WIR HABEN DIE PFLICHT NICHT ZU SCHWEIGEN! - Die auf Henryk M. Broder "Reaktions-Arena"!

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Der reale Zionismus
Eurabien oder Broropa, keine andere Wahl? - Video -  Hagen Rether im Scheibenwischer über Henryk M. Broder  >>
Antisemitismus ist nicht gleich Antizionismus - E. Hecht-Galinski >>>
Antisemitismusstreit - Verschleierung als Methode - Alfred Grosser >>>

Mit dem Antisemitismus-Vorwurf wird versucht, kritische Juden zu disziplinieren. - Rufmord und rassistische Hetze - M. Bodemann >>>

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Islam-Bashing als politisch korrekter Rassismus
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Blog - Achse des Gerechten >>>

Tote Hosen 1 - 2  - 3 - 4

 

Broder schrieb "Überlassen sie die Beschäftigung mit dem guten alten Antisemitismus à la Horst Mahler den Archäologen, den Antiquaren und den Historikern. Kümmern Sie sich um den modernen Antisemitismus im Kostüm des Antizionismus und um dessen Repräsentanten, die es auch in Ihren Reihen gibt." Er meint die, die diese Form des realen politischen Zionismus Rassismus nennen.

"3-D"-Kriterien -  Der Rassismus  war immer an der D-ämonisierung von Menschen zu erkennen, dem D-oppelstandard,
mit dem Menschen gemessen wurden, und der D-elegitimierung von Menschen, "Rassen" und Glaubensrichtungen. >>>

 

„Das Recht zu beleidigen“, zitiert Herrenreiter Henryk M. Broder den britischen Darsteller des Mr. Bean, sei „sehr viel wichtiger, als das Recht, nicht beleidigt zu werden“. Ein Recht, das Henryk Modest Broder  für sich selbst in Anspruch nimmt, ohne es anderen  zuzugestehen!


 

 


NICHT DIE OFFIZIELLE HOMEPAGE VON HENRYK M. BRODER

The "best" of Henryk M. Broder - sein "zweites" Gesicht
Das meint der kritische Leser und meinen die Medien über Henryk  Broder

Sonderseiten: Hecht-Galinski ./. Broder >>>

Was darf eine Jüdin in Deutschland gegen Israel sagen? - Patrick Bahners

Antisemitismus ist nicht gleich Antizionismus - Evelyn Hecht-Galinski

Antisemitismusstreit - Verschleierung als Methode - Alfred Grosser -


Mit dem Antisemitismus-Vorwurf wird versucht, kritische Juden zu disziplinieren. - Rufmord und rassistische Hetze - Michael Bodemann

Die unendliche Geschichte  - oder wie man eine Niederlage in einen Sieg verwandelt. - Abraham Melzer

Kurzer Lehrgang in jüdischer Paranoia - Oder: Lustigers lustige Lust
- Abraham Melzer

Polemiken bitte begründen - Ein Antisemitismusvorwurf vor Gericht - Joachim Güntner


»Die Okkupation provoziert den Terror« - Moshe Zuckermann
 


 

In seinem Vortrag vorm Innenausschuss machte Broder deutlich, dass ihn der Antisemitismus im Wortsinn, also die Diskriminierung und Verächtlichmachung von Juden aufgrund einer ihnen unterstellten Gruppenzugehörigkeit, nicht wirklich interessiert. Dieser stamme „aus der Asservatenkammer des letzten und vorletzten Jahrhunderts“. Ihn, den „guten alten Antisemitismus a la Horst Mahler“, möge man getrost „den Archäologen, den Antiquaren und den Historikern“ überlassen. Stattdessen sollten sich die Parlamentarier „um den modernen Antisemitismus im Kostüm des Antizionismus und um dessen Repräsentanten, die es auch in Ihren Reihen gibt“, kümmern. Der „moderne Antisemit“ phantasiere über die Israel-Lobby (von Broder in Anführungszeichen gesetzt, als gäbe es sie gar nicht), „die Amerikas Politik bestimmt“. „Oder er dreht kausale Zusammenhänge um und behauptet, die atomare Bedrohung gehe nicht vom Iran, sondern von Israel aus“. Angesichts der Tatsache, dass Iran keine einzige Atomwaffe hat, hingegen Israel nach Schätzungen zwischen 150 und 200, ist die von Broder als „antisemitisch“ stigmatisierte Auffassung allerdings schlichtweg realistisch.

