NICHT DIE OFFIZIELLE HOMEPAGE VON HENRYK M. BRODER
The "best" of
Henryk M. Broder - sein "zweites"
Gesicht
Das meint der kritische Leser und meinen
die Medien über
Henryk Broder
|
|
I n seinem Vortrag vorm
Innenausschuss machte
Broder deutlich, dass
ihn der Antisemitismus
im Wortsinn, also die
Diskriminierung und Verächtlichmachung von
Juden aufgrund einer
ihnen unterstellten
Gruppenzugehörigkeit,
nicht wirklich
interessiert. Dieser
stamme „aus der
Asservatenkammer des
letzten und vorletzten
Jahrhunderts“. Ihn, den
„guten alten
Antisemitismus a la
Horst Mahler“, möge man
getrost „den
Archäologen, den
Antiquaren und den
Historikern“ überlassen.
Stattdessen sollten sich
die Parlamentarier „um
den modernen
Antisemitismus im Kostüm
des Antizionismus und um
dessen Repräsentanten,
die es auch in Ihren
Reihen gibt“, kümmern.
Der „moderne Antisemit“
phantasiere über die
Israel-Lobby (von Broder
in Anführungszeichen
gesetzt, als gäbe es sie
gar nicht), „die
Amerikas Politik
bestimmt“. „Oder er
dreht kausale
Zusammenhänge um und
behauptet, die atomare
Bedrohung gehe nicht vom
Iran, sondern von Israel
aus“. Angesichts der
Tatsache, dass Iran
keine einzige Atomwaffe
hat, hingegen Israel
nach Schätzungen
zwischen 150 und 200,
ist die von Broder als
„antisemitisch“
stigmatisierte
Auffassung allerdings
schlichtweg realistisch.
An anderer Stelle seines
Vortrags warf Broder den
„modernen Antisemiten“
vor, sie beteiligten
sich „leidenschaftlich
an Debatten über eine
Lösung der
Palästina-Frage, die für
Israel eine Endlösung
bedeuten könnte“. Wie
ist das zu verstehen?
Als nicht abschließend
ausformulierter Hinweis,
dass Broder im Grunde
gegen den Rückzug
Israels aus den
besetzten Gebieten und
gegen die Gründung eines
palästinensischen
Staates ist? Auch wer
gegen eine
wirtschaftliche
Isolierung Irans ist,
bekam in Broders
Ansprache an den
Innenausschuss das
Etikett „Antisemit“
umgehängt. Die zugrunde
liegende Logik ist von
sektenhafter
Schlichtheit: Alles, was
nach Broders Ansicht
Israel schaden könnte,
gefährdet dessen
Existenz. Also ist
jeder, der Auffassungen
vertritt, die Israel
schaden könnten, auf
dessen Vernichtung aus,
auch wenn er sich noch
so geschickt tarnt.
Gegen die Unterstellung
böser, ja sogar
exterminatorischer
Absichten ist keine
Gegenwehr möglich. Kaum
einer von denjenigen,
die Broder als „moderne
Antisemiten“ angreift,
ist beispielsweise gegen
das Existenzrecht
Israels. Tut nichts zur
Sache, doziert Broder:
das zeigt nur, wie
geschickt die
Antisemiten ihre
wirklichen Gedanken und
Ziele verbergen.
Kurt Mellenthin
|
|
|
4.11.2008
-
Mediale Kriegsvorbereitung -
Schickt Broder dann auch an die
kriegsfront -
WIE WAR DAS
DOCH Mr. Broder? - "Der
Rassismus war immer an
der
D-ämonisierung
von Menschen zu erkennen,
dem
D-oppelstandard,
mit dem Menschen gemessen
wurden, und der
D-elegitimierung
von Menschen, "Rassen" und
Glaubensrichtungen.
Stimmt, siehe das Bild rechts!!!
