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Die Mülldeponie + Klärgrube von Honestly Concerned - 2 |
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Shpirit of Entebbe - Claudio Casula

Sein Meisterstück - Das Internet als Kloake >>>

20.11.2008 - Seht sie, wenn ihre Masken verrutschen - Vergleiche mit dem 3. Reich .....

Claudio Casula der Spezialist für den Unterleib bestätigt wie andere, (auch Broder) wieder einmal  Godwins Gesetz..  Es ist dann immer noch die Frage ob man vergleicht, gleichsetzt oder wie üblich einen Begriff sprachlich anders besetzt oder seine Deutung anderen unterstellt. Merkwürdig ist es aber schon, das die, die diese Vergleiche oder Gleichsetzungen anwenden sich aufregen und mit einem Antisemitismusvorwurf belegen wenn jemand z.B. im Vergleich mit Gazas von einem Ghetto spricht oder diesen Vergleich (nicht die Gleichsetzung) wie Frau Evelyn Hecht-Galinski  mit einem der bekannten amerikanischen Ghettos vergleicht.

Wie schrieb CC auch schon schon einmal: "Wenn die Judenhasser von heute ausgerechnet jene, die ihnen aufs Maul schauen, mit den Judenhassern von damals vergleichen, darf man wohl großes Kino erwarten. Dann sehe ich dem Nürnberger Tribunal erwartungsvoll entgegen."

Wen jemand mit einer Doppelmoral agiert hat er keine, auch keine Legitimation Moralist, Ankläger, Richter oder Vollstrecker zu sein. Claudio Casula der so manches Häufchen im Internet hinterlassen hat schreibt:
"Ärzten wie Dr. Habbash, Dr. Rantisi und Dr. Batarseh möchte man genauso wenig in die Hände fallen wie Dr. Mengele und Dr. Goebbels."   Bezug              

 "Der Rassismus  war immer an der D-ämonisierung von Menschen zu erkennen, dem D-oppelstandard, mit dem Menschen gemessen wurden, und der D-elegitimierung von Menschen, "Rassen" und Glaubensrichtungen.

Ich bin auch kein Freund der Hamas. Es sind aber nicht alle 1,5 Millionen Menschen im Gazastreifen Hamasanhänger, nicht alle Hamasanhänger Funktionäre und selbst wenn, sind die Maßnahmen einer Sippenhaft verbrecherisch. "Spiel mir das Klagelied von der Besatzung" zu schreiben, es ist ein: "Spiel mit das Klagelied vom Tod". Solche Wortspiele sind pervers und krank. Aber, so schreiben angebliche "Herrenmenschen" dem die Gesundheit, das Leben von andersdenkenden und ihren Geiseln nichts bedeutet.

Wenig von dem wofür dieser Menschen zu stehen vorgeben sind sie. Am wenigsten verteidigen sie die Freiheit die sie anderen und uns nehmen. Wie schon gesagt, wer mit einer Doppelmoral arbeitet hat keine. Das muss er mit sich selber ausmachen. Zu denken andersdenkende hätten sie auch nicht, dies ihnen zu unterstellen, in sie hineinspiegeln ist scheinheilig und unanständig.

Aber, jeder hat das Recht sich selber so bloßzustellen und zeigen wie er ist.

Weiterführendes:
Honestly Concerned und dämonisierende Vergleiche mit dem 3. Reich >>>     Vergleiche mit dem 3. Reich >>>

 

19.10.2008 - Wäre Claudio Casula & Co ein paar Jahre früher geboren… >>>

Natürlich bedient sich auch Henryk M. Broder wieder aus der Mülltonne von Claudio Casula. Ein schwacher Text muss herreichen wo Argumente und Geist und Charakter nicht vorhanden sind. Die Nähe zu angebräunten Freunden färbt anscheinend ab. Ein passender, entlarvender Gast auf der eiernden Achse.

Die von Broder und dem Honestly Concerned Netzwerk gejagten in die Nähe von  Dr. Josef Mengele  und Martin Bormann zu stellen zeigt wieder die kranken Nazispielchen dieser Meute. Das Reichspropagandaministerium wäre stolz auf solche Mitarbeiter gewesen.

Hauptsache es diffamiert schön. Der Wahrheitsgehalt steht wie immer auf der Verpackung, nicht im Inhalt.  Natürlich begeisterst sich auch unser Wissenschaftler Dr. Balke daran.

