbel
bestehen. Wir wurden herzlich von den Nachbarn des
Ministerpräsidenten und deren Kindern begrüßt.
Wie immer waren die
Leute und ihre Kinder sehr freundlich und hießen uns
willkommen, begrüßten uns lächelnd und reichten uns die
Hände. Viele der Frauen umarmten uns, berührten unsere
Gesichter und küssten uns und dankten uns für unser
Kommen. Überall waren Kinder, die durch die schmalen
Gassen rannten und uns zuwinkten und fragten „what is
your name?“ Ein paar versteckten sich hinter ihren
Müttern, weil sie zu schüchtern waren….
Danach gingen wir
zum großen Markt in der Altstadt von Gaza. Es gab so
viele Leute .. So ein kleiner Streifen Land für 1,5
Millionen Menschen. Überall winkten sie uns zu,
lächelten und machten mit ihren Fingern das
Friedenszeichen. ( Eigentlich ist es das Victory-, das
Siegeszeichen ) Ein flacher Wagen hielt neben unserm Bus
: auf ihm spielte eine Band extra für uns. Wir gingen
heute viel umher und sahen tausend lächelnde Gesichter.
Am Abend wurden wir
vom Ramattan-TV-Netzwerk unterhalten, von dem ein
Journalist mit auf unserm Boot FREE GAZA war. Sie
zeigten uns einen 6 minütigen Film, der während unsrer
Reise und bei unserer Ankunft gedreht worden war. Da gab
es viele Tränen, als wir unsere schwierige Reise noch
einmal erlebten, auf der viele von uns während der
Nacht seekrank geworden waren und beim Gedanken
ängstlich wurden, dass wir plötzlich von der
israelischen Flotte überfallen werden, die uns gewarnt
hatte, sie würde uns nicht nach Gaza einfahren lassen.
und dann die Freudenrufe und das Lachen, als wir die
unglaubliche Begrüßung sahen, während wir in den
Gazahafen segelten. Es müssen wenigstens 60 oder 70
Boote gewesen sein und mehr als hundert Leute kamen
schwimmend neben unsere Boote und manche kamen Bord.
Also, wir sind in
Gaza - und wir haben keinen einzigen Israeli mit einer
Waffe gesehen – nur drei unbewaffnete, die mit uns diese
besondere Reise machten.
Die letzte
Nachricht, die wir heute Abend noch von den Menschen aus
Gazastadt erhielten, war , dass sie einen Platz für uns
bauen wollen, den sie FREE GAZA-Platz nennen wollen. Und
alle unsere Namen sollten dort zu lesen sein …
Morgen um halb Fünf
werden einige von uns mit den Gazafischern in ihren
Booten zum Fischen mitfahren. Wir hoffen, dass unsere
Gegenwart diesen Männern und Jungen einigen Schutz
geben wird . Sie riskieren jedes Mal, wenn sie ihrem Job
vor der Küste Gazas nachgehen, von israelischen Waffen
verletzt oder getötet zu werden.
Mary aus
Gaza (
http://palestinian.ning.com/forum/topic/show
Montag morgen,
Menschenrechtler fahren mit Fischern von Gaza aufs Meer
Greta Berlin
Ich sitze in einem
der sechs Fischerboote, die heute Morgen rausgefahren
sind. Es sind alte Boote aus Holz mit kleinen metallenen
Teilen im mechanischen Teil. Gedrehte Seile und
Fischnetze. Israel hat den Palästinensern seit 15
Monaten das Fischen in ihren eigenen Gewässern
verboten. Auch vorher schon hat man sie auf ca. 6 Meilen
von der Küste beschränkt. Sie schießen Löcher in die
Boote und beschießen sogar die Fischer, wenn sie 1 km
hinausfahren.
Heute gehen 19 von
uns mit, um eine andere Art von Belagerung zu brechen.
Die Verweigerung des Rechtes zu fischen, etwas, was in
jedem Land, das ans Mittelmeer grenzt selbstverständlich
ist. Nur den Palästinensern wird gesagt, sie können
nicht ihren Lebensunterhalt mit Fischen erwerben, sie
dürfen nicht für ihre Familien sorgen, sie dürfen nichts
zu der Wirtschaft ihres Landes beitragen. Wir hatten
uns dafür entschieden, als wir nach Gaza segelten. (
Einer der Fischer sagte uns, wir seien die ersten
ausländischen Boote seit 35 Jahren. Sie seien so
gezwungen, alles aus Israel zu sehr hohem Preis zu
kaufen, sogar den Fisch aus dem eigenen Gewässer)
Zwanzig von uns kamen um halb fünf
am Hafen an – noch sehr schläfrig und herumstolpernd um
das Dutzend von Sicherheitsleuten, die uns beschützten.
Man sagte uns, wir müssten warten, weil die Fischer
Angst hätten, mit uns aufs Meer hinaus zu fahren, weil
sie eine Beschießung von Seiten der Israelis
befürchteten . Schließlich kamen vier Stunden später
sechs Boote und wir gingen an Bord, 2-3 je Boot. Der
Hafen ist klein aber völlig passend für diese Boote plus
unsern eigenen zwei. Ein Reporter kam in einem der Boote
mit.
Alle Palästinenser sagten, sie
wollten über die sechs Meilen Grenze hinausfahren. Sie
waren genau so neugierig wie wir und wollten die
Schlinge testen, die mit der Restriktion um ihren Hals
gelegt wurde. Nach 8 Meilen tauchten drei israelische
Patrouillenboote auf und brummten vor uns hin und her.
