Leiden und Leben der
Palästinenser -
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Seiten zum Thema
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Siehe
auch:
Zerstörung
Vertreibung
Landraub
Die
Mauer
Kinderschicksale
Sonderseite Beit Hanun
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Armee ermordet drei Palästinenser, darunter Kind und alte Frau
- - ISM-G-FK -
Wie palästinensische und israelische Medien berichten, töteten Einheiten der israelischen Armee am Wochenende drei Palästinenser. Bei den Opfern handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen, eine 60-jährige Frau und einen jungen Mann, der versuchte aus Ägypten in sein Zuhause im Gazastreifen zurückzukehren. |
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Israelische Armee tötet im Januar
96 Palästinenser
- ISM/G-FK
In
ihrem jährlichen Bericht
veröffentlichte die israelische
Menschenrechtsorganisation B’Tselem
(www.btselem.org)
folgende Zahlen:
Vom 01. Januar – 29. Dezember 2007
tötete die israelische
Besatzungsarmee 373 Palästinenser,
darunter 53 Kinder
(Vergleich 2006: 657 Tote, 140 davon
Kinder). Seit Beginn der zweiten
Intifada (29. September 2000) wurden
bis heute 4.335 Palästinenser von
Israel ermordet. Unter den Getöteten
sind auch 866 Kinder und
Jugendliche. Verletzte sind hiervon
gar nicht erfasst, die psychischen
und physischen Spätfolgen in dieser
Generation kaum absehbar. |
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3 Patienten
sterben an Folgen der Belagerung,
darunter ein Kleinkind -
ISM/G-FK
- Dienstagnacht und Mittwochmorgen
starben im Gazastreifen drei weitere
schwerkranke Patienten, nachdem
ihnen Israel die Ausreise für
medizinische Behandlung verwehrte.
Damit steigt die Gesamtzahl der
medizinischen Opfer der israelischen
Belagerung auf 86. Am Dienstag starb
das eineinhalb-jährige Kleinkind
Abdul Karim Abu Hamda, nachdem
israelische Behörden ihm die
Ausreise, um medinzinische
Benhandlung im Ausland zu bekommen,
verwehrten. Einige Tage zuvor starb
bereits sein Zwillingsbruder aus den
selben Gründen. >>> |
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Siedlerkinder lassen Steine und Urin auf Palästinenser
regnen -
ISM/G-FK -
Heute Morgen gegen 10:30 Uhr griffen Bewohner der
illegalen israelischen Siedler Bei Hadassa (Hebron) ihre
palästinensischen Nachbarn mit Steinen, Flaschen,
Schmutzwasser und Urinbeuteln an.
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Human Rights
Watch: 145 Tote seit November 2007
-
Gestern (31.1.2008) veröffentlichte
die Menschenrechtsorganisation Human
Rights Watch (HRW) ihren
Jahresbericht und verurteilte in
diesem die vollständige Abriegelung
des Gaza-Streifens. |
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Geh und sieh
dir selbst die Wahrheit an – ich hab
es getan
-
Bericht eines
britischen Arztes über einen Besuch
in Israel-Palästina -
Asad
Khan
-
Ich hatte die
Debatten auf diesen Seiten mit einer
Mischung von Interesse und
Unglaubwürdigkeit verfolgt. Ich
frage mich, wie viele von denen, die
Tom Hickey
und Dereck
Summerfield
des Antisemitismus angeklagt haben,
tatsächlich die Westbank und den
Gazastreifen besucht haben, um
selbst die Situation zu sehen. Ich
hatte die Möglichkeit, Israel und
die Westbank zwei Wochen lang im
August zu besuchen. Was ich dort
gesehen habe, hat mein Leben für
immer verändert. Wir verbrachten
viel Zeit an den Checkpoints in der
Westbank. Leider klingt das Wort
Checkpoint/Kontrollpunkt so harmlos,
dass es kaum den Schrecken des Ortes
übermittelt. Habt ihr schon mal
einen Viehstall
vollgestopft mit Tieren
gesehen mit nur einem Ausgang, der
von einem Bauer mit Stock bewacht
wird? Und nun ersetzt diesen mit
einem Soldaten mit Gewehr – und die
Tiere sind Menschen/ Palästinenser
... >>> |
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Mit den Philistern sterben -
Uri Avnery - DAS
BERÜHMTESTE Wort, das jemals im Gazastreifen
gesprochen wurde, waren die letzten Worte von Samson
(Richter 16,30): „Ich will mit den Philistern
sterben !“ Nach der biblischen Geschichte „umfasste
Samson die beiden Mittelsäulen, auf denen der
Philistertempel ruhte „stemmte sich gegen sie“ und
ließ das Gebäude zusammenbrechen. „Es fiel auf die
Fürsten der Philister, auf alles Volk und ihn
selbst“. Der Erzähler der Geschichte fasst es so
zusammen: „ Sodass es mehr Tote waren, die er durch
seinen Tod tötete, als die er zu seinen Lebzeiten
getötet hatte.“ Es ist eine Geschichte des Leidens,
der Zerstörung und des Todes. Sie könnte, sich
jetzt wiederholen - nur mit umgekehrten
Vorzeichen: der Tempel könnte von den
Palästinensern (die ihren Namen von dem der
Philister ableiten) selbst eingerissen werden, und
unter den Toten könnten die Fürsten Israels sein.