 




 

 

 

2.8.2008 - Henryk M. Broder bedient sich aus dem geistlosen Toilettenbecken von Claudio Casula,. Ralf Dahlenburg, angeblich auch von Prominenten (Stefan Herre? Broder?) ausgebildeter "Journalist" schwimmt dort glücklich  herum.
Ab, zurück in die Toilette wo es hingehört. >>>   

 

17.7.2008 - Die Achse des angeblich Guten verlinkt -   Claudio Casula >>>

So einen geistigen Unrat kann man nicht kommentieren. Henryk M. Broder hat keine Hemmung es zu verlinken, ein ihm würdiger Gastautor >>>

Das Schmuddelnetzwerk Honestly Concerned schließt sich am 18.7.2008 an:

spiritofentebbe - Poetin des Grauens - Claudio Casula
Darf man eine Dame Anfang 80 verbal attackieren? Man darf, jedenfalls wenn es sich um eine handelt, die sich als Kämpferin gegen den Antisemitismus versteht, aber derart herzhaft gegen Juden hetzt, dass einem Julius Streicher das Herz aufgegangen wäre.
Die Dame heißt Ellen Rohlfs und ist „autorisierte Übersetzerin von Uri Avnery”. Letzterer wiederum ist, wie bekannt, ein Darling der deutschen Israelkritikerszene, irgendwann in grauer Vorzeit mal durchaus ernst zu nehmen, bevor er zum Arafat-Groupie degenerierte und Israelhassern jeglicher Coleur ein wasserdichtes Alibi verschaffte. Auf etwaige frühere Verdienste Avnerys kann hier leider keine Rücksicht genommen werden, denn wer sich nicht dagegen wehrt, seine Texte von Ellen Rohlfs übersetzen zu lassen, sich gar noch mit ihr fotografieren lässt, auf den fällt das zurück, was diese Frau von sich gibt. Statt ihren Enkeln schöne warme Pullover zu stricken, übersetzt die pensionierte Lehrerin nämlich nicht nur Uris Ergüsse, sie schreibt auch noch Bücher („Sag, Mutter, wie sieht Frieden aus?”), die es zum Glück nirgendwo zu kaufen gibt, sowie sogenannte Gedichte, in denen es nur um das Eine geht  ... 

 

 

14.3.2008 - Der Antisemit wurde gefunden. Neuer moderner Antisemitismus - Claudio Casula legt nach - Schmuddel anders, die Antisemitenkeule - Die Opfer des Holocaust im Dauermissbrauch >>>

"Natürlich" gehört so etwas in Variationen auf die "Achse des Guten" >>>

Morgen sind sicher beide Variationen bei Honestly Concerned zu finden?

 

 

12.3.2008 - Ein Blick in ein Gehirn - Was andere ausscheiden denkt dieser "angebliche" Journalist Claudio Casula. Damit präsentiert er sein nicht vorhandenes Niveau. Auf solchen Unrat reagiert man nicht. Nur als Beispiel dafür was das Netzwerk produziert sei es verlinkt.

Erhellend ist, dass ein Henryk M. Broder und Sacha Stawski von Honestly Concerned  dieses verlinken oder verlinken lassen.

Wie besser sollte man ihre Niveau, ihr Denken, ihre Glaubwürdigkeit belegen können? Arme Armee Zions, mit solchen Soldaten kannst du keinen Ruhm ernten. >>>

 

 

Irrtum, man sollte nicht von sich selber auf andere schließen. Claudio Casula, ein nicht identifizierbarer, angeblicher Journalist aus Hamburg schreibt auf einem scheinbar anonymen Blog:

"Er hat im Gegenteil sein Gutes, weil er den ewig gedemütigten Losern in Gaza endlich mal ein Wohlgefühl verschafft. Umgekehrt wäre die Reaktion Andreschs oder eines anderen Subjekts aus dem widerwärtigen Umfeld der “Palästina-Portal” genannten virtuellen Eiterbeule sehr vorhersehbar: Nähme die israelische Luftwaffe einen Hamas-Kindergarten ins Visier – unzweifelhaft eine Brutstätte des islamistischen Fundamentalismus und Symbol für antijüdische Hetze und Erziehung von Kindern zu Kanonenfutter im Volkssturm – würde sich Arendts Schließmuskel als Erster öffnen und von “Massaker” über “Verbrechen der Zionisten” bis “Holocaust” alles absondern, was das begrenzte Vokabular der Judenhasser von heute hergibt" mehr >>>


 

Natürlich wurde  das auch verlinkt in der "Achse des Guten". Vergleichbares über das Netzwerk oder Henryk M. Broder wird und würde bei mir mit einen Tastendruck auf die Taste "Entf" enden.