Bild - Quelle + Mehr
>>>
Henryk M. Broder - Erstunterzeichner bei
"Stop the Bomb" (Die israelische?) >>>
Henryk M. Broder auch aktiv beim
Mideast
Freedom Forum Berlin, scheinbar ein
Geheimklub zu dem man nicht mit Namen
steht >>>
Die Anti-Iran-Kampagne und die
Weihnachtsbombe
- Knut Mellenthin - Mit einer Sensation
präsentierte sich am 28. Oktober in
Berlin die STOP THE BOMB Kampagne, die
dafür wirbt, den Iran „politisch und
diplomatisch zu isolieren“: „Schon zu
Weihnachten könnte die Islamische
Republik Iran eine Atomwaffe haben,
stellte Mohammed ElBaradei, der
Generaldirektor der Internationalen
Atomenergiebehörde in der letzten Woche
fest.“ (1) Konnte das wirklich stimmen?
Henryk M. Broder und sein Kampfauftrag
>>>
Honestly Concerned liefert
fast täglich
die besten Beispiele dafür
>>>
|
|
25.10.2008
-
»Die Okkupation provoziert den
Terror«
- Moshe
Zuckermann
- (...)
Wenn man bedenkt, dass Henryk M.
Broder den Ludwig-Börne-Preis
bekommt, dann schäme ich mich
als Jude. Wenn er und andere
Juden seines Schlags die
Repräsentanten des deutschen
Judentums sind, dann möchte ich
mit diesem Judentum nichts zu
tun haben. »Israel, mein
Israel«, schreit Ralf Giordano
und gebärdet sich wie ein
waschechter
»Zionist-aus-der-Ferne« mit
rassistisch-islamophobem
Einschlag. Soll dieser Zyniker
Broder ...
|
|
21.10.2008 -
Dieses
Buch schenke ich meinem Sohn - Vural Öger - (..)Anfangs
war ich schon etwas skeptisch,
als ich mir die beiden
Herausgeber dieses Bandes
vorstellte, die ich beide gut
kenne: Kai Diekmann, den
Chefredakteur der
"Bild"-Zeitung, und Ertugrul
Özkök, Chefredakteur von
"Hürriyet". Die beiden haben das
Verhältnis der beiden Länder zum
Leitfaden der 26 Texte gemacht,
die ich jedem Leser anraten will
(na ja, mit wenigen Ausnahmen
wie der Rapperin Lady Bitch, die
in ihrer Subkultur wirklich
nichts zu sagen hat, oder Henryk
M. Broder, der sein eigenes,
eitles Abziehbild bleibt).
>>>
|
|
|
|
|
6.10.2008 -
Verwechselt nicht Propaganda
und Pöbelei mit Polemik
- Die NOZ schreibt:
-
Broders Polemik sorgt
für Wellenschlag
-
Osnabrück.
Hat die Diskussion zum
Thema Iran, die während
des Morgenland Festivals
veranstaltet worden
war, ein juristisches
Nachspiel? Ein Schlagabtausch
zwischen Henryk M. Broder
und Prof. Mohssen Massarrat
sorgt weiter für Spannungen.
>>>
6.10.2008
-
Prof. Dr. Mohssen Massarrat
-
Stellungnahme
zu beleidigenden Äußerungen
von Henryk M. Broder
anlässlich der Podiumsdiskussion
„Isolation oder Wandel
durch Annäherung“
im Rahmen des Morgenlandfestivals
am 30.09.2008 in der
Lagerhalle, Osnabrück
- Broder hat bei
seinem Auftritt am 30.
September in der Lagerhalle
nicht nur mich mit seiner
unqualifizierten Äußerung
beleidigt, er hat auch
die FAZ-Journalistin
Christiane Hoffmann
und den im Iran lebenden
Journalisten Martin
Ebbing als naiv und
blind und die „gesamten
deutschen Intellektuellen“
als „mit einem Hang
zum Totalitarismus“
und darüber hinaus auch
den renommierten Islam-
und Orientexperten Prof.
Udo Steinbach als „Kollaborateur
des Mullahregimes“ diffamiert.