>>>
Sonderseite:
Free Gaza >>> |
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Brutal und demütigend
Bericht vom 22.7.
05 von CWJP*
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Ziegler bezeichnet Gazastreifen als KZ |
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Statistik des
PCBS zur Bevölkerungsentwicklung |
Die israelische Anordnung, 90 Häuser zu zerstören,
macht 2500 Bewohner in Jerusalem obdachlos.
(IPC, 26.05.2005) |
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Eindrucksvoller als auf diesen vier
Karten kann die zionistisch-israelische
Kolonisierung Palästinas nicht dargestellt
werden. Besaßen die zionistischen Siedler
vor Ausrufung des Staates Israel ca.
7 % des Landes so werden die Palästinenser,
wenn sie den ihren "Staat" irgendwann
ausrufen können, gerade noch einmal
über ca. 10 % ihrer ursprünglichen Heimat
verfügen. Folglich haben sich innerhalb
von knapp über 100 Jahren die Besitz-
und Machtverhältnisse völlig umgekehrt.
Das zionistische Kolonisierungsprojekt
war also sehr erfolgreich, wenigstens
für die Israelis. Für ihre Opfer die
Palästinenser stellt es eine andauernde
Katastrophe (arab. al-nakba) dar. Ist
die Kolonisierungsphase damit wirklich
abgeschlossen?
...Zum Vergrößern Bild anklicken
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Israelisches Fernsehen zeigt Soldaten,
die palästinensischen Jungen als menschlichen
Schutzschild nehmen.
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Palästinenser, der Urin trinken musste,
sagt vor Gericht aus. |
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Der Fall des Friedensaktivisten Tom
Hurndall. |
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Zerstörungen |
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Frau erleidet Fehlgeburt am Checkpoint |
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Israel wie Südafrika
behandeln!
- Ilan Pappe
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Israel beschlagnahmt Land in Ost-Jerusalem
im großen Stil |
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Wie die Gaza-“Loslösung”
einer Fischereizone im Gazastreifen
gewisse Erleichterungen bescherte -
von
Jon Elmer |
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In puncto Arbeitslosigkeit stehen die
arabischen Israelis im Verhältnis zu
ihren jüdischen Mitbürgern ganz oben,
in puncto "politischer und kultureller
Autonomie" jedoch ganz unten
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Der
Journalist Joseph Algazy über die Benachteiligung
der arabischen Israelis, die sich durch
alle Gesellschaftsbereiche zieht.
Da Israel
sich als jüdischer Staat versteht, ist
es für die Palästinenser eine prekäre
Heimat. Doch jeder fünfte Israeli ist
arabischer Herkunft. Rechtlich ist er
damit Bürger zweiter Klasse, und auch
wirtschaftlich bleibt er hinter seinen
jüdischen Mitbürgern zurück. Nur den
165 000 Beduinen geht es noch schlechter.
mehr
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Gesundheitsversorgung:
Krebskranke ohne Hoffnung.