Nicht fehlen darf das in der Mailingliste von Honestly Concerned 
-
Den Schmuddelkindern entsprechend wird es unter dem passenden Titel verlinkt:


 

 

 

Bezeichnend für diesen Claudio Casula sind auch die verlinkten Seiten:

 

 

 

 

 


 

 

Geistiger Unrat - Gefunden am 3.2.2008 unter Brandaktuell - in der Mailingliste von HC ([Honestly-Concerned] "NAHOSTKONFLIKT" - Wir bitten die ROT markierten Beiträge besonders zu beachten!!! Danke an Yelda für die Zusammenstellung dieses Mails... )

Am 1.2.2008 produziert von Claudio Casula ein Beispiel zynischer Menschenverachtung :

SPIRIT OF ENTEBBE - Sparringspartner (heute: Felicia Langer) - Februar 1, 2008 von Claudio Casula 
Eigentlich seltsam, dass Felicia Langer es bis heute nicht zu einer Würdigung auf Spirit of Entebbe gebracht hat. Über die Ursache kann man nur spekulieren. Fiel sie in den letzten Jahren einfach nicht peinlich genug auf? Wie auch immer: Mit ihrem
Artikel im Freitag, der „Ost-West-Wochenzeitung“, der von Klischees und falschen Behauptungen nur so strotzt, hat sie sich definitiv qualifiziert.
Die Berechtigung, im Freitag publizieren zu dürfen, erwarb sie schon mit der Überschrift: „Nicht in meinem Namen“. Das „israelkritische“ Statement einer Jüdin gilt ja gleichsam als Freifahrtschein, um so richtig vom Leder ziehen zu können. Nur: Dann sollte man es auch professionell machen. Von Felicia Langer lässt sich das leider nicht sagen. Man wünschte sich beizeiten mal zur Abwechslung ernst zu nehmende Kontrahenten. Wer will schon einen 1,20-Meter-Mann auf die Bretter schicken? Dennoch eignet sich der Text hervorragend, um die gewohnt schwachbrüstige Beweisführung der Israelkritiker exemplarisch in ihre Bestandteile zu zerlegen. Es ist wirklich alles dabei....

Textbeispiele:

"Die Berechtigung, im Freitag publizieren zu dürfen, erwarb sie schon mit der Überschrift: „Nicht in meinem Namen“. Das „israelkritische“ Statement einer Jüdin gilt ja gleichsam als Freifahrtschein, um so richtig vom Leder ziehen zu können." - "Hier muss einschränkend gesagt werden, dass die Friedensbewegung, wie Felicia Langer sie versteht, auf ein kleines Grüppchen von unbelehrbaren Vollmeisen zusammengeschmolzen ist." - "Die Rede vom „irregeleiteten israelischen Volk“ erinnert im Fall Langer an die Statements von Psychiatrie-Patienten, die in Bonaparte-Pose davon reden, dass draußen Alle verrückt sind." - "Wer sich die Politik von Leuten zu eigen macht, die Kinder in den Märtyrertod hetzen, politische Gegner von Hochhausdächern stürzen und Cafébesucher in Stücke bomben, hat keinen Schimmer, wer wirklich vor ein Tribunal gehört. " - "Auch die letzten Reste aus dem mit unappetitlichen Ingredienzien angerührten Empörungskübel müssen herausgekratzt werden." - "Ich Mehlmütze verstehe mich als einsame Ruferin in der Wüste, obwohl Millionen den gleichen Mist erzählen wie ich." - "Felicia Langer ist von Beruf Anwältin. Jetzt wird einem klar, warum man in Amerika den Unterschied zwischen einem überfahrenen Anwalt und einem überfahrenen Eichhörnchen daran festmacht, dass vor dem überfahrenen Eichhörnchen Bremsspuren zu sehen sind."

Kommentar: Abspülen....

 

 

 

 

 

Ein Würstchen sieht nur sich selber in anderen. Das Internet als Kloake....