>>>
Bildquelle
Honestly Concerned
mehr
>>>
|
|
|
|
2.10.2008 -
Israel-Debatte
-
Thomas Immanuel Steinberg -
Der Schluß aus
dem Nichts - Watzlawicks
Geschichte mit dem Hammer erzählt von einem
Mann, der ein Bild aufhängen will, aber
keinen Hammer zur Hand hat. Als er beschließt,
sich beim Nachbarn einen Hammer zu borgen,
kommen ihm Zweifel, ob der ihm seinen Hammer
überhaupt leihen würde. Der Nachbar habe
neulich auch nur flüchtig gegrüßt und vielleicht
nur so getan, als habe er es eilig... und
bildet sich vielleicht noch ein, man sei
auf seinen Hammer angewiesen! Zornig stürmt
der Mann zum Nachbarn und brüllt ihn an:
„Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!“
Was hier an der Geschichte interessiert,
ist das Argument, auf dem die Entscheidung
zum Brüllen beruht: der Schluß aus der Abwesenheit,
der Nicht-Existenz einer Sache. Der Nachbar
hat dem Mann keine Aufmerksamkeit geschenkt.
Viele Gründe kommen dafür in Frage; der
Mann aber hält denjenigen Grund für den
wahren, der seiner eigenen Befindlichkeit
entspricht. Mit der Abwesenheit, dem Fehlen
von etwas, wird häufig auch politisch agitiert.
Gegner der Staats- und Regierungspolitik
Israels werden des Judenhasses verdächtigt,
weil sie die Staats- und Regierungspolitik
anderer Länder nicht ebenso scharf angreifen
wie die Israels. Dabei kann die Beschränkung
auf Israelisches ganz einfach dem Interesse
an Erkenntnis dienen, das stets >>>
|
|
30.9.2008 -
Debatte Glauben
und Säkularisierung: Zweierlei
Religionskritik
- Rudolf Walther - (...) Zu den berufsmäßigen
Islamkritikern, denen jede Differenzierung
zwischen Islam und fundamentalistischem
Islamismus entbehrlich erscheint, zählen
auch der Philosoph Rudolf Burger, der den
Islam als "feindliche Religion" darstellt,
und - als Lautester unter den Berserkern
vom Dienst - der Polemiker Henryk M. Broder.
>>>
|
|
30.9.2008 -
Kurzkommentar:
Heute, zu Rosh Hashana, dem jüdischen Neujahr,
sagte Olmert in einem Interview etwas, was
er früher nie gewagt hätte zu sagen:
„Israel
muss aus fast allen besetzten Gebieten
zurückweichen, wenn nicht sogar aus allen
Gebieten. Selbst Ost-Jerusalem würde man
den Palästinensern zurückgeben müssen.“
Ehud
Olmert
Bravo, wieso hat er nicht schon früher daran
gedacht, als die israelische Linke und die
Friedensbewegung das auch sagte? Und was
würden jetzt all die Antisemitenjäger a
la Broder und Lustiger sagen? Wie naiv?
Olmert hat ja keine Ahnung vom Nahost Konflikt.
Olmert ist
ein Feind Israels. Olmert ist ein Antizionist.
Olmert ist ein Antisemit.
Armer Olmert. Jetzt, wo er kurz vor der
Schaffung des Friedens steht, da muss er
gehen. Wäre er doch schon 2006 darauf gekommen
und uns allen den fürchterlichen Libanonkrieg
erspart! Abraham Melzer
|
|
29.9.2008
-
Die wundersame Welt des Pr. Dr. h.c.
Arno Lustiger
-
Ruth Asfour schriebe
einen Leserbrief zum Artikel:
Jüdischer Antisemitismus: Kurzer Lehrgang
über den Selbsthass von Arno Lustiger
Daraufhin bekam sie eine e Mail vom lustigen
Arno. Das bewegte Abraham Melzer darauf
zu antworten >>>
|
|
29.89.2008 -
Deutschland: Das
Urteil gegen Henryk M. Broder und das Verbot,
Hecht-Galinski zu beschimpfen - Diffamierung
kein „Teil der freien Meinungsäusserung“!
- Laurent Vonwiller - Henry M. Broder ist
unter anderem für seine Attacken gegen den
Islam („Hurrah, wir kapitulieren“), für
seine Unterstützung der US Kriege in Irak
und Afghanistan und für seine kompromisslose
pro-israelische Haltung bekannt. Dem im
Spiegel und in der Schweizer Weltwoche schreibenden
deutschen Publizist scheint eines besonders
am Herzen zu liegen: Wer Israel kritisiert,
soll als „Antisemit“ gebrandmarkt werden.
wer als Jude Israel kritisiert, soll zum
„Selbsthasser“, zum „jüdischen Antisemit“
abgestempelt werden.