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Zugang zur Gesundheitsversorgung
in der palästinensischen Westbank drastisch
eingeschränkt
Bericht zu Auswirkungen der Mauer in
Ramallah vorgestellt
Die komplette
Studie sowie ein Executive Summary |
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PPS- Gesundheitszustand
der Gefangenen alarmierend |
Alles andere als Luxus:
Leben im Gaza-Streifen - Arbeitslosigkeit,
niedrige Löhne und eine schlechte Gesundheitsversorgung
bestimmen den Alltag der Palästinenser
- Johannes Zang |
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Eugenik
in Zion
Israel blickt erschreckt
zurück
Wenn
die israelischen Medien über eine unfertige
Dissertation berichten, muß sie brisant
sein: Auf einer Tagung der israelischen
Anthropologischen Gesellschaft präsentierte
kürzlich Sachlav Stoler-Lis, die an
der Ben-Gurion-Universität ...mehr >>>. |
Schikanen, Gewalt
und Übergriffe
Machsom Watch Bericht vom Oktober 2004 |
„Dreizehnjährige
töten!!!“
‚Tagesthemen’
am Mittwoch, 24. Nov. 2004
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Auf der falschen Seite der Mauer
Mit der
Errichtung der Trennmauer hat Israel
Tausende Palästinenser zu illegalen
Arbeitern gemacht. Ein Besuch in Umm
Al Fahm
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Human Rights Watch
meldet
Trotz Rückzugsplan
werden Häuser weiterhin zerstört
Israelische Truppen reißen Häuser ab,
um Palästinenser aus der Grenzgegend
zu vertreiben
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Olivenernte am
12.10.04
Hanan
aus Nablus |
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Das tägliche Massaker Zahl der Hungernden
wächst
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Nur eine kranke
Gesellschaft demütigt und schikaniert
sterbende Patienten
Gideon Levy
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Kollektivbestrafungen sind Kriegsverbrechen
Bericht über eine Häuserzerstörung in Nablus/Balata
von Hanan |
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Wer Vergewaltigt
die Kinder in Palästina?
Die
israelische Armee und Regierung oder
das palästinensische Volk?
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Moderne Häuser
und Platz für Panzer
-
Der Wiederaufbau des Flüchtlingslagers
von Jenin
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Die Hölle von
Hebron
von Am Johal und Am Johal
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Der 2. Bericht
von Hanan aus Nablus
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Bericht von Hanan aus Nablus
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Zwischen Gewalt
und Gewaltlosigkeit
von Amira Haass |
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Statistikbericht: Keine geregelte
Wasser- und Müllversorgung |
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Report Reveals 1.6 Million
Israelis Living in Poverty,
notes Rick Kelly |
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Brief aus Israel 11.4.06 -
Viele
von euch haben wahrscheinlich bereits
etwas erfahren von dem Ausbruch von
Gewalt am vergangenen Wochenende. In
Nablus starben mindestens 2 Leute bei
einem neuen Angriff; 14 Menschen (11
davon Kinder) wurden 48 Stunden lang
gefangen gehalten in einem Raum, während
Soldaten die Wohnung besetzt hielten,
(dabei wurden drei kleine Mädchen längere
Zeit allein in einer Wohnung zurückgelassen
mit dem Herd an - eine war allein in
der Dusche). In Gaza kamen mehr als
15 Menschen bei nächtlichen Bombardements
ums Leben. Es ist schwer, vor lauter
Verzweiflung nicht abzustumpfen, ...
mehr >>>
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Israel schneidet das Jordantal von der Westbank ab - Ungeachtet und von der Öffentlichkeit fast unbemerkt
vollzieht Israel einen Abkoppelungsprozess
mit einem der fruchtbarsten und schönsten
Täler auf palästinensischem Gebiet:
Amira Hass dokumentiert die Abtrennung
des Jordantals vom übrigen Teil der
Westbank mit dem für jedes Auge offensichtlichem
Ziel, auch zukünftig den Siedlungsbau
in der Westbank gezielt voranzutreiben.