 

posted by Claudio Casula

 

Tuesday, July 17, 2007

Menschenrechtsaktivist vs. Tierschützer

 

Erhard Arendt ist ein armes Würstchen. Auf seinem „Palästina-Portal“, einer Schlammgrube, in der sich Israelhasser suhlen können, dass es nur so eine (Arendt-)Art hat, listet er praktisch alles auf, was sich irgendwie gegen den jüdischen Staat verwenden lassen könnte. Und ist mal keine Brunnenvergiftung zur Hand, die sich ausschlachten ließe, gibt sich der Mann, der im Muslim-Markt behauptet, nicht antiisraelisch zu sein, auch mit einem „Siedlerübergriff auf einen älteren palästinensischen Bauern“ zufrieden, bei dem das Opfer „Verletzungen im Gesicht, an der Hand und am Bein“ davongetragen haben soll. In die Kategorie „Stories, die die Welt bewegen“ fällt auch die hanebüchene „Geschichte vom Jungen und seinem Hund“, die Arendt auf seiner Seite verlinkt, und die mehr über die deutschen Sympathisanten der Palästinenser aussagt als über das ach so grausame Besatzungsregime.

In epischer Breite schildert der Augenzeuge, was sich „50 Meter entfernt von der illegalen israelischen Siedlung Tel Rumeida“ ereignet: „Eine Gruppe israelischer Siedlertouristen gaffen aus den Fenstern eines Reisebusses, während fünf Vertreter der internationalen Beobachtermission TIPH wild auf ihren Notizblöcken rumkritzeln.“

Die Siedlung ist natürlich „illegal“, weil ein judenreines Palästina auch nach den Vorstellungen der Genfer Initiative eigentlich eine pure Selbstverständlichkeit ist. Die Ausweisung von Arabern aus Israel hingegen wäre eine „Deportation“, ein beispielloses Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ein Beweis für Rassismus im Apartheid-Staat Israel.
Und was machen die „Siedlertouristen“? Sie schauen nicht aus dem Fenster, sie „gaffen“ – etwas, was die Palästinenser, das edelste Volk seit Winnetous Apachen, nie tun würden. Und was ist es wohl, das internationale Beobachter so brennend interessiert?

„Rund 20 Palästinenser haben sich im Hintergrund aufgereiht, als drei Menschrechtsaktivisten sich in eine Horde israelischer Soldaten drängen.“

In eine Horde, nicht etwa in eine Gruppe. Wo kämen wir denn hin, wenn Israelis in Gruppen aufträten statt in Horden und um sich blickten statt zu gaffen? Es stimmt schon, die Sprache ist verräterisch. Man wundert sich auch, was „Menschenrechtsaktivisten“ dort treiben. Im Darfur würden sie sich jedenfalls nicht in Horden von Reitermilizen drängen, das wäre dann doch ein eher unkalkulierbares Risiko. Also zieht man dorthin, wo 20 Palästinenser auf Israelis treffen, das ist offenbar immer eine Nachricht, weil ja sonst nichts passiert auf der Welt. Und mit etwas Glück gelingt eine Provokation, die die „Situation eskalieren“ lässt.

„Zwei palästinensische Jungen kauern gefesselt auf dem Bürgersteig, während ein dritter auf die Rückbank eines Polizeiwagens gedrückt wird. Zur gleichen Zeit versteckt sich ein kleiner Welpe, Hühnchen knabbernd hinter einem israelischen Checkpoint, als die Situation eskaliert…“

Was ist geschehen? Die langatmige Rückblende stellt uns den „17-jährigen Palästinenser Samir“ vor, der mit seinem kleinen Hund vorbeischlendert: „D.h. er schlendert während er den kleinen Welpen an der Leine hinter sich her schleift.“

Leute wie der Erzähler haben für gewöhnlich auch ein Herz für den Tierschutz wenn nicht sogar für „Tierrechte“, aber wir werden noch sehen, warum der Köter diesmal nicht davon profitiert:

„Samir ist nicht unbedingt ein typischer Palästinenserjunge. (…) Er trägt ein viel zu enges Stretchshirt um seinen massiven Körper noch muskulöser erscheinen zu lassen.“

Eben doch ein typischer halbstarker Palästinenserjunge. Aber der Körper ist massiv und muskulös – ein Israeli gleicher Statur dagegen wäre fett gewesen.

„Nie sieht man ihn mit anderen Kindern reden, geschweige denn spielen. Er hat nicht viele Freunde und denen die er hat, verpasst er gerne mal eine Kopfnuss..“

Wahre Freundschaft!