Wer auf der
Beachtung des Internationalen Rechts und
humanistischer Prinzipien besteht wird von
ihm auch schon mal als Kretin, Selbsthasser,
Terroristenfreund oder antisemitische Schlampe
verunglimpft. Dabei dürfte es
Broder nicht nur darum gehen, Leute, die
Israel kritisieren, zu verunglimpfen, sondern
vielmehr darum die Auslegung der Gesetze
so zu beeinflussen, dass eines Tages jemand,
der die israelische Politik kritisiert wegen
„Antisemitismus“ verurteilt werden kann
(zur Zeit ist das nicht der Fall: So sind
in der Schweiz aufgrund des Rassismus-Gesetzes
>>
|
|
26.09.2008
-
Lustiger macht den Broder - Antisemitismus
ist nicht gleich Antizionismus -
Evelyn Hecht-Galinski
- Im Judentum gibt es viele politische
und soziologische Strömungen. Das Judentum
war schon immer vielseitig und zersplittert.
Im Gegensatz zu Arno Lustiger (siehe:
Arno Lustiger über das Problem des jüdischen
Selbsthasses) und anderen habe ich keine
chronischen Identitätsprobleme und daher
auch keinen jüdischen Selbsthass, den ich
auf andere Juden projizieren müsste. Die
deutsch-jüdische Erziehung, die ich in meinem
Elternhaus genoss, kannte solche beleidigenden
Anschuldigungen nicht. Ich wuchs schon seit
meiner Geburt 1949 in
der Mitte der Gesellschaft auf, wurde in
einen Pestalozzi-Fröbel-Kindergarten und
danach von meinen Eltern auf eine Waldorfschule
geschickt. Mein Vater gab an mich seine
humanistische Erziehung weiter, die er in
Marienburg in Westpreußen genossen hatte.
Das Lebensmotto meines Vaters nach seiner
Befreiung aus diversen KZs war: „Ich habe
Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht
zu schweigen.“ >>>
Kommentar zu - Jüdischer Antisemitismus
+ Selbsthass (FAZ)
Brief von Arno Lustiger an den Intendanten
Prof. Elitz
Kommentar zu:
Brief an Intendanten des Deutschlandradios
Prof. Elitz
Erhard Arendt
Brief Peter Vonnahme an Prof. Elitz
Sonderseite Hecht-Galinski ./. Broder
Links zum Thema
|
|
25.9.2008 -
Buch: "Kritik der
reinen Toleranz" - Freund und Feind
-
Michael
Angele - (...) Kann Broder wirklich
nur in den Kategorien von Freund und Feind
denken?
Graustufen, Zwischentöne: nichts davon.
Gerne würde man - wie es das Markwort-Zitat
verspricht - bei der Lektüre dieses Buches
auch mal überrascht werden, eine unerwartete
Wendung oder einem unerhörten Gedanken finden
- immerhin trägt das Buch mit "Kritik der
reinen Toleranz" ja einen Titel, der nichts
weniger als ein philosophisches Hauptwerk
vermuten lassen könnte. Stattdessen geht
es in diesem Traktat eben wirklich ein wenig
zu wie in einem Gerichtssaal. Der Täter
ist bekannt, die Anklage haut Beweisstück
an Beweisstück auf den Tisch, die Verteidigung
kann man vergessen. >>>
|
|
|
|
21.09.08 -
Leserbrief -
Wie Broder sich
Antisemiten schnitzt
-
Tanja Krienen -
Zu "Heiteres
Antisemitenraten" (F.A.Z.- Feuilleton
vom 30. August): Es ist mir unbegreiflich,
dass Sie Henryk M. Broder in eigener Sache
einen derart großen Raum geben und ihn seine
krude Antisemitismus-Theorie nicht nur darlegen
lassen, sondern ihm auch Gelegenheit geben,
seine Schmähungen gegen jüdische Israel-Kritiker
zu rechtfertigen. Warum geben Sie nicht
einmal den Opfern Broders solchen Raum,
um aufzuzeigen, wie er politisch-publizistisch
agiert?