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Hebron für Anfänger -
Ran Hacohen, www.antiwar.com
Hebron ist
wieder in den Schlagzeilen. Mehr als
jeder andere Ort stellt diese geteilte
Stadt den israelisch-palästinensischen
Konflikt in einer Nussschale dar. 1967
von Israel besetzt, sahen die Palästinenser,
wie das Herz ihrer Stadt von israelischen
Siedlern eingenommen wurde, deren Gegenwart
nach dem Völkerrecht dort illegal ist,
aber von allen israelischen Regierungen
unterstützt wurde. ... mehr >>>
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BTselem publishes a flash presentation
describing the harsh situation facing
the Palestinian residents as a result
of settler violence and official persecution. |
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Brief aus
Israel 21.12.05
Seit 2 Jahren versuchen 10 Studenten, die in Bethlehem Ergotherapie
studiert haben, Erlaubnis zu erhalten,
ihre Studien zu Ende zu führen. bisher
ohne Ergebnis. wie Ha'aretz schreibt:
"Kanada oder Australien, ja. Bethlehem,
nein." Klar ist dass Israel auf der
einen Seite versucht, den gebildeten
Sektor der Bevölkerung zur Emigration
zu treiben (sie haben am ehesten eine
Möglichkeit dazu), auf der anderen dafür
sorgt, dass dieser auch nicht durch
neue Studenten aufgefüllt wird. mehr >>>
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73 - jähriger Palästinenser stirbt am
Mauertor |
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Zum Vergrößern
das Bild anklicken.
Hebron, Bild vom Suk. "Müllentsorgung israelischer Siedler
auf den Köpfen der Palästinenser". Nur
Netze halten den Dreck grob ab. -
Foto von Dr. Then
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40
Siedler verprügelten palästinensischen
Jungen –
Soldaten
schauten zu
30.06.2005, Palestine
News Network -
Die jüdischen Siedler im Gazastreifen
werden gewalttätiger. Sogar Israels
Premierminister Sharon bezeichnete den
gestrigen brutalen Angriff auf einen
palästinensischen Jungen in Mawasi als
„barbarischen, wilden und herzlosen
Akt“.
Hilal Majidi liegt in einem kritischen
Zustand im Krankenhaus, nachdem ihn
40 Siedler – sie hatten gerade ein palästinensisches
Haus im südlichen Gazastreifen eingenommen
–zu attackieren begannen. Die Siedler
schlugen den 18Jährigen fast zu Tode,
bevor ein israelischer Journalist und
ein Kameramann ihn wegzogen.
Das israelische Fernsehen strahlte Bilder
von den israelischen Siedlern aus, wie
sie Steine und Eisenstücke auf den blutenden
Buben, der auf dem Boden lag, warfen
– ein Besatzungssoldat stand dabei und
schaute zu. Majidi versuchte, aufzustehen,
verlor aber plötzlich das Bewusstsein.
Nisim Kanal, israelischer Rundfunkreporter,
war einer der Augenzeugen. Er berichtete,
dass die israelischen Soldaten die palästinensischen
Krankenwagen und deren ärztliche Besatzung
davon abhielten, den Jungen zu erreichen.
Ein weiterer israelischer Journalist,
Itzik Saban, rannte hinter dem Soldaten
her und zog den verletzten Jungen zur
Seite.
Israelische Soldaten und Siedler verletzten
gestern fünf Palästinenser, während
sie in Mawasi Häuser einnahmen.
30.06.2005, Übers. v.
Gabriele Al Dahouk
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Israelische Menschenrechtsverletzungen
vor UN-Komitee
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UNRWA-Bericht- Blockade der Palästinenser
führt immer wieder zu Versorgungsengpässen
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Der Landverlust der Palästinenser
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Diese Karten zeigen
den Landverlust der Palästinenser in
den letzten Jahren.
Zum Vergrößern
die Karte anklicken.
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Elektronische
Besetzung
Von Ghazi Hamad
Die
Menschen im Gazastreifen haben nach
dem Rückzug vielleicht keine Panzer
mehr auf ihren Straßen, aber das Gebiet
wird weiterhin unter Kontrolle einer
ausländischen Besatzungsmacht stehen.
Bewertet man die Verlautbarungen von
Israels Premierminister Ariel Sharon
und von Armeeoffiziellen sowie die Sicherheitsvereinbarungen,
die in dem von der Knesset abgesegneten
Rückzugsplan festgelegt wurden, wird
Israel seine Anwesenheit in der Luft,
zu Wasser und an Gazas Grenzen nach
seinem Rückzug aus dem Gazastreifen
aufrechterhalten .... mehr >>>.