„Samir läuft vorbei am israelischen Checkpoint, an dem zwei gelangweilte Wehrdienstleistende sich unter einem gefleckten Tarnnetz vor der Sonne verstecken und den penetranten Klängen von Nelly Furtado lauschen.“

Selbst über die Musik, die israelische Soldaten hören, muss Klage geführt werden. Wie melodisch klingt dagegen der Ruf des Muezzins und wie lieblich das „I-aaah“ der Esel in den idyllischen Weiten Palästinas!

„Der Hund schleift mal wieder am Boden und die beiden Soldaten scheinen einen Anlass zu sehen, um ihrer Langeweile für ein paar Minuten zu entrinnen und schreien auf Samir ein. Samir ist klar was sie vom ihm wollen auch wenn er kein Hebräisch spricht und die Soldaten sich nicht die Mühe ihr Gebrülle durch ein paar Brocken Arabisch oder wenigstens ein paar Gesten zu ergänzen. Samir ist ein stolzer Junge, der selbst keine Angst vor zwei M16-Gewehren hat. So tut er zumindest und schleudert seinen Hund demonstrativ vor den Augen der Soldaten durch die Luft.“

Wenn das PETA wüsste! Zwar greifen die Soldaten zugunsten des Hundes ein, aber das tun sie nicht aus Tierliebe, sondern „um ihrer Langeweile für ein paar Minuten zu entrinnen“. Damned if you do, damned if you don’t.

„Einer der jungen Soldaten rennt auf Samir zu, reißt ihm die Leine aus den Händen und bringt den Hund hinter seinen Betonverschlag. Doch Samir lässt sich nicht einfach seinen Hund wegnehmen (!), erst recht nicht von heranwachsenden israelischen Soldaten, die trotzt Schutzweste kaum halb so kräftig wie er erscheinen. In Arabisch redet er unablässig auf sie ein, die Soldaten antworten in Hebräisch, bis sie schließlich genug haben und ihm an seinem Hemd auf die andere Seite der Straße zerren.“

Jetzt nehmen die Juden dem Palästinenserjungen auch noch den Hund weg!

„Dort verweilt er, gedemütigt, aber mit konstant aggressivem Blick, während wir versuchen zu schlichten. Drei Soldatinnen, außer Dienst, in engen Shorts und M16 auf den Rücken, die fast größer als sie erscheinen, kommen hinzu. Sie spielen mit dem Welpen, geben ihm Wasser und Hühnchenstücken zu essen und versuchen sich mit uns gegen diesen „aggressiven Tierschänder“ zu verbünden. Samirs Mutter kommt hinzu und es beginnt die Stunde der Verhandlungen.“

Ein aggressiver Tierschänder ist ein aggressiver Tierschänder, es sei denn, man konstruiert aus dem Vorfall ein Exempel für den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern – da kann man, erst einmal mit der richtigen Gesinnung ausgestattet, sich natürlich nicht so ohne weiteres mit den Besatzern verbünden. Man muss das Ganze im Kontext sehen:

„Nur eines wäre nun schlimmer, als Samir seinen Hund zurück zu geben – ihn die Soldaten mitnehmen zu lassen. Nicht weil sie sich nicht um ihn kümmern würden, sondern weil es eben nicht nur ein kleiner niedlicher Hund, sondern auch palästinensisches Eigentum ist. Weil es eine weitere Folge der täglichen Demütigungen und Willkürhandlungen des israelischen Militärs wäre.“

Darunter geht es einfach nicht. Ein von einem Palästinenserjungen gequälter kleiner Hund darf nicht Israelis in die Hände fallen, auch wenn die sich um ihn kümmern – das wäre ja wieder eine „Demütigung“ mehr. Ein Wort übrigens, das im Vokabular der Palästinenserfreunde geradezu inflationär verwendet wird und dem „Leiden“ ernsthaft Konkurrenz macht. Stille Tage im Klischee. Und was haben wir sonst noch im Pogrom, pardon. Programm?

„Auch wenn diesmal keine Familien aus ihren Häusern vertrieben werden, Soldaten ihre Waffen nicht auf spielende Kinder richten und keine Sonderkommandos (!) in nächtlichen Razzien Türen sprengen. Auch wenn es nur um einen Hund geht, dem es wahrscheinlich überall besser gefallen würde als bei Samir, bliebe es eine weitere Manifestation palästinensischer Rechtlosigkeit.“

Und wenn das Recht darin besteht, einen Hund zu quälen. Deshalb muss das Tier sein Schicksal annehmen – zum höheren Zweck der antiisraelischen Propaganda. Da kann man nichts machen.