Am 28. Mai dieses Jahres wurde er verurteilt,
mich, eine transsexuelle Autorin, nicht
mehr zum Beispiel wie folgt zu charakterisieren:
"Sie bzw. er ist nämlich ein antisemitischer
Schlamperich und ein weiterer Beweis dafuer,
dass man einem Antisemiten brain and balls
wegoperieren kann." Aus dieser Auseinandersetzung
zwei Beispiele dafür, wie er sich geradezu
"Antisemiten" zurechtschnitzt, wie er "antisemitische"
Umtriebe erfindet und die Wahrheit auf den
Kopf stellt, ja aus dem Nichts einen Vorwurf
bastelt.
Broder unterstellte mir "Antisemitismus",
zunächst privat in vager Form, ehe er dies
öffentlich bestätigte. Er hatte eine Reihung
jüdischer Autoren aus meiner Zeitung "Campo
de Criptana", die auch den Namen Konrad
Weiß enthielt, als "antisemitisch" bezeichnet,
mit der absurden Begründung, Weiß sei kein
Jude und ich müsse wohl eine "Judenkartei"
besitzen. Das aber, so erklärte ich schon
vor zwei Jahren, ist so "antisemitisch",
wie es "antiitalienisch" wäre, wenn ich
eine Reihe von italo-amerikanischen Schauspielern
wie folgt aufgelistet hätte: Leonardo Di
Caprio, John Travolta, Robert de Niro, John
Belushi, Al Pacino, wobei sich einer als
Kosovo-Albaner herausstellte. Der zweite
Fall: Als ich in einem Interview klar und
unmissverständlich die Zweistaatenlösung
für die Beziehungen von Israel und den Palästinensern
favorisierte und dabei einen gemeinsamen
Rat, der im Vorfeld Probleme bereden sollte,
empfahl, bezeichnete Broder diese Empfehlung
als "antisemitisch", obwohl die Diplomatie
genau solche Klärungen längst praktiziert.
Wir sehen also, dass die skandalösen Methoden,
mit denen Henryk M. Broder "Antisemiten"
entlarvt, nichts als der Versuch der willkürlichen
Brandzeichnung zum Zwecke der politischen
Ausschaltung und menschlichen Herabwürdigung
sind. Dass er dabei auch Menschen wie mich
wegen ihres persönlichen Hintergrundes schmäht,
kommt hinzu. Und ausgerechnet nach einem
derartigen Urteil (250 000 Euro oder sechs
Monate Haft bei Zuwiderhandlung) durfte
Broder vor einem Bundestagsausschuss über
den Antisemitismus reden. Wer trägt eigentlich
dafür die politische Verantwortung? Tanja
Krienen, Waldeck
Text: F.A.Z., 20.09.2008, Nr. 221 / Seite
17
|
|
17.9.2008
-
Ehud Olmert spricht unliebsame Wahrheiten
aus:
Kurzkommentar von Abraham Melzer
-
„Er spricht
davon, dass die jüngste Attacke radikaler
Siedler gegen ein palästinensisches Dorf
ein nicht hinzunehmendes "Pogrom" sei. Er
sagt, dass sich in die Tasche lügt, wer
daran glaube, dass es jemals einen israelischen
Staat in biblischen Grenzen geben werde.
Er warnt davor, Israel drohe in einem einzigen,
palästinensisch dominierten Staat unterzugehen,
sollte nicht bald ein Frieden mit Zwei-Staaten-Lösung
geschlossen werden:
Israels Premierminister Ehud Olmert scheint
mit seiner politischen Laufbahn abgeschlossen
zu haben. Anders ist nicht zu erklären,
dass Olmert, der sich in der Vergangenheit
gut und gern darum drückte, unliebsame Wahrheiten
auszusprechen, sie in dieser Woche jedem
israelischen Medium in den Block diktiert,
das bereit ist, sie zu drucken.“
Der Text oben stammt von der heutigen Ausgabe
von
SPIEGELonline.
Ob Broder diesen Text redigiert hat? Offensichtlich
nicht. Schade nur, dass Olmert erst jetzt
zu diesen Erkenntnissen gekommen ist. Wir
haben es schon längst gewusst. Nur wurden
wir deshalb von Broder als Israel-Hasser
verleumdet. Manche von uns auch als Antisemiten.