An anderer Stelle seines Vortrags warf Broder den „modernen Antisemiten“ vor, sie beteiligten sich „leidenschaftlich an Debatten über eine Lösung der Palästina-Frage, die für Israel eine Endlösung bedeuten könnte“. Wie ist das zu verstehen? Als nicht abschließend ausformulierter Hinweis, dass Broder im Grunde gegen den Rückzug Israels aus den besetzten Gebieten und gegen die Gründung eines palästinensischen Staates ist? Auch wer gegen eine wirtschaftliche Isolierung Irans ist, bekam in Broders Ansprache an den Innenausschuss das Etikett „Antisemit“ umgehängt. Die zugrunde liegende Logik ist von sektenhafter Schlichtheit: Alles, was nach Broders Ansicht Israel schaden könnte, gefährdet dessen Existenz. Also ist jeder, der Auffassungen vertritt, die Israel schaden könnten, auf dessen Vernichtung aus, auch wenn er sich noch so geschickt tarnt. Gegen die Unterstellung böser, ja sogar exterminatorischer Absichten ist keine Gegenwehr möglich. Kaum einer von denjenigen, die Broder als „moderne Antisemiten“ angreift, ist beispielsweise gegen das Existenzrecht Israels. Tut nichts zur Sache, doziert Broder: das zeigt nur, wie geschickt die Antisemiten ihre wirklichen Gedanken und Ziele verbergen. Kurt Mellenthin
 


4.11.2008 - Mediale Kriegsvorbereitung - Schickt Broder dann auch an die kriegsfront - WIE WAR DAS DOCH Mr. Broder? -    "Der Rassismus  war immer an der D-ämonisierung von Menschen zu erkennen, dem D-oppelstandard, mit dem Menschen gemessen wurden, und der D-elegitimierung von Menschen, "Rassen" und Glaubensrichtungen.
Stimmt, siehe das Bild  rechts!!!

Bild - Quelle + Mehr >>>     

Henryk M. Broder - Erstunterzeichner bei "Stop the Bomb" (Die israelische?) >>>
Henryk M. Broder auch aktiv beim Mideast Freedom Forum Berlin, scheinbar ein Geheimklub zu dem man nicht mit Namen steht >>>
 

Die Anti-Iran-Kampagne und die Weihnachtsbombe - Knut Mellenthin - Mit einer Sensation präsentierte sich am 28. Oktober in Berlin die STOP THE BOMB Kampagne, die dafür wirbt, den Iran „politisch und diplomatisch zu isolieren“: „Schon zu Weihnachten könnte die Islamische Republik Iran eine Atomwaffe haben, stellte Mohammed ElBaradei, der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde in der letzten Woche fest.“ (1) Konnte das wirklich stimmen?

Henryk M. Broder und sein Kampfauftrag >>>
Honestly Concerned liefert fast täglich  die besten Beispiele dafür >>>
 


25.10.2008 - »Die Okkupation provoziert den Terror« - Moshe Zuckermann
 - (...) Wenn man bedenkt, dass Henryk M. Broder den Ludwig-Börne-Preis bekommt, dann schäme ich mich als Jude. Wenn er und andere Juden seines Schlags die Repräsentanten des deutschen Judentums sind, dann möchte ich mit diesem Judentum nichts zu tun haben. »Israel, mein Israel«, schreit Ralf Giordano und gebärdet sich wie ein waschechter »Zionist-aus-der-Ferne« mit rassistisch-islamophobem Einschlag. Soll dieser Zyniker Broder ...