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Die spezifischen Auswirkungen der Besatzungssituation
auf das palästinensische Gesundheitssystem
Das palästinensische Gesundheitsministerium
hat der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) einen Bericht über die Gesundheitssituation
in den besetzten palästinensischen Gebieten
vorgelegt. In dem Bericht, der gestern
veröffentlicht wurde, werden die spezifischen
Auswirkungen der Besatzungssituation
auf das palästinensische Gesundheitssystem
untersucht. Die Autoren stellen fest,
dass nach Fertigstellung der Mauer 32,7
Prozent der Dörfer in der Westbank von
medizinischer Betreuung abgeschnitten
sein werden. Schon jetzt haben 53,6
Prozent der palästinensischen Bevölkerung
Probleme, Zugang zu medizinischer Versorgung
zu erhalten.
Besonderes Augenmerk legt der Bericht
auf die Ernährungssituation: In den
Flüchtlingslagern und Dörfern wurde
ein Ernährungsdefizit bei mehr als 53
Prozent der Bewohner festgestellt. Durch
Mangelernährung bedingte Krankheiten
und Vitaminunterversorgung sind die
Folge. Aufgrund der angespannten Situation
unter der Besatzung leiden immer mehr
Palästinenserinnen und Palästinenser
unter Traumata und Neurosen. Der Bericht
kommt zu dem Schluss, dass nur ein entschiedenes
Eingreifen der internationalen Gemeinschaft
zu einer Verbesserung der gesundheitlichen
Situation der Palästinenser führen kann.
Der Bericht im Detail -
Quelle
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Die Ermordung
des S. M. Ahdad durch einen Siedler
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Brief aus Israel - 16.10.04 |
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elend und arm |
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Die Menschen in Wadi Rahhal erlebten das die Besatzung
ihnen ihr Land nahmen um die Mauer zu
bauen. Vor dieser Zeit sah das
Land das im Hintergrund braun ist genau
so grün aus wie das Landin der Frontseite
des Bildes |
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Palästinensische
politische Strafgefangene Manal Ghanem
bittet dringend um Freilassung
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Die stille Besetzung
-
Von Ran HaCohen
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Besatzung: 69 Geburten
am Checkpoint
Seit dem Jahr 2000 mussten 69 palästinensische
Frauen an israelischen Checkpoints gebären,
weil ihnen die Weiterfahrt in ein Krankenhaus
von israelischen Soldaten verweigert
wurde.
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ISM - Ariane berichtet aus Beit Awwa,
6.10.04 |
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Israeli
forces kill Gaza mother in front of her children
>>>
Blast kills Gaza
teacher in front of her children >>>
“Ich konnte ihren Kopf nicht sehen”
- ISM/G - FK - Die Tötung von Wafer al-Daghma
-
Wafer Shaker al-Daghma war eine 34-jährige Lehrerin an
einer UN-Grundschule im Gazastreifen. Vergangenen
Mittwoch starb sie an der Türschwelle ihres Hauses.
Verwandte berichteten, dass ihre Kinder mit ansehen
mussten, wie Wafers Kopf abgerissen wurde, als
israelische Soldaten die Haustür in die Luft sprengten.
Soldaten sperrten die Kinder im Alter von zwei bis 13
Jahren anschließend für fünf Stunden ein, während der
verstümmelte Körper ihrer Mutter an der Türschwelle
liegen blieb >>>
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"Unsere
Herrschaft des Terrors” - Geständnisse
israelischer Soldaten - Teil 1 -
Kinder werden scheinexekutiert, Ladenbesitzer
„zu Brei“ geschlagen. Grundlos
werfen sie Blendgranaten auf Betende und
schießen auf unbewaffnete Zivilisten. Der
britische Independent berichtet in einem
schockierenden Artikel über die Geständnisse
junger israelischer Soldaten und deren
alltägliche Verbrechen in der palästinensischen
Stadt Hebron >>>
Our reign of terror, by
the Israeli army - Donald Macintyre - In
shocking testimonies that reveal abductions,
beatings and torture, Israeli soldiers confess
the horror they have visited on Hebron >>> |
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Die Ur-Unlogik
- von Amira Hass - Nichts ist logischer, als
willkürliche Zeiten festzusetzen, an denen die
Palästinenser ihr Haus verlassen dürfen bzw.