In jedem Boot stand ein Soldat mit Gewehr. Das Boot, in
dem ich saß, gehörte sechs Cousins, der Jüngste war 15.
Als die Patrouillenboote auftauchten, waren sie
natürlich sehr nervös. Ich bin mir sicher, dass die
Israelis zunächst nicht recht wussten, was sie mit uns
tun sollten – ließen uns dann aber allein. Ich bin
sicher, dass ihre Medien jetzt sagen werden, sie hätten
uns begleitet, aber das würde eine Lüge sein.
Sechs Stunden später hatten die
Männer so viel in ihren Netzen, was sie in vier Jahren
nicht gefangen hatten. Sie waren begeistert. Ich
beobachtete, wie sie die Tonnen von Fisch hochzogen und
zum Backbord schleppten, sie sortierten, wässerten und
zogen die größten Garenelen heraus, um sie für mich und
meinem Freund Moussa zu kochen. Unterdessen – nach 12
Stunden - waren wir zurück in den Hafen gefahren. Meine
Haut war von der Sonne gerötet.
Die Fischer waren überglücklich
über ihren Fang. Sie hatten für 16 Familien für einen
Monat lang vorgesorgt.
„Wollt Ihr morgen wieder zum
Fischen mitkommen?“ - Natürlich nicht. Sie hatten
Israels schreckliche Belagerung herausgefordert und
heute hatten sie gewonnen. Aber ohne uns werden die
Israelis morgen wieder kommen …
Wir können nur hoffen, dass diese
Männer in der Lage sein werden bald wieder hinaus zu
fahren, und zu tun, was Generationen von Männern getan
haben – auf Fischfang zu gehen.
Greta Berlin..26.8.08
http://www.freegaza.org/print_page.php?id=f2d9d88786fd1912ae73b4fba472414&0
(dt.
geringfügig gekürzt Ellen Rohlfs)
26.8.2008
- SS FREE GAZA & SS LIBERTY TO LEAVE GAZA PORT ON
THURSDAY
For More
Information, Please Contact:
(Gaza) Paul Larudee: +972 598 765 370
(Gaza) Huwaida Arraf: +972 599 130 426
(Cyprus) Osama Qashoo: +357 97 793 595 /
osamaqashoo@gmail.com
(Jerusalem) Angela
Godfrey-Goldstein: +972 547 366 393 / angela@icahd.org
(GAZA CITY, 26 August 2008) – The SS
Free Gaza and SS Liberty will leave Gaza for Cyprus on
Thursday morning at 9:00 am. Several Palestinian
students who have been denied exit visas by Israel will
travel to Cyprus on the boats. One Palestinian professor
will finally be able to go back to teaching in Europe
and one young, Palestinian woman will finally be
reunited with her husband. Several of the Free Gaza
international human rights workers will remain in Gaza
to do human rights monitoring.
By freely traveling to Gaza, on
Saturday, August 23rd, in two, small, wooden boats, the
Free Gaza Movement forced the Israeli government to
issue a fundamental policy change regarding their
military and economic blockade of Gaza. Until now,
Israel has wanted absolute control of Gaza with no
responsibility. Israel has managed to maintain this
situation, in spite of international law, because its
policies have never been challenged.
When the SS Free Gaza and SS Liberty
approached the waters of Gaza, the Israeli government
had to decide whether it wanted to publicly acknowledge
that Israel remains an occupying power in Gaza, in which
case Israel would be responsible under international law
for its actions, including war crimes. In the face of
intense, public scrutiny, Israel instead chose to
acknowledge the inherant right of Palestinians to freely
engage with the world. The Israeli Ministry of Foreign
affairs publicly announced that humanitarian and human
rights missions to Gaza will no longer be stopped or
threatened by Israel. With the end of the Israeli siege
of Gaza, Palestinians are free to exercise their rights
without fear of being stopped or killed by the Israeli
military.
Since the organizers of the Free Gaza
Movement will not be entering Israeli terrritorial
waters, and since they will request an inspection from
the Gaza Port Authority, they expect no interference on
the part of the Israeli authorities when they leave
Gaza. By Israel’s own admission, it has no authority to
inspect the boats or the passengers when they leave
Gaza.
With the collapse of the Israeli
blockade, the Free Gaza Movement will quickly return to
Gaza with another delegation, and invites the United
Nations, Arab League and international community to
organize similar human rights and humanitarian efforts.
The Free Gaza Movement will continue to work to ensure
the free passage between Gaza and the outside world will
remain safe and open.
"Free Gaza" boats land amid cheers - Thousands of Palestinians have turned out to greet the Free Gaza Movement after its fleet of two ships carrying international activists arrived in the port of Gaza City this afternoon, after setting sail from Cyprus on Friday in order to challenge the Israeli blockade of the Gaza Strip.
Haniyeh: Arrival of blockade-busting boats spells end of Gaza siege >>>
Kurzkommentar: Die beiden Schiffe "Liberty" und "Free Gaza" sind im Hafen von Gaza angelandet. Sie wurden, auf Anweisung des israelischen Verteidigungsministers nicht an der Anlandung gehindert. Vor die Wahl internationalen Aufsehens und ungünstiger Medienreaktionen oder der momentanen Zurückstellung der Blockade-Politik Gazas gestellt, hat das Verteidigungsministerium Israels den zweiten Weg gewählt, sicher eine gute Wendung.