Der Tag ist nicht mehr fern, dass auch Broder
selbst zu solchen Erkenntnissen kommen wird.
Heute allerdings bemüht er sich noch die
Aufmerksamkeit der Leser auf Tibet, Sudan
und Iran zu lenken und von Israel abzulenken.
|
|
13.9.2008 -
Henryk M. Broder
– Hofnarr und tätig am Deutschen Hof in
Israels Diensten?
- Viktoria Waltz - Bissiger Kritiker
an Kritikern, meist unter die Gürtellinie
gehend und am Rande des Geschmacks - ist
er zur Zeit sehr beliebt bei Medien und
Regierungsmitgliedern: Henryk M. Broder,
spezieller Schreiber für spiegel-online,
selbsternannter "Fachmann" in Sachen Israel
und Antisemitismus, im Bunde mit obskuren
Organisationen wie 'honestly concerned'
und Anführer einer Gruppe von Post-Kapitalisten
und Bush Verehrern, die sich selbstherrlich
'Achse des Guten' nennen. Auch
die merkwürdige Sekte, die 'Antideutschen'
gehören zu honestly concerned >>>
|
|
10.9.2008
- Broder ohne Fußnoten
- Stefan Niggemeier
- (...) Im
„Kölner Stadtanzeiger” berichtet der stellvertretende
Online-Chef Tobias Kaufmann unter der Überschrift
„Broder mit Fußnoten” über das Urteil
und kommentiert es kritisch. Und ich frage
mich, ob Kaufmann wohl wenigstens gezögert
hat, als er schrieb:
Der Publizist
Broder hatte auf der Internetseite „Die
Achse des Guten”, die er mitbetreibt,
einen offenen Brief an WDR-Intendantin
Monika Piel veröffentlicht.
Denn Mitglied
von Broders „Achse des Guten”, die sich
als „publizistisches Netzwerk” bezeichnet,
ist auch… der stellvertretende Chef von
ksta.de und Autor des Artikels, Tobias Kaufmann.
Fleißig veröffentlicht er dort Artikel,
vor Jahren hat er auch schon auf Broders
Homepage
Gastbeiträge
geschrieben.
Ich habe bei Tobias Kaufmann nachgefragt,
ob er nicht meint, „dass im Sinne der Transparenz
ein Hinweis auf diese Nähe zu dem Objekt
Ihrer Berichterstattung hilfreich gewesen
wäre”. Er antwortete mir: >>>

|
|
8.9.2008 -
Tobias
Kaufmann wirft Nebelkerzen
-
Erhard Arendt über: "Broder
mit Fußnoten" -
Von Tobias
Kaufmann,
-
Tobias
Kaufmann schreibt hier über die „publizistische
Meisterleistung“ des Herrn Broder, die er
mit einem denunzatorischen Brief an die
Intendantin belegt hat:
„jeder kölsche
jeck mit zwei promille im blut würde sogar
an weiberfastnacht erkennen, dass frau EHG
eine hysterische, geltungsbedürftige hausfrau
ist, die für niemand spricht außer für sich
selbst und dabei auch nur unsinn von sich
gibt. ihre spezialität sind antisemitische-antizionistische
gedankenlosigkeiten, die zur zeit mal wieder
eine kurze konjunktur haben. was hat den
WDR dazu getrieben, der “tochter” ein forum
zu bieten?“
Das Gericht
war in der einstweiligen Verfügung, wie
auch jetzt in der Verhandlung am 3.9.2008
wie Frau Evelyn Hecht-Galinski der
Meinung, dass das eine unzulässige Schmähung
sei. Bei Strafandrohung (und das ist auch
gut so) wurde er verurteilt, dies Aussage
nicht mehr in diesem Zusammenhang zu machen
>>>
Broders Spießgesellen
an der Front >>>
|
|
10.9.2008 -
Polemiken bitte begründen - Ein Antisemitismusvorwurf
vor Gericht
- Joachim
Güntner - Auch Juden können Antisemiten
sein. Dennoch bleibt es eine irritierende
Konstellation, wenn zwei Juden vor dem Kadi
streiten, ob der eine dem anderen Antisemitismus
nachsagen darf. Nichtjuden, sollen sie den
Kasus beurteilen, haben dann leicht das
Gefühl, in dieser Frage von Haus aus weniger
kompetent, genauer: moralisch weniger befugt
zu sein als die Streithähne. Sind sie überdies
Richter an einem deutschen Gericht und haben
es mit dem jüdischen Publizisten Henryk
M. Broder zu tun, so kann es ihnen passieren,
auf rüde Weise abqualifiziert zu werden.
