Texte von Hakam Abdel-Hadi
Interview Al Fatah-Führer, Hussam Khader Interview mit Prof. Fawas Abu Sitta Rupert Neudeck - PLÄDOYER GEGEN FEIGHEIT Annapolis – Eine Nahostkonferenz unter vielen
Auf externen
Seiten
Nach dem Benzin werden jetzt auch die Esel knapp
SWR2 Eckpunkt
Nicht auf unsere Kosten!
Der Publizist Hakam Abdelhadi steht für über vierzig Jahre
deutsche Nahostberichterstattung. Hakam Abdelhadi ist
Journalist, seine Heimat ist Palästina, sein Zuhause seit 1958
Deutschland. Im Gespräch mit Nadja Odeh erzählt er, was es in
den 70er Jahren bedeutete, in Deutschland Palästinenser zu
sein, welche Rolle die Studentenbewegung für ihn spielte und
wie er die ersten Auftritte in den deutschen Medien erlebte.
Kritische Gedanken über das schwierige Verhältnis zwischen
Deutschen, Palästinensern und Israelis im Spiegel der
Nahostberichterstattung.
Eine Sendung von
Nadja Odeh.
Radiosendung hören (RealAudio-Format)
Die Freiheit in
Deutschland genießen -
Hakam Abdel-Hadi, aus Palästina nach Münster -
Erlebte Geschichten vom 17. April 2005, 7.05 Uhr
AutorIn: Sefa-Inci Suvak - Redaktion: Mark vom Hofe
|
Hakam
Abdel-Hadi
Hakam
Abdelhadi wurde 1939 in Jenin, im Norden
Palästinas, geboren. Damals war Palästina
noch britisches Mandatsgebiet. Sein Vater
verdiente den Lebensunterhalt für die
zwölfköpfige Familie als Gerichtsschreiber.
Nach dem Abitur folgte Hakam Abdelhadi 1958
einem ehemaligen Schulkameraden zum Studium
nach Deutschland. In Aachen wollte er auf
Wunsch des Vaters Ingenieurwesen studieren,
musste aber bald erkennen, dass ihm das Fach
nicht lag. Drei Jahre lang jobbte er als
Hilfsarbeiter im Ruhrgebiet, bis er sich für
ein Studium der Volkswirtschaft in Hamburg
entschied, weil es seinem Interesse für
Politik näher kam. Er war aktives Mitglied
des arabischen Studentenverbandes in
Deutschland und lernte durch seine Aktivität
in der Baath-Partei einflussreiche Politiker
des Nahen Ostens wie Hafiz al-Asad und Yasir
Arafat aus nächster Nähe kennen.
Quelle und mehr >>> |
Denk an den Andern
Wenn du dein Frühstück
bereitest, denk an den Andern
und vergiss nicht das Futter der Tauben.
Wenn du in deine Kriege ziehst, denk an
den Andern
und vergiss nicht jene, die Frieden
fordern.
Wenn du deine Wasserrechnung begleichst,
denk an die Andern,
die ihr Wasser aus den Wolken saugen müssen.
Wenn du zu deinem Hause zurückkehrst,
deinem Hause, denk an den
Andern und vergiss nicht das Volk in den
Zelten.
Wenn du schlafen willst und die Sterne zählst,
denk an den Andern,
der hat keinen Raum zum Schlafen.
Wenn du dich mit Wortspielen befreist,
denk an den Andern
und denk an jene, die die Freiheit der
Rede verloren.
Wenn du an die Anderen in der Ferne
denkst, denke an dich,
und sage : wäre
ich doch eine Kerze im Dunkeln.
(Übersetzung
von Hakam Abdel-Hadi und Rüdiger
Vorbrüggen)
Aus
dem Gedichtsband ( „Wie
die Mandelbaumblüte
oder
ferner „)
des palästinensischen
Dichters Mahmoud Darwisch (Dezember 2005)
|