Boats With Pro-Palestinian Activists Reach Gaza >>>
Boats reach Gaza despite blockade >>
Wenn die Boote in Gaza ankommen - Stuart Littlewood – Ist die Palästinensische Behörde für oder gegen die Belagerung? Während andere Solidarität mit den tapferen „Freiheit“-Reisenden zeigen und Segel setzen, um die Belagerung des Gazastreifens zu brechen, hört man nichts von der PA? Die Belagerung läuft nun schon länger als 2 Jahre, aber hier in Großbritannien hörte ich nur einmal davon, dass die palästinensische Behörde von Ungerechtigkeit, Leiden und Verwüstung sprach. Soweit ich weiß, haben diese „offiziellen“ Vertreter des palästinensischen Volkes über die Medien nichts über die „BefreitGaza!-Boote“ gesagt, die die seit langer Zeit größte potentielle Herausforderung für die israelische Besatzung darstellen.
Free-Gaza-Projekt schon jetzt großer Erfolg - Israelische Reaktionen - Anis Hamadeh - Das Hauptanliegen der Free-Gaza-Gruppe, die momentan von Zypern nach Gaza segelt, ist, auf die inhumanen Verhältnisse in Gaza und Palästina aufmerksam zu machen.. >>>
Ein Schiff nach Gaza >> latest news >>>
Ist Gaza unter Besatzung oder
nicht? Free-Gaza-Boote in Kürze unterwegs -
Anis Hamadeh - Vor mehr als zwei Jahren wurden alle
Grenzübergänge in den Gazastreifen von der israelischen
Armee geschlossen. Seitdem leben die 1,5 Millionen
Einwohner in einem Belagerungszustand, der im
vergangenen Juni verschärft wurde. Israel begründet die
Belagerung mit Qassam-Raketenbeschuss aus der Region und
der angeblichen Absicht der Hamas-Regierung, Israel zu
vernichten. Gleichzeitig betonen israelische
Regierungsmitglieder, dass die Besatzung des
Gazastreifens mit dem Rückzug der israelischen Siedler
und der Armee im September 2005 beendet sei und der
Gazastreifen nun als Ausland betrachtet würde. Die
Tatsachen vor Ort sprechen eine andere Sprache. >>>
Organisation -
ist sehr schwierig zu beschreiben. Es
liegt keine Organisation vor in einem strukturell klaren
Sinne wie wir sie erwarten würden. Freegaza ist eine
gewachsene Gemeinschaft, bestehend aus Menschen
verschiedener Herkunft und verschiedener Erfahrungen.
Einige bringen organisatorisches Talent mit, aber im
wesentlichen fehlt eine professionelle
Logistikabteilung. Spendengelder reichen kaum für die
beiden Schiffe, an ein Sekretariat ist da natürlich
nicht zu denken. Ein relativer newcomer wie ich entnimmt
alle Beschlüsse den e-mail-Kontakten, die in loser Form
in einem Handbuch und seit kurzem auch in einem nur für
Teilnehmer zugänglichen Forum gesammelt sind.
Es gibt einen Gründerstamm in Kalifornien um die beiden
Initiatoren Greta Berlin und Paul Laraudee, der auch
persönliche Kontakte pflegte. Daraus hat sich die
sogenannte „steering group“ gebildet. Alle weiteren
Teilnehmer ordneten sich im Verlauf der letzten Monate
anderen Arbeitsgruppen zu: der Mediengruppe, der legal
group, der ship logistic group, people coordinating
group (Sicherheitstraining, Mediation, Arbeitsgruppen),
und ganz wichtig „Land team.“ Land team besteht aus
Leuten, die in Cypern bleiben, zu uns und der Außenwelt
Kontakt halten.
Die Mediengruppe ist ausgestattet mit 5
Satellitentelephone, verschiedenen Laptops mit freiem
Internetzugang, Filmkameras. Filmexperten: Bill Dienst
(>biography), photjournalism; Daisy X, documentary film
productioner.
Teilnehmer: die TN-liste für
die Öffentlichkeit ist noch nicht freigegeben.
Mit an Bord wird
ein Journalist des „Independent“ sein. Auf meiner
provisorischen befinden sich 50 Teilnehmer, aber es
scheinen noch welche hinzuzukommen. Alter: zwischen 22
und 84
Herkunftsländer:
Palästina, Israel, USA, UK, Irland, Deutschland,
Pakistan, Tunesien, Griechenland, Australien, Zypern,
Libanon, Dänemark, Italien, Kanada, Frankreich.
Erfahrungen: fast alle sind Friedensaktivisten,
verschiedentlich organisiert, auch individuell.
Nicht wenige haben Einreiseverweigerung nach Israel;
einige haben auch Hafterfahrungen nach Teilnahme an
friedlichen Demonstrationen oder Besuchen von
Menschenrechtssymposien in der Westbank oder Besuchen in
Flüchtlingslagern.