 


21.10.2008 - Dieses Buch schenke ich meinem Sohn - Vural Öger - (..)Anfangs war ich schon etwas skeptisch, als ich mir die beiden Herausgeber dieses Bandes vorstellte, die ich beide gut kenne: Kai Diekmann, den Chefredakteur der "Bild"-Zeitung, und Ertugrul Özkök, Chefredakteur von "Hürriyet". Die beiden haben das Verhältnis der beiden Länder zum Leitfaden der 26 Texte gemacht, die ich jedem Leser anraten will (na ja, mit wenigen Ausnahmen wie der Rapperin Lady Bitch, die in ihrer Subkultur wirklich nichts zu sagen hat, oder Henryk M. Broder, der sein eigenes, eitles Abziehbild bleibt). >>>
 


20.10.2008 - Rechts so .... - Es blühen auf Broders Schreibtisch die blauen Narzissen - "Enteignet Springer!" - Marc Felix Serrao - Bild bezeichnet den Chef eines konservativen Online-Magazins ohne Rücksicht auf dessen Protest als "Rechtsextremen" - Wahr ist: Das Online-Magazin, das es in Chemnitz auch als gedrucktes Jugendmagazin gibt, ist offen rechts, sogar stramm. I(...)   Laut Bild ist Menzel im "braunen Sumpf" zuhause>>>

Wie rechts ist die Junge Union - Burschenschaftler Felix Menzel  >>>
 

Um den Geist der bei der "Blauen Narzisse" herrscht wahrzunehmen, höre man sich einmal  den Podcast - "Jugend unseres Volkes!" Der junge Deutsche! an....Dort scheint Broder sich wohl zu fühlen. Alte und neue Täter vereint? Es wächst zusammen was zusammengehört....


Dazu passt:
29.09.2008 - Broder in der "Jungen Welt" - Warum stellt Henryk M. Broder um glaubwürdig zu sein, nicht die Kapitulation des "Rechtsstaates Israel" fest? -
Broder kritisiert Protest gegen Anti-Islamisierungskongreß -  Mit scharfen Worten hat der Publizist Henryk M. Broder die Proteste gegen den Anti-Islamisierungskongreß angegriffen und das anschließende Verbot der Veranstaltung verurteilt. Dies stelle eine „totale Kapitulation des Rechtsstaates“ dar: „Das Demonstrationsrecht hängt nicht davon ab, ob
man mit den Demonstranten Sympathie hat oder nicht: Das ist ein Grundrecht“, sagte Broder  >>>
 

Dazu passt wohl noch eine kleine Rückschau:
18.5.2008 - "Wenn das der Führer wüsste."
oder: "Die Schweizer Sonne bräunt ganz schön..."
 Nach dem Gastspiel bei der "blauen Narzisse" ist Henryk M. Broder, wieder einmal quer über die Fahrbahn von links nach rechts beim SVP-Politiker Ulrich Schlüer angekommen. Dessen "Schweizerzeit" hat Juden nicht immer so gemocht. "Macht aber nichts", der neue Feind vereint. >>>
 

mehr dazu >>>
 


6.10.2008  -
Verwechselt nicht Propaganda und Pöbelei mit Polemik - Die NOZ schreibt:  - Broders Polemik sorgt für Wellenschlag - Osnabrück. Hat die Diskussion zum Thema Iran, die während des Morgenland Festivals veranstaltet worden war, ein juristisches Nachspiel? Ein Schlagabtausch zwischen Henryk M. Broder und Prof. Mohssen Massarrat sorgt weiter für Spannungen. >>>

6.10.2008 - Prof. Dr. Mohssen Massarrat - Stellungnahme zu beleidigenden Äußerungen von Henryk M. Broder anlässlich der Podiumsdiskussion „Isolation oder Wandel durch Annäherung“ im Rahmen des Morgenlandfestivals am 30.09.2008 in der Lagerhalle, Osnabrück -  Broder hat bei seinem Auftritt am 30. September in der Lagerhalle nicht nur mich mit seiner unqualifizierten Äußerung beleidigt, er hat auch die FAZ-Journalistin Christiane Hoffmann und den im Iran lebenden Journalisten Martin Ebbing als naiv und blind und die „gesamten deutschen Intellektuellen“ als „mit einem Hang zum Totalitarismus“ und darüber hinaus auch den renommierten Islam- und Orientexperten Prof. Udo Steinbach als „Kollaborateur des Mullahregimes“ diffamiert. >>>

Bildquelle Honestly Concerned   mehr >>>

 