heimkehren. Nichts ist logischer, als ihnen zu
verbieten, mit ihren Erzeugnissen im Pick-up
direkt vom Feld auf den Markt zu fahren. Und es
ist auch logisch, ihnen zu verbieten, Besuch zu
bekommen, Eselskarren oder Fahrrad zu benutzen
oder die Eltern ein paar Kilometer entfernt zu
besuchen bzw. - ohne Koordination -
eine Ziege ins Haus zu bringen, damit die Kinder
wenigstens frische Milch haben. Nichts ist
logischer, als Palästinenser einzuzäunen - in
ihre Dörfer, Wohnviertel, auf ihrem Land -
mittels elektronischer Barrieren. Raus darf dann
nur noch, wer ein bestimmtes Mindestalter hat.
Und was könnte wohl logischer sein, als
19-jährige (israelische) Soldaten als Wachposten
an die Tore zu stellen. Manchmal machen sie zur
rechten Zeit auf, manchmal aber auch nicht.
Diese Soldaten setzen Regeln durch wie diese:
29-jährige dürfen nicht raus, 30-jährige dürfen,
Schwangere dürfen raus, Nichtschwangere nicht.
Es ist auch logisch, jeglichen Durchgang zu
verbieten, sobald der Shin Bet (israelischer
Inlandsgeheimdienst) dies urplötzlich für nötig
hält. Ausgesperrt sind: ein 65-jähriger, der 1
1/2 Kilometer entfernt einkaufen ging, ein
junger Mann, der vom Zahnarzt heimkommt, eine
Mutter, deren Kinder zu Hause sitzen - nur
Kinder unter 21 Monate dürfen raus. Ist doch
völlig logisch, einem Palästinenser zu
verbieten, an den 300 Meter von seinem Haus
entfernten Strand zu gehen, oder? >>> mehr |
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10.12.2007 -
Jüngste Patientenopfer
israelischer Abriegelungspolitik: 55-Jähriger
und 13 Monate alter Säugling sterben in Gaza
-
Erneut sind zwei kranke Palästinenser aufgrund
der anhaltenden Abriegelungspolitik Israels im
Gaza-Streifen verstorben. Wie die
palästinensische Nachrichtenagentur WAFA gestern
berichtete, starb ein 55-jähriger Patient aus
dem Flüchtlingslager al-Maghazi und auch ein 13
Monate alter Säugling, der in den Krankenhäusern
im Gaza-Streifen nicht mehr behandelt werden
konnte, musste sterben, weil Israel alle
Grenzübergänge geschlossen hält. [weiter] |
371 Tote, 2065
Verletzte und 5070 Verschleppte in diesem Jahr
ISM/G-FK - Das Palästinensische
Informationskomitee (Palestinian Information
Committee) veröffentlichte am Dienstag, dem
4.Dezember ihren jährlichen Bericht, der
Angriffe durch die israelische Armee auf
Palästinenser dokumentiert. Der Berichtszeitraum
reicht vom 1. Januar bis zum 3. Dezember 2007.
In dieser Zeit wurden 2820 Angriffe auf
palästinensische Gebiete durchgeüfhrt. Dabei
wurden 371 Palästinenser getötet, 2065 verwundet
und 5070 durch die israelische Armee
verschleppt. >>> |
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Wenn die Armee an die Tür klopft -
Amira Hass
- Umm Zuhir erinnert sich vor allem daran, was
die Soldaten zu ihr sagten: „Halt den Mund! Sei still!“
Sie hatte wiederholt darum gebeten, die Fenster in ihrem
kleinen Haus ein wenig zu öffnen: „Ich bin krank – hast
du nicht auch eine Mutter. Ich ersticke,“ sagte sie.