Der Rest der Geschichte ist vorhersehbar. Die Soldaten werden handgreiflich:

„Fünf Soldaten bringen Samir zum Polizeiwagen. Seine Mutter ruft ihm noch eine paar tröstende Worte zu. Doch er scheint sie nicht wirklich zu brauchen. Mit konstant stolzem Gesichtsausdruck wird er gefesselt und auf den Rücksitz des Polizeiwagens gedrückt.“

Worauf auch immer er stolz sein mag.

„In dem Wirrwarr aus rund zehn Soldaten und Polizisten und uns drei Menschenrechtsaktivisten fällt es kaum einem auf dass ein junger Soldat anscheinend noch nicht genug der täglichen Palästinenserunterdrückung hat und plötzlich in den Wagen springt.
Er schlägt auf Samir ein während draußen wild geschrieen wird, seine Kameraden versuchen uns abzudrängen, versuchen zu verhindern, dass irgendwer die Misshandlung dokumentiert. Die Türen des Wagens knallen zu und mit Blaulicht fährt er ab zur Polizeiwache.“

Was die Glaubwürdigkeit eines „Menschenrechtsaktivisten“ betrifft, der kein gutes Haar an der anderen Seite lässt und ihr perversen Spaß an der „täglichen „Palästinenserunterdrückung“ unterstellt, sollten gewisse Zweifel am geschilderten Vorfall angebracht sein. Und selbst wenn alles haargenau so stimmen würde: Hat so ein Menschenrechtsaktivist keine anderen Sorgen? Dann ist es um die Menschenrechte weltweit deutlich besser bestellt als ich gedacht hätte.

Das scheint auch der Menschenrechtsaktivist selbst zu ahnen. So wirklich zieht die Geschichte vom halbwüchsigen Tierquäler, der angeblich Prügel von einem Soldaten bezieht, die Wurst nicht vom Teller. Da muss schon noch ein anderes Kaliber her. So greift der Menschenrechtsaktivist zur bei Tierschützern beliebten Methode und ergeht sich in der drastischen Schilderung einer Grausamkeit, die bei Liebhabern von Splatterfilmen gut ankommen, allerdings schwerlich zu beweisen sein dürfte:

„Ein paar Tage später wird in einem Dorf nahe Hebron, nur wenige Kilometer entfernt von Tel Rumeida, ein fünfzehnjähriger palästinensischer Junge mit Spielzeugpistole in der Hand, von israelischen Soldaten erschossen. Sie pumpen ihn mit Blei voll bis sein Bauch aufplatzt und seine Gedärme heraus fallen.“

Während sie früher das Blut geschlachteter Christenkinder zum Mazzebacken verwendet haben. Nein, diese Juden! Aber es geht noch saftiger:

„Der Gerichtsmediziner wird später Bissverletzungen am Jungen feststellen. Die Soldaten hatten, nachdem der Junge am Boden lag, einen Polizeihund auf das sterbende Kind gehetzt. Nicht ein einziger Polizist wurde gerufen, keiner der Soldaten wurde verhaftet, niemand wird angeklagt werden.“

Alltag im besetzten Palästina. Oder doch zumindest im Kopf eines Menschenrechtsaktivisten, der alles glaubt, wenn es ihm in den Kram passt.

Arendt hat es mal für nötig befunden, Henryk Broder dafür zu schelten, dass er mich auf der Achse des Guten schreiben lässt: „Zeige mir deine Gastautoren, und ich sag dir, wer du bist…“. In diesem Sermon, der keine einzige Aussage meines Gastbeitrags widerlegt – dafür ist Arendt viel zu stumpf – findet sich auch der bemerkenswerte Satz „Ich denke (gelogen! C.C.), das alles speichert das Internet irgendwo und so wird Claudio Casula anders als die anderen Täter unserer deutschen Geschichte irgendwann an seinen Worten gemessen werden können.“

Wenn die Judenhasser von heute ausgerechnet jene, die ihnen aufs Maul schauen, mit den Judenhassern von damals vergleichen, darf man wohl großes Kino erwarten. Dann sehe ich dem Nürnberger Tribunal erwartungsvoll entgegen.

 

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