6.10.2008 -
Henryk Broder dichtet mir eine Freundschaft mit David Irving an. - Shraga Elam - Am 15.4.2000 schrieb ich eine Email an David Irving, in der Absicht ihn zu überzeugen, seine Holocaust-Leugnerei aufzugeben. Die Mail war sehr komprimiert, da sie nicht für die Öffentlichkeit gedacht war. Dies führte zu absichtlichen und unabsichtlichen Missverständnissen, nachdem Irving das Schreiben - ohne meine Erlaubnis - auf seiner Webseite veröffentlicht hatte. Uninformierte LeserInnen könnten sich daran stossen, dass ich schreibe, Irving sei ein brillanter Forscher gewesen, bis er die industrielle NS-Judenvernichtung zu leugnen begann. Mit dieser Aussage zitierte ich jedoch anerkannte Historiker aus der New York Times 1999. >>>

 


2.10.2008 - Israel-Debatte - Thomas Immanuel Steinberg - Der Schluß aus dem Nichts - Watzlawicks Geschichte mit dem Hammer erzählt von einem Mann, der ein Bild aufhängen will, aber keinen Hammer zur Hand hat. Als er beschließt, sich beim Nachbarn einen Hammer zu borgen, kommen ihm Zweifel, ob der ihm seinen Hammer überhaupt leihen würde. Der Nachbar habe neulich auch nur flüchtig gegrüßt und vielleicht nur so getan, als habe er es eilig... und bildet sich vielleicht noch ein, man sei auf seinen Hammer angewiesen! Zornig stürmt der Mann zum Nachbarn und brüllt ihn an: „Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!“ Was hier an der Geschichte interessiert, ist das Argument, auf dem die Entscheidung zum Brüllen beruht: der Schluß aus der Abwesenheit, der Nicht-Existenz einer Sache. Der Nachbar hat dem Mann keine Aufmerksamkeit geschenkt. Viele Gründe kommen dafür in Frage; der Mann aber hält denjenigen Grund für den wahren, der seiner eigenen Befindlichkeit entspricht. Mit der Abwesenheit, dem Fehlen von etwas, wird häufig auch politisch agitiert. Gegner der Staats- und Regierungspolitik Israels werden des Judenhasses verdächtigt, weil sie die Staats- und Regierungspolitik anderer Länder nicht ebenso scharf angreifen wie die Israels. Dabei kann die Beschränkung auf Israelisches ganz einfach dem Interesse an Erkenntnis dienen, das stets >>>
 


30.9.2008 - Debatte Glauben und Säkularisierung: Zweierlei Religionskritik - Rudolf Walther - (...) Zu den berufsmäßigen Islamkritikern, denen jede Differenzierung zwischen Islam und fundamentalistischem Islamismus entbehrlich erscheint, zählen auch der Philosoph Rudolf Burger, der den Islam als "feindliche Religion" darstellt, und - als Lautester unter den Berserkern vom Dienst - der Polemiker Henryk M. Broder. >>>
 


30.9.2008 -
Kurzkommentar: Heute, zu Rosh Hashana, dem jüdischen Neujahr, sagte Olmert in einem Interview etwas, was er früher nie gewagt hätte zu sagen:

 Israel muss  aus fast allen besetzten Gebieten zurückweichen, wenn nicht sogar aus allen Gebieten. Selbst Ost-Jerusalem würde man den Palästinensern zurückgeben müssen.“ Ehud Olmert

  Bravo, wieso hat er nicht schon früher daran gedacht, als die israelische Linke und die Friedensbewegung das auch sagte? Und was würden jetzt all die Antisemitenjäger a la Broder und Lustiger sagen? Wie naiv? Olmert hat ja keine Ahnung vom Nahost Konflikt. Olmert ist ein Feind Israels. Olmert ist ein Antizionist. Olmert ist ein Antisemit.