Und sie antworteten: „Sei still!“ oder antworteten gar
nicht. Es muss allerdings erwähnt werden, dass sie nichts
gestohlen haben. Am 23. September besetzten 10 Soldaten
ihr Haus, 12 Stunden lang. Dieses >>> |
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"Du fühlst, daß du das Gesetz
bist" - Israelische
Soldaten sprechen über ihre Verbrechen an
Palästinensern |
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Einer muss
anfangen zu schreien -
Adam Keller, Gush Shalom
- Tatsächlich könnten
wir fast täglich demonstrieren, weil jeder Tag
seine eigene Ration hässlicher Nachrichten aus
dem Gazastreifen bringt. Und seit Ehud Barak der
Parteivorsitzende der Labourpartei und
Verteidigungsminister geworden ist, sind sie
noch schlimmer geworden. Mit beachtlicher
Energie erweist er sich als der Schärfste der
Falken. Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass
Barak eine weitere Drohung über eine größere
militärische Operation im Gazastreifen macht.
Unterdessen genehmigt er täglich „kleinere
Überfälle“ in den Gazastreifen mit immer mehr
Todesfällen. Unterdessen wird auch die
wirtschaftliche Belagerung und Blockade des
Streifens immer härter. Die brillante Idee, die
Wasserzufuhr und den Strom für die 1,5
Millionen von Armut heimgesuchten Bewohner des
Gazastreifens zu unterbrechen, brachte >>> |
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Totgeschlagen
-
Gideon Levy -
Das Taxi nach
Bethlehem hatte sich verspätet und Jihad
Sha'ar wartete weiter an der staubigen
Haltestelle in der Nähe seines Dorfes Tekoa.
Woran hat er gedacht, dort unter dem glühend
heißen Blechdach? Er war unterwegs zur
Offenen Universität in Bethlehem, um sich
für das kommende Studienjahr einzuschreiben.
Sein Vater sagt, er habe sich noch nicht
entschieden, was genau er studieren wollte.
Vielleicht dachte er darüber nach, als er
dort an der Haltestelle wartete, Schutz
suchend vor der brennende Wüstensonne. Und
woran dachten die Soldaten, die in schlugen,
totschlugen, mit Schlagstöcken,
Gewehrkolben, und Tritten auf seinen Kopf,
so die Augenzeugen, bis er seine Seele
aushauchte? Kann es sein, dass er versuchte,
sie mit einem >>> |
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Die Hebron-Taktik -
Amira Hass - Etwa 25 Minuten benahmen sie sich wie die Herren des
Landes. Ein Mann, dem später ein jüngerer
folgte, kam von Mitzpeh Yair, einer der
illegalen Außenposten in den südlichen
Hebroner Bergen und hinderte ein UN-Jeep an
der Weiterfahrt. Anordnungen der UN
verbieten in solchen Fällen das Verlassen
des Fahrzeugs, um eine Eskalation zu
verhindern. So waren wir – drei Mitarbeiter
von OCHA ( Koordinierung für menschliche
Angelegenheiten) und zwei Journalisten von
Haaretz gezwungen, von innerhalb des
Fahrzeugs zuzusehen, wie sie ihre Herrschaft
über das Land demonstrierten. Der Ältere
blockierte die Weiterfahrt des Fahrzeuges
mit seinem Körper mitten auf der ungeteerten
Piste Mit Handbewegungen machte er deutlich,
man solle den Motor ausschalten. Als dies
nicht geschah, sprang er auf die
Kühlerhaube, dann auf das Dach und zurück
auf die Kühlerhaube und schließlich legte er
sich auf die Windschutzscheibe und spielte
mit den Wischern und nahm sie ab. Der Fahrer
fuhr langsam weiter, der Mann lehnte sich
kräftig an die Windschutzscheibe bis sie
brach. Glassplitter trafen ins Auge des
Fahrers. |
11.6.2007 -
Gesundheitliche Auswirkungen der Besatzung auf
mehr als 90% der Bevölkerung
Insgesamt 92% der palästinensischen Bevölkerung
leidet unter Depressionen oder unter
Angstgefühl. Zu diesem Ergebnis kam eine, von
dem Beratungsunternehmen Naher Osten (NEC) in
Auftrag gegebene Studie. |
Palästinenserin verliert ihr ungeborenes
Kind - Anhaltende Massenfestnahmen
Die anhaltende Gewaltwelle in der Stadt
Nablus forderte heute Morgen ein Todesopfer:
Im Flüchtlingslager „Ein Beit Al-Ma’“
eröffneten heute Morgen israelische
Besatzungstruppen das Feuer auf eine
hochschwangere Palästinenserin. |
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9.4.1948:
Massaker von Deir Yassin
-
Wer heute durch Israel
fährt, der muss schon gründlich suchen,
um - etwa in Galiläa im Norden oder in
dem Streifen zwischen Jerusalem und dem
Mittelmeer - die Überreste arabischer
Dörfer zu finden, die es hier einst
gegeben hatte. Manchmal sind nur noch
von Unkraut überwucherte Schutthügel
übrig, manchmal antike Hausreste in
vergleichsweise neuen jüdischen Orten.