Unterbringung in Zypern:
auf dem Neuen Campus der Universität, Nikosia
Zu den Booten:
wir werden auf 2 Schiffen segeln (viele internationale
Flaggen dabei haben) SS freegaza - SS Liberty
20 kleine Dienstboote werden uns begleiten
Zu den Kontakten
in Gaza: der homepage entnehmen
Was wir mitbringen: nicht sehr viel, denn die Aktion
dient in erste Linie nicht dem Import von dringend
Benötigtem. Wir bringen einige Medikamente, 120
Hörgeräte (dazu vielleicht eine eigene Geschichte von
mir später), gespendete Kinderbälle, ein paar
Musikinstrumente (von „Abrahams Töchter“)
Geplante
Rückkehr: unterschiedlich, einige werden länger in Gaza
bleiben. Für die meisten ist an eine Rückkehr nach 3
Tagen Aufenthalt gedacht.
Vorbereitungen auf palästinensischer Seite:
s. homepage freegaza und
WWW.FREEGAZA.PS/ENGLISH Solidarity boats to
arrive in Gaza shores soon
Setting Sail on August
1, 2008 to Break the Siege of Gaza
(pdf)
Presseerklärungen
For Immediate
Release:
Contact: Paul Larudee, +306.98.123.4829 or Greta Berlin,
+33.60.73.74.512 for more information
Can unarmed seaborne civilians break the
siege of Gaza?
A press conference at 13:00H, Tuesday,
July 29 - International Press Center Athens
Inaugurating The Free Gaza Movement -
Sailing to Gaza
In August, unarmed Palestinians,
Israelis and internationals will sail directly to Gaza
without going through Israeli territory and without
seeking permission from Israeli authorities. They
include an 81-year-old Catholic nun, an 83-year-old
Holocaust survivor, Palestinians from Gaza, 16
nationalities, at least four major religions and the
international press. On Tuesday, July 29, 2008, the Free
Gaza Movement publicly introduces its international team
along with the Greek vessels that will take volunteers
from Cyprus to Gaza in popular solidarity with
Palestinian human rights. From that day, any attempt to
damage the project will be considered an act of
aggression against a nonviolent international human
rights mission. The boats will stop at Greek ports to
receive supporters and there will be opportunities for
the press and public figures to travel part of the way
on board and to broadcast from aboard ship with the
latest high-speed satellite data systems
more information or go to
www.freegaza.org
Free Gaza -
Presseerklärung vom 24. Juni 2008
-
Waffenruhe in Gaza deutet auf Erfolg der Segelaktion
Kontakt: Greta Berlin:
310.422.7242, Paul Larudee: 510.236.5338
Kontakt für den deutschsprachigen Raum: Dr. Edith Lutz:
edith.lutz@gmx.de
Die „Free Gaza“-Bewegung,
eine Gruppe internationaler Friedensaktivisten, die
entschlossen ist, im August nach Gaza zu segeln, sieht
in der zwischen Hamas und Israel beschlossenen
Waffenruhe vom 19. Juni eine Verbesserung ihrer Chancen,
Einlass zu erhalten.
„Jetzt ist es noch
unwahrscheinlicher, dass Israel uns an der Ausführung
unseres Plans hindert“, meint Greta Berlin, eine der
Organisatoren. „Allerdings hatten wir auch niemals vor,
durch israelisches Gebiet zu fahren. Daher sollten uns
auch ohne Abkommen auf Waffenruhe keine Schwierigkeiten
erwarten, um nach Gaza zu gelangen, - zumal wir
gewaltfreie Zivilisten sind, aus aller Welt
zusammengekommen mit dem Wunsch, die Seegrenze nach Gaza
öffnen zu helfen.“
Mehr als 45 Teilnehmer aus
15 Ländern werden sich in Zypern für die „Jungfernfahrt“
am 5. August versammeln, und man hofft, dass sie weitere
Fährdienste zwischen Gaza und Larnaca zur Folge haben
wird. Unter den Passagieren sind Geistliche,
Professoren, Anwälte, Doktoren, Ingenieure und
Menschenrechtsbeobachter. Einige Passagiere lebten einst
in Gaza und haben ihre Familien seit Jahren nicht mehr
gesehen, weil Israel ihnen die Einreise, oder den
Angehörigen die Ausreise, verweigerte.
„Meine Eltern flohen 1948
aus Palästina, als ich drei Jahre alt war“, berichtet
Naim Franjieh, ein Überlebender der Palästinensischen
Naqba (Katastrophe). 700.000 Palästinenser wurden
während der Entstehungszeit des Staates Israel
gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. „Ich möchte mit auf
dem Boot sein, um den Menschen von Gaza zu sagen, dass
sie von uns, die wir Palästina verlassen haben, nicht
vergessen wurden.“
Das Projekt wird vom
„Carter Center“ und von Desmond Tutu unterstützt, sowie
von mehr als 70 weiteren Organisationen und
Einzelpersonen.
„Was für eine Gelegenheit
für eine Wende zum Guten, sowohl für Palästinenser, als
auch für Israelis. Wir haben vor, den geschlossenen
Hafen zu passieren, mit den Fischern auf Fischfang zu
gehen, in den Krankenhäusern zu helfen und in den
Schulen zu arbeiten. Unsere Absicht ist aber auch, die
Welt daran zu erinnern, dass wir nicht tatenlos zusehen
werden, wie 1,5 Millionen Menschen durch Hunger und
Krankheit den Tod erleiden“, fügte Hedy Epstein, selber
eine Überlebende des Holocaust, hinzu.