Armer Olmert. Jetzt, wo er kurz vor der Schaffung des Friedens steht, da muss er gehen. Wäre er doch schon 2006 darauf gekommen und uns allen den fürchterlichen Libanonkrieg erspart! Abraham Melzer
 


29.9.2008 - Die wundersame Welt des Pr. Dr. h.c. Arno Lustiger - Ruth Asfour schriebe einen Leserbrief zum Artikel: Jüdischer Antisemitismus: Kurzer Lehrgang über den Selbsthass von Arno Lustiger  Daraufhin bekam sie eine e Mail vom lustigen Arno. Das bewegte Abraham Melzer darauf zu antworten >>>
 


29.89.2008 -
Deutschland: Das Urteil gegen Henryk M. Broder und das Verbot, Hecht-Galinski zu beschimpfen - Diffamierung kein „Teil der freien Meinungsäusserung“! - Laurent Vonwiller - Henry M. Broder ist unter anderem für seine Attacken gegen den Islam („Hurrah, wir kapitulieren“), für seine Unterstützung der US Kriege in Irak und Afghanistan und für seine kompromisslose pro-israelische Haltung bekannt. Dem im Spiegel und in der Schweizer Weltwoche schreibenden deutschen Publizist scheint eines besonders am Herzen zu liegen: Wer Israel kritisiert, soll als „Antisemit“ gebrandmarkt werden. wer als Jude Israel kritisiert, soll zum „Selbsthasser“, zum „jüdischen Antisemit“ abgestempelt werden. Wer auf der Beachtung des Internationalen Rechts und humanistischer Prinzipien besteht wird von ihm auch schon mal als Kretin, Selbsthasser, Terroristenfreund oder antisemitische Schlampe verunglimpft. Dabei dürfte es Broder nicht nur darum gehen, Leute, die Israel kritisieren, zu verunglimpfen, sondern vielmehr darum die Auslegung der Gesetze so zu beeinflussen, dass eines Tages jemand, der die israelische Politik kritisiert wegen „Antisemitismus“ verurteilt werden kann (zur Zeit ist das nicht der Fall: So sind in der Schweiz aufgrund des Rassismus-Gesetzes >>

 


26.09.2008 - Lustiger macht den Broder - Antisemitismus ist nicht gleich Antizionismus - Evelyn Hecht-Galinski - Im Judentum gibt es viele politische und soziologische Strömungen. Das Judentum war schon immer vielseitig und zersplittert. Im Gegensatz zu Arno Lustiger (siehe: Arno Lustiger über das Problem des jüdischen Selbsthasses) und anderen habe ich keine chronischen Identitätsprobleme und daher auch keinen jüdischen Selbsthass, den ich auf andere Juden projizieren müsste. Die deutsch-jüdische Erziehung, die ich in meinem Elternhaus genoss, kannte solche beleidigenden Anschuldigungen nicht. Ich wuchs schon seit meiner Geburt 1949 in der Mitte der Gesellschaft auf, wurde in einen Pestalozzi-Fröbel-Kindergarten und danach von meinen Eltern auf eine Waldorfschule geschickt. Mein Vater gab an mich seine humanistische Erziehung weiter, die er in Marienburg in Westpreußen genossen hatte. Das Lebensmotto meines Vaters nach seiner Befreiung aus diversen KZs war: „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen.“ >>>

Kommentar zu - Jüdischer Antisemitismus + Selbsthass (FAZ)
Brief von Arno Lustiger an den Intendanten Prof. Elitz
Kommentar zu:
Brief an Intendanten des Deutschlandradios Prof. Elitz Erhard Arendt
Brief Peter Vonnahme  an Prof. Elitz
Sonderseite Hecht-Galinski ./. Broder
Links zum Thema

 


25.9.2008 - Buch: "Kritik der reinen Toleranz" - Freund und Feind -  Michael Angele - (...) Kann Broder wirklich nur in den Kategorien von Freund und Feind denken? Graustufen, Zwischentöne: nichts davon. Gerne würde man - wie es das Markwort-Zitat verspricht - bei der Lektüre dieses Buches auch mal überrascht werden, eine unerwartete Wendung oder einem unerhörten Gedanken finden - immerhin trägt das Buch mit "Kritik der reinen Toleranz" ja einen Titel, der nichts weniger als ein philosophisches Hauptwerk vermuten lassen könnte. Stattdessen geht es in diesem Traktat eben wirklich ein wenig zu wie in einem Gerichtssaal. Der Täter ist bekannt, die Anklage haut Beweisstück an Beweisstück auf den Tisch, die Verteidigung kann man vergessen. >>>
 