Rund 400 palästinensische Ortschaften
wurden im Krieg von 1948 zerstört und
ihre Bevölkerung vertrieben. Orte, die
nur auf alten Landkarten weiterleben.
Und in der Erinnerung derer, die aus
ihnen geflohen sind und seitdem meist in
Flüchtlingslagern leben. Etwa 700.000
Palästinenser mussten 1948 ihre
angestammte Heimat verlassen. und sie
und ihre Nachkommen bilden den Kern des
"Palästinenser-Problems". Viel ist
darüber gestritten worden, ob sie
grausam vertrieben oder deportiert
wurden oder ob sie in der Hoffnung
flohen, bald mit den siegreichen
arabischen Truppen zurückkehren zu
können. Beides trifft sicher zu. Selbst
israelische Historiker haben längst
eingeräumt, dass es eine systematische
Vertreibung und Deportation gab, und es
wird längst nicht mehr bestritten, dass
es hierbei zu Gewaltanwendung und
Grausamkeiten kam. mehr >>>
Deir
Yassin
Remembered |
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Massaker in Beit Hanun -8.11.2006 >>> |
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Tödliche Checkpoints: Mu'afiq Rahimi
verblutet nach Arbeitsunfall -
Die israelische Besatzung Palästinas
hat ein weiteres Todesopfer
gefordert. Wieder einmal wurde ein
Krankenwagen von Besatzungssoldaten
an einer der zahllosen
Straßensperren (Checkpoints) im
besetzten Westjordanland
festgehalten, obwohl sich ein
Schwerverletzter an Bord befand. Der
Zustand Mu’afiq Younis Abed Rahimi
war bereits überaus kritisch, als
ihn der Notarztwagen, der ihn nach
Ramallah zum nächsten Krankenhaus
transportieren sollte, am Checkpoint
Atara, nördlich der Stadt, gestoppt
wurde. Die Besatzungssoldaten
weigerten sich, ihn passieren zu
lassen. Mu’afiq Rahimi verblutete
hilflos im Krankenwagen. mehr >>>
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Genau nach Anweisung
- Gideon Levy -
Es ist keine Frage – es wurde alles nach Vorschrift
gemacht. Das Tor wurde um 19 Uhr geschlossen und
16 000 Leute, Bewohner der Dörfer Beit Furik und Beit
Dajan waren bis um 6 Uhr früh wie in einem Gefängnis
eingeschlossen. Das ist das Verfahren, so sind
die Vorschriften. Wenn eine Frau den Kontrollpunkt mitten
in der Nacht überqueren will, dann muss sie zu Fuß gehen
und auf eine Soldatin warten, die eine Körperkontrolle
macht, auch dann, wenn sie kurz vor einer Geburt steht.
Und nur Wagen mit Passierscheinen wird es erlaubt, nach
Nablus zu fahren, selbst wenn Sterbende darin sitzen;
auch das ist nach Vorschrift. Kein Soldat weicht
von den Vorschriften ab, alles wird genau nach den Anweisungen
im Buch, dem Buch der Besatzung gemacht. Das geschah
einem Krebspatienten, der anderthalb Stunden am Hawara-Kontrollpunkt
warten musste.....
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Zur Herzoperation nur nach Klettertour
über die Apartheidmauer - Kein Recht auf Gesundheit in
Palästina? -
Abed El-Fatah, ein Flüchtling, der
heute in Qalqilya lebt, war gezwungen, über die
Apartheidmauer um Jerusalem zu klettern. Die Besatzungsmacht
hatte ihm die Zutrittserlaubnis verweigert, obwohl er sich
einer lebensnotwendigen Operation unterziehen musste. |
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