Auf die Frage, warum er
meine, dass Israel den Booten die Durchfahrt erlauben
würde, antwortete Paul Larudee, Mitorganisator,
„Das ist keine Frage der
Erlaubnis. Wir handeln lediglich im Sinne des Rechts der
Palästinenser, zu bestimmen, wer ihr Gebiet betreten und
verlassen darf. Die Belagerung von Gaza ist erst dann
beendet, wenn den Palästinensern die gleichen Rechte und
Freiheiten gewährt werden wie anderen Bürgern dieser
Welt. Nichts weniger verlangen wir, und wir hoffen, dass
ein einfaches Fährboot nach Gaza den Tag herbeibringen
hilft, an dem Palästinenser diese Freiheiten genießen
können, im gleichen Maße wie Israelis und alle anderen
freien Völker.“
Es
werden auch noch dringend Spenden
für Hörgeräte für Kinder, sowie Medikamente gesucht
Organisator: die "Freegaza"-
Gruppe. Infos und Einzahlungsmöglichkeit [>donate] auf
der Homepage:
www.freegaza.org
oder über Dr. Edith Lutz - d.h. "Abrahams Töchter"
Konto 4023049200
BLZ 43060967
GLS Gemeinschaftsbank eG
hier Verwendungszweck angeben: "freegaza" oder
"Hörgeräte" oder "Medikamente"
www.freegaza.org
Aktuelle
Berichte
Haniyeh:
Arrival of blockade-busting boats spells end of Gaza
siege - Barak Ravid -
Hamas leader Ismail
Haniyeh on Saturday welcomed two boats that sailed from
Cyprus to the Gaza Strip in efforts to break the
Israeli-imposed blockade on the Palestinian territory,
saying that the arrival of the boats signaled the end of
the siege.
Die beiden Schiffe "Liberty" und "Free Gaza" sind im Hafen von Gaza angelandet. Sie wurden, auf Anweisung des israelischen Verteidigungsministers nicht an der Anlandung gehindert. Vor die Wahl internationalen Aufsehens und ungünstiger Medienreaktionen oder der momentanen Zurückstellung der Blockade-Politik Gazas gestellt, hat das Verteidigungsministerium Israels den zweiten Weg gewählt, sicher eine gute Wendung.
Boats With Pro-Palestinian Activists Reach Gaza >>>
Boats reach Gaza despite blockade >>
Ashdod Marina, Saturday August 23. 15.00 p.m. - Despite all odds, with scrambled radio, jammed phones, a seasick passenger, a seasick journalist on a media boat seeking them out stubbornly, in rough waves with a storm brewing, phone calls tripling or quadrupling up (sorry to all whom I’ve cut off), I hear that 20 boats left Gaza Harbour to welcome FREE GAZA and LIBERTY, but are now doing a U-turn to go back…. As indeed the media boat, now back in harbour. Estimated time of arrival according to Jeff Halper, with whom I finally managed to speak on a satellite phone whose number wasn’t published and is now used in emergency, is 5 pm – 7 pm. Palestinians in Gaza said earlier there was NO ISRAELI NAVAL PRESENCE on the horizon, but the U-turn was apparently due to warning shots having indeed been fired. >>>
Free Gaza activists: Israel is sabotaging our mission, endangering lives of members - A group of pro-Palestinian activists ran into trouble Saturday as they tried to sail through Israel's blockade of the Gaza Strip, saying their boats' electronic communication systems were jammed and the vessels were struggling in rough Mediterranean waters. >>>
Despite all odds, with scrambled radio, jammed
phones, a seasick passenger, a seasick
journalist on a media boat seeking them out
stubbornly, in rough waves with a storm brewing,
phone calls tripling or quadrupling up (sorry to
all whom I’ve cut off), I hear that 20 boats
left Gaza Harbour to welcome FREE GAZA and
LIBERTY, but are now doing a U-turn to go back….
As indeed the media boat, now back in harbour.
Estimated time of arrival according to Jeff
Halper, with whom I finally managed to speak on
a satellite phone whose number wasn’t published
and is now used in emergency, is 5 pm – 7 pm.
Palestinians in Gaza said
earlier there was NO ISRAELI NAVAL PRESENCE on
the horizon, but the U-turn was apparently due
to warning shots having indeed been fired.
I received a phone call from Gaza: it’s obvious there’s a demonstration
there, with extreme excitement. It gave one
goosebumps, feeling freedom beginning to flow.
The media boat was not far from the FREE GAZA
and LIBERTY, but relayed co-ordinates (they
couldn’t make contact with each other) show that
for the FREE GAZA and LIBERTY to have met the
press, the two boats would have had to turn
round: inadvisable, if they’re to make land in
daylight.
If the radio had been working. If the satellite
phones were unjammed. These are regrets, but
the fact is that the boats are now about to turn
into Gazan waters, and may God speed them safe
to land.
Please alert your correspondents in Gaza to
cover the arrival… insha’allah it
will take place. How they then get out? --
Chapter Two of this ongoing saga. Online
talkbacks wish them to stay in Gaza and
join the freedom fight, where they belong! The
online words far more explicit.. as is the hate
mail. (And so the oppressor is oppressed.) But
maybe today freedom and justice will warm a few
Palestinian hearts. The Free Gaza Movement will
be in great danger of too many cups of tea. And
of being swamped by the 200,000 people whom,
we’re told, will be on the beach to welcome
them. And the Israeli Government must now be on
warning that yes, indeed, the World cares. That
civil society has a voice. And that voice is
saying NO. Human beings have sacred rights, and
people are ready to defend them, wherever they
may be. Even in the prison that is Gaza.