21.09.08 - Leserbrief - Wie Broder sich Antisemiten schnitzt - Tanja Krienen - Zu "Heiteres Antisemitenraten" (F.A.Z.- Feuilleton vom 30. August): Es ist mir unbegreiflich, dass Sie Henryk M. Broder in eigener Sache einen derart großen Raum geben und ihn seine krude Antisemitismus-Theorie nicht nur darlegen lassen, sondern ihm auch Gelegenheit geben, seine Schmähungen gegen jüdische Israel-Kritiker zu rechtfertigen. Warum geben Sie nicht einmal den Opfern Broders solchen Raum, um aufzuzeigen, wie er politisch-publizistisch agiert?

Am 28. Mai dieses Jahres wurde er verurteilt, mich, eine transsexuelle Autorin, nicht mehr zum Beispiel wie folgt zu charakterisieren: "Sie bzw. er ist nämlich ein antisemitischer Schlamperich und ein weiterer Beweis dafuer, dass man einem Antisemiten brain and balls wegoperieren kann." Aus dieser Auseinandersetzung zwei Beispiele dafür, wie er sich geradezu "Antisemiten" zurechtschnitzt, wie er "antisemitische" Umtriebe erfindet und die Wahrheit auf den Kopf stellt, ja aus dem Nichts einen Vorwurf bastelt.

Broder unterstellte mir "Antisemitismus", zunächst privat in vager Form, ehe er dies öffentlich bestätigte. Er hatte eine Reihung jüdischer Autoren aus meiner Zeitung "Campo de Criptana", die auch den Namen Konrad Weiß enthielt, als "antisemitisch" bezeichnet, mit der absurden Begründung, Weiß sei kein Jude und ich müsse wohl eine "Judenkartei" besitzen. Das aber, so erklärte ich schon vor zwei Jahren, ist so "antisemitisch", wie es "antiitalienisch" wäre, wenn ich eine Reihe von italo-amerikanischen Schauspielern wie folgt aufgelistet hätte: Leonardo Di Caprio, John Travolta, Robert de Niro, John Belushi, Al Pacino, wobei sich einer als Kosovo-Albaner herausstellte. Der zweite Fall: Als ich in einem Interview klar und unmissverständlich die Zweistaatenlösung für die Beziehungen von Israel und den Palästinensern favorisierte und dabei einen gemeinsamen Rat, der im Vorfeld Probleme bereden sollte, empfahl, bezeichnete Broder diese Empfehlung als "antisemitisch", obwohl die Diplomatie genau solche Klärungen längst praktiziert.

Wir sehen also, dass die skandalösen Methoden, mit denen Henryk M. Broder "Antisemiten" entlarvt, nichts als der Versuch der willkürlichen Brandzeichnung zum Zwecke der politischen Ausschaltung und menschlichen Herabwürdigung sind. Dass er dabei auch Menschen wie mich wegen ihres persönlichen Hintergrundes schmäht, kommt hinzu. Und ausgerechnet nach einem derartigen Urteil (250 000 Euro oder sechs Monate Haft bei Zuwiderhandlung) durfte Broder vor einem Bundestagsausschuss über den Antisemitismus reden. Wer trägt eigentlich dafür die politische Verantwortung? Tanja Krienen, Waldeck
Text: F.A.Z., 20.09.2008, Nr. 221 / Seite 17

 


17.9.2008 - Ehud Olmert spricht unliebsame Wahrheiten aus: Kurzkommentar von Abraham Melzer - „Er spricht davon, dass die jüngste Attacke radikaler Siedler gegen ein palästinensisches Dorf ein nicht hinzunehmendes "Pogrom" sei. Er sagt, dass sich in die Tasche lügt, wer daran glaube, dass es jemals einen israelischen Staat in biblischen Grenzen geben werde. Er warnt davor, Israel drohe in einem einzigen, palästinensisch dominierten Staat unterzugehen, sollte nicht bald ein Frieden mit Zwei-Staaten-Lösung geschlossen werden: Israels Premierminister Ehud Olmert scheint mit seiner politischen Laufbahn abgeschlossen zu haben. Anders ist nicht zu erklären, dass Olmert, der sich in der Vergangenheit gut und gern darum drückte, unliebsame Wahrheiten auszusprechen, sie in dieser Woche jedem israelischen Medium in den Block diktiert, das bereit ist, sie zu drucken.“