Als Broder einmal ein Urteil erhielt, das
ihm nicht passte, quittierte er dies mit
den Worten: «Es bleibt der Hautgout, dass
die Erben der Firma Freisler entscheiden,
was antisemitisch ist und was nicht.» Roland
Freisler, dies zum Verständnis des bösen
Kommentars, war ab 1942 Präsident des von
Hitler geschaffenen Volksgerichtshofes und
übte eine mörderische politische Justiz.
Der Polemiker Broder seinerseits hat keine
Schwierigkeiten zu entscheiden, was alles
als antisemitisch zu gelten habe.
|
|
9.9.2008 -
Hecht-Galinski./.Broder
- Die vom Netzwerk Broders erzeugten Nebelwände
lichten sich wenn man Tom Segevs Essay im
"Spiegel" liest.
-
Erhard Arendt
-
Entscheidend
und Aufklärend sind meistens die Zwischentöne.
Die vom Netzwerk Broders erzeugten Nebelwände
lichten sich wenn man Tom Segevs Essay im
Spiegel Nr. 37 S.165 + 166 liest. Es scheint,
selbst dem Spiegel, dessen Redakteur Broder
ist, wird es langsam zuviel. Es bedarf aber
anscheinend einer unverdächtigen jüdischen
Stimme aus Israel um Broder in Frage zu
stellen. Tom Segev macht das was dieses
Netzwerk der angeblich nicht existierenden
Lobby Israels nicht macht. Er differenziert
und sagt zu Recht:
„Doch es kann jemand Kritik an
der
Politik Israels üben, sogar gegen dessen
Existenz als jüdischen
Staat eintreten, ohne Antisemit zu sein,
und umgekehrt: Es gibt Antisemiten,
die Israel und seine offizielle Ideologie,
den Zionismus, unterstützen.“
>>>
|
|
6.9.2008 -
Polemik oder Schmähkritik?
- Peter Nowak -
Die juristische Auseinandersetzung
zwischen Henryk M. Broder und Evelyn Hecht-Galinski
endet vorerst unentschieden und wird weitergehen
(...) Der Hinweis, dass sich hier zwei in
Deutschland lebende Juden vor Gericht streiten,
mutet doch etwas seltsam an. Was soll daran
eigentlich so bemerkenswert sein? Schließlich
streiten sich in weit überwiegenden Maße
Christen vor deutschen Zivilgerichten, ohne
dass hier die Religion besonders vermerkt
wird. Dass Menschen jüdischen Glaubens zur
israelischen Politik und zum Zentralrat
der Juden unterschiedliche Positionen haben,
sollte auch in Deutschland einfach mal als
Tatsache zur Kenntnis genommen werden. Allerdings
auch von Broder, der in seinen Polemiken
durchblicken lässt, dass ihn besonders ärgert,
wenn Jüdinnen und Juden zu Israel eine Position
vertreten, die Broder noch vor 25 Jahren
selber eingenommen hat.
Kommentare zum Artikel + zu Henryk M. Broder
>>>
|
|
Ein Sieg gegen die Keulenschwinger und falschen
Freunde Israels -
Die 28. Zivilkammer weist
darauf hin, dass der Antisemitismusvorwurf
vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus
besonders schwer wiegt. Er sei wie kaum
ein anderer geeignet, den mit dieser Geisteshaltung
in Verbindung Gebrachten in den Augen der
Öffentlichkeit herabzusetzen - FAZ
Entlarvend ist ein Interview mit
Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats
der Juden -
Sie stellt sich damit auch bedingungslos
hinter die Schmähkritik von Henryk M. Broder
>>>
| | |