Angela Godfrey-Goldstein
Media Team
Free Gaza Movement
0547-366 393
Standing up for justice in the Middle East: Yes, we can!
- Ramzi Kysia - Counterpunch - In a few, short days, the
Free Gaza Movement, a diverse group of international
human rights activists from seventeen different
countries, will set sail from Cyprus to Gaza in order to
shatter the Israeli blockade of the Gaza Strip. I’m
proud to stand with them. Over 170 prominent individuals
and organizations have endorsed our efforts, including
the Carter Center, former British Cabinet member Claire
Short, and Nobel Peace Prize laureates Mairead Maguire
and Desmond Tutu.
One Step Closer: Getting Ready to Sail to
Gaza
-
Aug
1, 2008 - Greetings from Cyprus! Our
official training begins today, as we move
one step closer to breaking the siege of
Gaza. What may have seemed at one point a
distant and somewhat exotic dream has become
a solid reality. In just a few days we will
begin sailing the SS Free Gaza and the SS
Liberty across the Mediterranean to Occupied
Palestine. And though there are still
challenges ahead – things are falling into
place, and there are some truly amazing
people here making this happen. Among our
group is Monir Deeb, a husband, father,
businessman, and human rights activist from
Los Angeles, California. Though he is also
an American, Monir was born in Gaza City. As
a Palestinian he is putting himself at great
risk by sailing with us. We’re thankful for
his bravery. His enthusiasm and wisdom have
become invaluable to this project.
Among our group is Hedy Epstein, a human
rights activist from St. Louis, Missouri,
and a survivor of the Nazi Holocaust. Her
sunny smile and gentle demeanor are a source
of constant strength to us all. When she was
asked in an interview about why an
83-year-old grandmother would want to sail
on this mission, she replied >>>

Bild:
Pressekonferenz
in
Zypern
Invitation to
Tzipi Livni to
join the ship
- Dear Foreign
Minister Livni:
On behalf of the
Free Gaza
Movement, we
would like to
formally invite
you to join us
on our upcoming
voyage from
Cyprus to the
Gaza Strip. We
feel that your
presence on this
important
mission would
help alleviate
concerns that
have been
expressed in the
Israeli media
about our
objectives. More
importantly, we
believe that it
would be
extremely
helpful for you
to see firsthand
the horrific
effects of
Israeli policies
on the people of
the Gaza Strip,
as well as to
witness
firsthand the
effectiveness of
non-violent
action in
bringing about
positive change
>>>
Reisewarnung
- Das Auswärtige
Amt in Berlin
antwortete am 5.
August auf eine
Anfrage der
Friedensaktivistin
Edith Lutz, die
im Rahmen der
Bootskampagne
»Free Gaza«
gegen die
israelische
Blockadepolitik
protestiert
(siehe jW vom
6.8) - In
Beantwortung
Ihrer Fragen 1,
3 und 4 möchte
ich Sie
nachdrücklich um
Beachtung
unserer
Reisehinweise
für den
Gazastreifen
bitten >>>
Dr. Edith Lutz - Brief an den
Botschafter der
BRD in Zypern
An den Botschafter der BRD in Zypern,
sehr geehrter Herr Dr. Kindervater,
wie Ihnen bekannt ist, werde ich in Kürze mit einer
Gruppe internationaler Friedensaktivisten nach Gaza
segeln. Ich möchte Ihnen vor meiner Abreise vier Fragen
stellen und um eine schriftliche Antwort bitten.
1. Gibt meine Regierung, die Regierung der BRD, mir bei
diesem friedlichen Unternehmen Unterstützung?
Es ist bekannt, dass die Marine Israels den 30
Meilen-Streifen Gazas kontrolliert, im Gegensatz zu
Israels Behauptung, dass der Gazastreifen nicht mehr
besetzt sei.
2. Sieht meine Regierung Gaza als "immer noch besetzt"
an im Sinne des Internationalen Rechts?
Wir haben vernommen, dass unsere Reise von der
Israelischen Marine unterbrochen werden soll, unsere
Boote geentert und zu einem israelischen Hafen
geschleppt werden sollen.
3. Wuerde meine Regierung diesen Vorgang als eine
rechtsmäßige Handlung ansehen in Anbetracht der
Tatsache, dass wir aus internationalen Gewässern heraus
in die 12-Meilen-Zone palästinensischen Gewässers zu
segeln beabsichtigen?
4. Angenommen, dass wir den alten Hafen ohne Vorfälle
erreichen, was durchaus wahrscheinlich ist,
würde meine Regierung mich in vollem |Umfang
unterstützen, wenn wir Gaza wieder verlassen wollen (ein
gültiger Pass wird selbstverständlich mitgeführt).
Ich bedanke mich
und grüsse Sie aus nächster Nachbarschaft (University,
New Campus)
Edith Lutz
--
Abs.:
Dr. Edith Lutz
Günter Schenk
an Außenminister
Steinmeier
Sehr geehrter
Herr Außenminister Steinmeier
wie Ihnen
sicher bekannt ist, werden in Kürze mehrere Schiffe
mit internationalen Friedensaktivisten aus den
Vereinigten Staaten, Kanada und Europa,von Larnaka/Zypern
nach Gaza aufbrechen um die Isolierung der
Bevölkerung Gazas zu unterbrechen. Israel behauptet,
sich aus dem Gaza-Streifen zurückgezogen und damit
die Besatzung beendet zu haben. Trotzdem schnürt
Israel die Bevölkerung, die ganze Bevölkerung des
Gaza-Streifens ab: von Land, aus der Luft und von
See.