Der Text oben stammt von der heutigen Ausgabe von SPIEGELonline. Ob Broder diesen Text redigiert hat? Offensichtlich nicht. Schade nur, dass Olmert erst jetzt zu diesen Erkenntnissen gekommen ist. Wir haben es schon längst gewusst. Nur wurden wir deshalb von Broder als Israel-Hasser verleumdet. Manche von uns auch als Antisemiten. Der Tag ist nicht mehr fern, dass auch Broder selbst zu solchen Erkenntnissen kommen wird. Heute allerdings bemüht er sich noch die Aufmerksamkeit der Leser auf Tibet, Sudan und Iran zu lenken und von Israel abzulenken.
 


13.9.2008 - Henryk M. Broder – Hofnarr und tätig am Deutschen Hof in Israels Diensten? - Viktoria Waltz -  Bissiger Kritiker an Kritikern, meist unter die Gürtellinie gehend und am Rande des Geschmacks - ist er zur Zeit sehr beliebt bei Medien und Regierungsmitgliedern: Henryk M. Broder, spezieller Schreiber für spiegel-online, selbsternannter "Fachmann" in Sachen Israel und Antisemitismus, im Bunde mit obskuren Organisationen wie 'honestly concerned' und Anführer einer Gruppe von Post-Kapitalisten und Bush Verehrern, die sich selbstherrlich 'Achse des Guten' nennen. Auch die merkwürdige Sekte, die 'Antideutschen' gehören zu honestly concerned >>>
 


10.9.2008 - Broder ohne Fußnoten - Stefan Niggemeier - (...) Im „Kölner Stadtanzeiger” berichtet der stellvertretende Online-Chef Tobias Kaufmann unter der Überschrift „Broder mit Fußnoten” über das Urteil und kommentiert es kritisch. Und ich frage mich, ob Kaufmann wohl wenigstens gezögert hat, als er schrieb:

Der Publizist Broder hatte auf der Internetseite „Die Achse des Guten”, die er mitbetreibt, einen offenen Brief an WDR-Intendantin Monika Piel veröffentlicht.

Denn Mitglied von Broders „Achse des Guten”, die sich als „publizistisches Netzwerk” bezeichnet, ist auch… der stellvertretende Chef von ksta.de und Autor des Artikels, Tobias Kaufmann. Fleißig veröffentlicht er dort Artikel, vor Jahren hat er auch schon auf Broders Homepage Gastbeiträge geschrieben.

Ich habe bei Tobias Kaufmann nachgefragt, ob er nicht meint, „dass im Sinne der Transparenz ein Hinweis auf diese Nähe zu dem Objekt Ihrer Berichterstattung hilfreich gewesen wäre”. Er antwortete mir: >>>


 


8.9.2008 - Tobias Kaufmann wirft Nebelkerzen - Erhard Arendt über: "Broder mit Fußnoten" - Von Tobias Kaufmann, - Tobias Kaufmann schreibt hier über die „publizistische Meisterleistung“ des Herrn Broder, die er mit einem denunzatorischen Brief an die Intendantin belegt hat: „jeder kölsche jeck mit zwei promille im blut würde sogar an weiberfastnacht erkennen, dass frau EHG eine hysterische, geltungsbedürftige hausfrau ist, die für niemand spricht außer für sich selbst und dabei auch nur unsinn von sich gibt. ihre spezialität sind antisemitische-antizionistische gedankenlosigkeiten, die zur zeit mal wieder eine kurze konjunktur haben. was hat den WDR dazu getrieben, der “tochter” ein forum zu bieten?“ Das Gericht war in der einstweiligen Verfügung, wie auch jetzt in der Verhandlung am 3.9.2008 wie Frau Evelyn Hecht-Galinski  der Meinung, dass das eine unzulässige Schmähung sei. Bei Strafandrohung (und das ist auch gut so) wurde er verurteilt, dies Aussage nicht mehr in diesem Zusammenhang zu machen >>>

Broders Spießgesellen an der Front >>>
 


10.9.2008 -
Polemiken bitte begründen - Ein Antisemitismusvorwurf vor Gericht - Joachim Güntner - Auch Juden können Antisemiten sein. Dennoch bleibt es eine irritierende Konstellation, wenn zwei Juden vor dem Kadi streiten, ob der eine dem anderen Antisemitismus nachsagen darf. Nichtjuden, sollen sie den Kasus beurteilen, haben dann leicht das Gefühl, in dieser Frage von Haus aus weniger kompetent, genauer: moralisch weniger befugt zu sein als die Streithähne. Sind sie überdies Richter an einem deutschen Gericht und haben es mit dem jüdischen Publizisten Henryk M. Broder zu tun, so kann es ihnen passieren, auf rüde Weise abqualifiziert zu werden. Als Broder einmal ein Urteil erhielt, das ihm nicht passte, quittierte er dies mit den Worten: «Es bleibt der Hautgout, dass die Erben der Firma Freisler entscheiden, was antisemitisch ist und was nicht.» Roland Freisler, dies zum Verständnis des bösen Kommentars, war ab 1942 Präsident des von Hitler geschaffenen Volksgerichtshofes und übte eine mörderische politische Justiz. Der Polemiker Broder seinerseits hat keine Schwierigkeiten zu entscheiden, was alles als antisemitisch zu gelten habe.

 


9.9.2008 -  
Hecht-Galinski./.Broder - Die vom Netzwerk Broders erzeugten Nebelwände lichten sich wenn man Tom Segevs Essay im "Spiegel" liest. - Erhard Arendt - Entscheidend und Aufklärend sind meistens die Zwischentöne. Die vom Netzwerk Broders erzeugten Nebelwände lichten sich wenn man Tom Segevs Essay im Spiegel Nr. 37 S.165 + 166 liest. Es scheint, selbst dem Spiegel, dessen Redakteur Broder ist, wird es langsam zuviel. Es bedarf aber anscheinend einer unverdächtigen jüdischen Stimme aus Israel um Broder in Frage zu stellen. Tom Segev macht das was dieses Netzwerk der angeblich nicht existierenden Lobby Israels nicht macht. Er differenziert und sagt zu Recht: „Doch es kann jemand Kritik an der Politik Israels üben, sogar gegen dessen Existenz als jüdischen Staat eintreten, ohne Antisemit zu sein, und umgekehrt: Es gibt Antisemiten, die Israel und seine offizielle Ideologie, den Zionismus, unterstützen.“ >>>
 


6.9.2008 - Polemik oder Schmähkritik? - Peter Nowak - Die juristische Auseinandersetzung zwischen Henryk M. Broder und Evelyn Hecht-Galinski endet vorerst unentschieden und wird weitergehen (...) Der Hinweis, dass sich hier zwei in Deutschland lebende Juden vor Gericht streiten, mutet doch etwas seltsam an. Was soll daran eigentlich so bemerkenswert sein? Schließlich streiten sich in weit überwiegenden Maße Christen vor deutschen Zivilgerichten, ohne dass hier die Religion besonders vermerkt wird. Dass Menschen jüdischen Glaubens zur israelischen Politik und zum Zentralrat der Juden unterschiedliche Positionen haben, sollte auch in Deutschland einfach mal als Tatsache zur Kenntnis genommen werden. Allerdings auch von Broder, der in seinen Polemiken durchblicken lässt, dass ihn besonders ärgert, wenn Jüdinnen und Juden zu Israel eine Position vertreten, die Broder noch vor 25 Jahren selber eingenommen hat.

Kommentare zum Artikel + zu Henryk M. Broder >>>
 


Ein Sieg gegen die Keulenschwinger und falschen Freunde Israels -

Die 28. Zivilkammer weist darauf hin, dass der Antisemitismusvorwurf vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus besonders schwer wiegt. Er sei wie kaum ein anderer geeignet, den mit dieser Geisteshaltung in Verbindung Gebrachten in den Augen der Öffentlichkeit herabzusetzen - FAZ

Entlarvend ist ein Interview mit Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden - Sie stellt sich damit auch bedingungslos hinter die Schmähkritik von Henryk M. Broder >>>

  • Interview mit Charlotte Knobloch  - MP3, Flash

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