Ich möchte
darauf hinweisen, dass es sich bei dieser
friedfertigen Aktion keineswegs um eine Provokation
handelt. Vielmehr dient die Aktion FREE-GAZA dem
Wunsch, als humanitäre Aktion dem Völkerrecht und
dem humanitären Menschenrecht eine sichtbare Lanze
zu brechen. Was Regierungen nicht können - oder
nicht zu können glauben - soll so von friedfertigen
Bürgern aus vielen Teilen der Welt, darunter
zahlreichen Juden,* in die Tat umgesetzt werden.
Eine der
jüdischen Teilnehmerinnen aus Deutschland, Frau Dr.
Edith Lutz, leitete mir soeben einen Brief an den
Deutschen Botschafter in Zypern, Herrn Dr.
Kindervater weiter mit 4 Fragen, die unbedingt einer
Beantwortung, nicht nur seitens des Botschafters,
sondern seines obersten Dienstherren, also Ihnen,
bedürfen.
Ich bitte Sie, der Dringlichkeit halber, trotz der
Urlaubszeit, um rasche Beantwortung, da sowohl die
Sicherheit deutscher Staatsbürger als auch die
Durchsetzung des von der Bundesrepublik Deutschland
anerkannten Völkerrechtes von Ihrer Antwort berührt
wird.
Sie finden die e-Mail-Adresse von Frau Dr. Lutz im
Briefkopf des Anschreibens an Herrn Botschafter Dr.
Kindervater, was eine direkte Antwort an die
Fragestellerin ermöglicht. In jedem Fall bitte ich
Sie freundlich um Kenntnisgabe Ihrer Antwort. Ich
hoffe, dass Ihre Antwort Frau Lutz und die anderen
Teilnhemer der Free-Gaza-Aktion
rechtzeitig vor Ablegen der Schiffe in Larnaka
erreicht. Falls dies nicht mehr möglich sein sollte,
werde ich Ihre Antwort auf direktem Wege über
Satelliten-Telefon an
die
Schiffsleitung und an Frau Dr. Lutz weiterreichen.
* an Bord wird auch die per Kindertransporten aus
Nazi-Deutschland gerettete, in Kippenheim/Baden
gebürtige, Hedy Epstein sein. Damit wird sie ein
Zeugnis abgeben für universelle Menschlichkeit.
Mit
freundlichen Grüßen
Günter
Schenk
FREE GAZA TEAM: LATEST NEWS -
Dear All, I want to update you about
the News in Palestine. Israel is starting to react now!
we have got tens of calls from many NGo's, Newspapers
and Israeli figures. They want to know more info about
the action! This is due to the Media compaign we
relaesd before one week. Now, we have around 20 boats
ready. We have announced through our website that those
who will sail from Gaza must regsiter their Names.
Around 25 jourlaists and tens of officals and indpendant
figures want to be in the boats. So, we will sail for
you for 3 times. On the shore, there will be hundreds or
even thousands of civilains. There will be live
brodcasting from our Boats.Maybe Al jazeera will air it,
for sure yes. We are contacting many Israelis inside
the occupied lands, so we might have a big action. We in
the popular committee aginest siege are working hard and
i can say alone! we, do wellcome any particpations from
people. Mr. El khoudary was interviews hundreds of time
about this matter. So, i can tell we are only waiting
the Harvest which is your Sailing DAY! I hope these info
would be good for all! - SAM FREEGAZA TAM
»Eine
dauerhafte Bresche schlagen« - Eine Solidaritätsfahrt
nach Gaza will politisch etwas verändern.
Ein Gespräch mit Jeff Halper - Interview: Sophia Deeg -
Jeff Halper ist Professor für Anthropologie.1997 war er
Mitbegründer des »Israelischen Komitees gegen
Häuserzerstörungen« (ICAHD) in Jerusalem, das er heute
koordiniert. Er ist Teilnehmer der Solidaritätsfahrt von
Zypern nach Gaza >>>
Can unarmed seaborne civilians break the siege of Gaza?
- The Free Gaza Movement - A
press conference at The Journalists’ House, Nicosia - On
Monday, August 4, 2008, the Free Gaza Movement publicly
introduces its international team that will take
volunteers from Cyprus to Gaza in popular solidarity
with Palestinian human rights. From that day, any
attempt to damage the project will be considered an act
of aggression against a nonviolent international human
rights mission.
PCAS Chairman: The Boat will Sail soon, Gaza awaits
-
PCAS- A boat manned by solidarity activists will set
sail from Europe on Friday on its way to Gaza in an
attempt to break the Israeli blockade of the Gaza Strip,
Jamal El Khudari, Chairman of Popular Committee Against
Siege and member of the Palestinian Legislative Council
confirmed on Wednesday.
ANIS
HAMADEH - FREE GAZA IN THE MEDIA
- 30.07.2008 Uruknet: Comunicato Stampa: Free Gaza
Movement. E' possibile che un gruppo di civili disarmati
viaggiando per mare riescano a rompere l'assedio a cui è
sottoposta Gaza?
www.uruknet.info?p=s8243 /
http://guerrillaradio.iobloggo.com/archive.php?eid=1728
- 29.07.08 Reuters: Boat trip aims to break Israeli
blockade of Gaza, by Daniel Flynn and Renee Maltezou,
www.reuters.com/article/latestCrisis/idUSL9103865
- 29.07.08 The Electronic Intifada: Breaking the Gaza
siege, by boat, by Bill Dienst,
http://electronicintifada.net/v2/article9719.shtml,
also
http://imeu.net/news/article0013767.shtml
- 28.07.08 Anis Online, Is Gaza under occupation or not?
Free Gaza boats about to find out more (in English,
German, Spanish), by Anis Hamadeh,
www.anis-online.de/1/ton/49.htm
- 28.07.08
www.chinaview.cn / news.xinhuanet.com, "Free Gaza"
to sail to Gaza waters in August,
http://news.xinhuanet.com/english/2008-07/28/content_8825390.htm
- 28.07.2008 Haaretz, Israel fears European ship may
sail to Gaza to 'break siege', by Barak Ravid,
www.haaretz.com/hasen/spages/1006191.html
- 27.07.2008: Speaking Out For Gaza: Interviews with
Donna and Darlene Wallach (Audio),
www.indybay.org/newsitems/2008/07/27/18520417.php
- 26.07.2008, Kölnische Rundschau S.51: Mit dem Schiff
nach Gaza. Sötenicherin bekundet Solidarität mit den
Palästinensern, von Irene Lange (+ Interview)
- 25.07.2008 Jerusalem Post: Activists to test Gaza
naval blockade, by Yaakov Katz,
www.jpost.com/servlet/Satellite?pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull&cid=1215331093036
- 22.07.2008: Setting sail to break the siege of Gaza,
www.unison.org.uk/international/pages_view.asp?did=7382
- 22.07.2008: Free Gaza Show on "We The People Radio
Network" (Texas/USA) First Hour with Darlene Wallach,
Kathleen Wang, Hedy Epstein, and Greta Berlin, second
hour with Mary Hughes-Thompson, Bill Dienst, and David
Halpin. (Audio)
http://mp3.wtprn.com/Brouillet08.html
- 21.07.2008: Kevin Barrett Interview FGM: Annie Higgins
and Darlene Wallach for the hour. Source:
http://www.box.net/shared/ptxy73c4kg+
- 21.07.2008: Carol Brouillet Interview FGM: Carol
Brouillet interviews Darlene Wallach, Kathleen Wang,
Hedy Epstein, Greta Berlin during the first hour of her
radio show and Mary Hughes-Thompson, Bill Dienst, David
Halpin in the second hour,
www.box.net/shared/1oun21cmc0 and
www.box.net/shared/7hthdoog8o
- 20.07.2008 Seattle Pi: Gaza on brink of humanitarian
catastrophe, by Bill Dienst,
http://seattlepi.nwsource.com/opinion/371366_firstperson21.html
- 20.07.2008 Al Arab Online: Give 'Free Gaza Movement'
thumbs up! By Debbie Menon,
http://english.alarabonline.org/display.asp?fname=2008%5C07%5C07-20%5Czopinionz%5C960.htm&dismode=x&ts=20/07/2008%2009:05:36%20%C3%95
- 19.07.2008, Ma'an: "Free Gaza" initiative to try and
enter Gaza by sea and open port,
www.maannews.net/en/index.php?opr=ShowDetails&ID=30657
- 17.07.2008 Contra Costa Times: Richmond man leads
group on mission to Gaza, by Tom Lochner, West County
Times,
www.contracostatimes.com/search/ci_9915079?
- 16.07.2008: The Peter B. Collins Show, with Dr. Paul
Larudee (Audio),
www.peterbcollins.com/shows/2008/07/16
- 24.07.2008 Silvia Cattori Net : Le cessez-le-feu à
Gaza promet une traversée couronnée de succès.
Communiqué de presse du " FREE GAZA MOVEMENT "
www.silviacattori.net/article480.html
- 29.06.2008 St. Louis Post, Article on Hedy Epstein &
Free Gaza, by Sylvester Brown Jr.,
www.stltoday.com/stltoday/news/columnists.nsf/
sylvesterbrownjr/story/913ABC93A876533E8625747600179C97?OpenDocument
- 03.07.2008 Counterpunch: A Mission to Uphold the Law.
Breaking Into a Prison, by Ramzi Kysia,
www.counterpunch.org/kysia07032008.html
Breaking the
Gaza siege, by
boat
-
Dr. Bill Dienst -
This summer, a group of Palestinians, Israelis and
internationals will sail directly from international
waters into Gaza. We say: Enough already! I will be
aboard as the ship's doctor. The Free Gaza Movement
vessels will challenge Israel's policy of imprisoning
over 1.4 million Palestinians in the Gaza Strip, while
saying they are free. Dr. Bill Dienst comments.
„Ein Schiff nach Gaza“ – Friedensaktion der
Free-Gaza-Movement - Rund 60 palästinensische, israelische und internationale
Friedensaktivisten aus insgesamt 15 Ländern werden in
der ersten Augustwoche von Zypern aus in den
Gaza-Streifen segeln. Die internationale Friedensaktion
„Ein Schiff nach Gaza“ wurde von der Bewegung „Free-Gaza-Movement“
organisiert und möchte an die vor mehr als 60 Jahren
erfolgt |